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Joint Lab II: biofunktionale Oberflächen

Im zweiten Joint Lab des Technologiecampus Golm steht der Aufbau einer engen Kooperation zwischen den Bereichen Biologie, Biotechnologie, Chemie und Physik an der Universität Potsdam sowie dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse im Vordergrund. Durch die Einbindung des Fraunhofer IZI-BB werden Synergien zum im Aufbau befindlichen Nationalen Leistungszentrum "Funktionsintegration" der Fraunhofer-Gesellschaft wirksam.

Der Fokus der Innovationsentwicklung im Joint Lab BioF liegt auf der Gesundheitswirtschaft. In der Medizin werden neue Materialien eingesetzt, die in biologischen Prozessen kontrolliert wechselwirken. Biofunktionelle Materialen eröffnen diesbezüglich neue Möglichkeiten in der Gesundheitsprävention, in Diagnose und Therapie. Mit Ansiedlungen von produzierenden Pharmabetrieben am Standort Golm wird der Innovationsforschung in der Gesundheitswirtschaft ein Anstoß für erfolgreiche Projekte gegeben und Kooperationen gefördert.

Ein anderer Forschungszweig liegt bei sogenannten Container-Partikeln. Dies sind Partikel aus synthetischen Materialien, die nach speziellen Synthese-Verfahren hergestellt werden und eine hohle Struktur aufweisen. In den Partikeln können Wirkstoffe eingelagert werden, die nach und nach freigesetzt werden, wenn die Partikel vom Körper abgebaut werden. Hierdurch wird eine Abgabe des Wirkstoffes über einen längeren Zeitraum erzielt, sodass Medikamente bei gleicher Wirkung geringer dosiert werden können.

Dr. André Geßner, Ansprechpartner für das Joint Lab BioF

Ansprechpartner

Dr. André Geßner