uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Unsere Projekte

Digitale Lernformen und Kompetenzen nehmen einen zentralen Stellenwert im Kontext der schulischen Bildung, der Erwachsenenbildung oder auch in therapeutischen Kontexten ein. Der Bildungscampus hat das Ziel, den Standort Golm zu einem Transferzentrum für digitales Lernen auszubauen. Hierfür soll die Entwicklung und Nutzung digitaler Lernformate intensiviert, ein Lerncampus und Netzwerke zur digitalen Bildung etabliert  sowie ein Konzept für den Aufbau einer Laborschule in der Nähe des Campus Golm entwickelt werden. 

Was zeichnet ein Digital Lab aus?

Quelle: Dr. Lena Florian

Im Bildungscampus Golm werden im Rahmen von Digital Labs Innovationsprojekte für das Lernen im digitalen Zeitalter initiiert und entwickelt. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere Problemlösung, Flexibilität, Kollaboration, Kreativität sowie nicht zuletzt die Anschlussfähigkeit und Dissemination in die Schule.

Das Projektteam des Bildungscampus näherte sich den Projektzielen im ersten Schritt durch eine eigene Definition des Begriffes Digital Lab. Die Checkliste erleichtert das Verständnis für die Bedarfe und Rahmenbedingungen von  Digital Labs. Die Definition wurde in Form einer Literaturrecherche und Bedarfsanalyse erarbeitet und mit verschiedenen Arbeitsgruppen- und Projektmitgliedern evaluiert.

Quelle: Dr. Lena Florian

Nach oben

Reflexion in digitalen Lernkulturen

Während mit dem Digitalpakt die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine „Bildung in der digitalen Welt“ in deutschen Schulen geschaffen werden soll, sind empirisch untersuchte didaktische Konzepte für die Schulpraxis in diesem Bereich noch ein Desiderat. 

Im Projekt „Reflexion in digitalen Lernkulturen“ soll daher über ein Schuljahr hinweg getestet und evaluiert werden, wie digitale Lernumgebungen zur Diagnose und Förderung von Reflexionsprozessen bei Schülerinnen und Schülern sowie zur Unterstützung von Lehrkräften in praktischen Unterrichtssettings eingesetzt werden können. Dazu kollaborieren acht Lehrkräfte der Potsdamer Voltaireschule sowie Björn Nölte als Mitglied der Schulleitung mit Prof. Dr. Nina Brendel (Geographische Bildung) und Dr. Lena Florian (Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung) von der Universität Potsdam. Übergeordnet wird dabei der Fragestellung nachgegangen, inwiefern die digitalen Reflexionsumgebungen zu einer „Neue Lernkultur“ beitragen können.

Digital Reality – VR/AR für zeitgemäße Bildung

Das Projekt "Digital Reality" dient als interdisziplinäre Austauschplattform für verschiedene universitäre Innovationen im Bereich der Virtual und Augmented Reality. Basierend auf sowohl fachlichen als auch didaktischen Grundprinzipien und Theorien werden Lernumgebungen in Kooperation verschiedener Disziplinen entwickelt und anschlussfähig für die schulische sowie universitäre Bildung gemacht. Ziel ist eine theoriebasierte Realisierung virtueller Umgebungen.

OER – Offene Bildungsmaterialien für Schule und LehrerInnenbildung

Im Fokus der Digital Labs steht die Dissemination und Anschlussfähigkeit von Projektergebnissen in verschiedenen Bildungsbereichen. Um die Verbreitung der Materialien und Projekte zu erleichtern, wird im Projekt "OER – Offene Bildungsmaterialien für Schule und LehrerInnenbildung" an einer Innovation des OER-Begriffs gearbeitet. Ziel ist eine übergeordnete Grundlage für alle Digital Labs zu etablieren.