Nano-Science und Neue Materialien

Alles Nano oder was?

Drei Referent*innen sitzen im Halbkreis. Im Hintergrund stehen Projektbanner.
Foto: BonCadrage

Am 05.11.2020 gaben Experten des Netzwerkes und externe Unterstützer erstmals Antworten auf Fragen rund um das spannende Thema Nano und wagen einen Ausblick auf neue, aktuelle Forschungsinhalte.  

Wissenschaftsjournalist Thomas Prinzler (u.a. RBB, Inforadio) diskutierte u.a. mit folgenden Gästen: Dr. Andreas Thünemann (Bundesanstalt für Materialforschung, Berlin), Prof. Dr. Horst Weller (Fraunhofer IAP, Zentrum für Angewandte Nanotechnologie CAN, Hamburg), Prof. Dr. Katja Hanack (Universität Potsdam).

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Rational

Im Rahmen der Innovativen Hochschule soll an der Schnittstelle zwischen Gesellschaftscampus (Wissensdialog) und Technologiecampus als Baustein des avisierten Joint Labs NanoMat ein sog. Senior Fellow Networks (SFN) im Themenbereich Nanotechnologien und Neue Materialien aufgebaut werden. Ziel des SFN ist es, die Kommunikation zu herausragenden FuE-Fragen im Bereich Nanotechnologien und Neue Materialien über die Grenzen Potsdam und Brandenburgs hinaus zu forcieren, neue Innovationsthemen anzuregen und die regionale FuE zu stärken. Hierdurch soll das Interesse an Nanotechnologien erhöht und für die Bedeutung der Nanoforschung sensibilisiert werden. Erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreter der Wirtschaft sowie interessierte Vertreter*innen der Politik und Zivilgesellschaft sollen für die Mitarbeit im SFN gewonnen werden. Nachhaltig etabliert wird das SFN in der Universitätsgesellschaft der Universität Potsdam.

Ziel

Nanotechnologien und Neue Materialien haben herausragende FuE-Potenziale und stellen für Wirtschaft und Gesellschaft interessante Perspektiven für zukunftsweisende Innovationen dar. In Potsdam-Golm und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg sind die Themen Nanotechnologien, Nanomaterialien und Nanomedizin insbesondere im Bereich der anwendungsorientierten Forschung etabliert. Auch einige Unternehmen arbeiten im Themenfeld .

Mit einem SFN zu Nanotechnologien und Neue Materialien sollen die vorhandenen Expertisen besser kommuniziert und Forschung und Entwicklung zu neuen nano-basierten Innovationsthemen angeregt werden. Insbesondere soll die Bedeutung der Nanoforschung positiv in Politik und Gesellschaft verankert werden. Das SFN möchte mittels geeigneter Kommunikationskanäle somit zu einer nachhaltigen Stärkung der regionalen Nano-Forschung, -Entwicklung und -Anwendung beitragen.

Umsetzung

Erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreter der Wirtschaft sowie interessierte Vertreter*innen der Politik und Zivilgesellschaft sollen für die Mitarbeit im SFN gewonnen werden. Die Kommunikation soll insbesondere über diese Mittler laufen, die stellvertretend für das Thema konkrete Kommunikationsaufgaben übernehmen.

Für die Kommunikation wird eine Vielzahl an Ansätzen verwendet:

  • Vorträge/ Symposien, Ringvorlesungen
  • Führungen durch Labore, Unternehmens-Abteilungen
  • Formate des Citizen science und von Schülerlaboren
  • Gemeinsame Ausflüge/ Touren
  • Gesellschaftsabende

 

Als Incentives für die Mitglieder des SFN können gesehen werden:

  • Einblicke in aktuelle Forschung, i.b. Zugang/Einblick in aktuelle Spitzenforschung am Standort
  • Gespräche mit vielversprechenden NachwuchsforscherInnen
  • Geselliges Zusammensein/ informeller Austausch/ Networking (in schöner Atmosphäre; am Rande eines SFN-Events)
  • Kulturelle Begleitung der Reise nach Potsdam/ Besuch von Sehenswürdigkeiten in Potsdam

 

Zu den gewünschten Benefits für die Universität Potsdam und Ihre Partner am Standort Potsdam-Golm zählen

  • bessere Wahrnehmung aktueller FuE in der Wissenschafts- und Innovationscommunity (überregional/ international)
  • verbesserter Zugang zu FuE-affinen Unternehmen
  • besserer Nachwuchs (in allen Entwicklungsstufen – BSc, MSc, PhD, Senior level)
  • besseres/ positiveres Verständnis der FuE-Potenziale von Nanotechnologien für die Anwendung (im täglichen Umfeld)

 

Arbeitsstand

Die Idee zur Gründung eines SFN im Bereich Nanotechnologien und Neue Materialien entstand Anfang 2020. Prof. Buller (ehem. Fraunhofer), Prof. Böker (Fraunhofer IAP) und Prof. Löhmannsröben (Universität Potsdam) erklärten sich bereit, die inhaltliche Konzeption des SFN zu übernehmen. Die Universitätsgesellschaft (Prof. Wagner, Frau Buske) sagten administrative Unterstützung zu. Für die Innovative Hochschule übernahm Herr Bergner die inhaltliche Begleitung.

Nach Definition der Ziele (siehe oben) wurde ein erster Personenkreis definiert, der für die Mitarbeit im SFN gewonnen werden soll. Auch wurden mögliche Kommunikationsformate (s.o.) diskutiert. Im Juni 2020 erfolgte die formelle Gründung des SFN Nanotechnologien und Neue Materialien als Kapitel an der Universitätsgesellschaft der Universität Potsdam. Für November ist eine erste Veranstaltung des SFN‘s geplant.

Portrait Prof. em. Dr. Dieter Wagner

Prof. em. Dr. Dieter Wagner

Vorstandsvorsitzender Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.

 

Campus Griebnitzsee
August-Bebel-Str. 89, Haus 7
14482 Potsdam