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Karrierewege für Akademikerinnen

Karrierewege für Akademikerinnen

Am 30. Januar 2020 fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe für den wissenschaftlichen Nachwuchs eine Informationsveranstaltung für (künftige) Akademikerinnen rund um das Thema Karriere statt.

„Uni oder Schule? Wissenschaft oder Wirtschaft? Kind oder Karriere?“ – darum sollte es gehen: Angebote der Universität zur Berufswahl, Fördermöglichkeiten, prekäre Arbeitsverhältnisse, Lebenswege, Erfolg und Misserfolg und Gleichstellung im Jahr 2020.

Charmant führte Dr. Ulrike Frank durch den Nachmittag. Als akademische Mitarbeiterin im Bereich Linguistik ist sie selbst berufstätige Mutter mit einem inzwischen unbefristeten Arbeitsvertrag, worüber sie sehr glücklich ist.

Marie-Theres Pake vom Career Service berät Studierende. Sie hilft, wenn man noch nicht weiß, wohin die Reise nach dem Studium gehen soll. Egal ob ein Praktikum, eine möglichst perfekte Bewerbung, Vernetzung mit anderen Studierenden oder potentiellen Arbeitgebern, es gibt viele Angebote. Auch Trainings und Workshops von Rhetorik über Kommunikation bis zu Projektmanagement bietet der Career Service an.

Besonders gespannt waren alle auf Antje Ehlert, Professorin für Inklusionspädagogik mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die über ihren persönlichen Karriere- und Lebensweg berichtete. Wie ist es ihr gelungen, erfolgreich zu sein, Karriere zu machen und Kinder zu bekommen? Antje Ehlert sprach von den vielseitigen Herausforderungen, sehr viel Arbeit, der Bereitschaft, absolut flexibel zu sein. Dazu muss man sich konkrete Ziele setzten und Durchhaltevermögen zeigen. Ganz wichtig sei es, Netzwerke zu bilden und sich auch Hilfe zu suchen. Von immenser Wichtigkeit sei für sie persönlich die Teilnehme an einem Mentoring-Programm gewesen.

Abschließend gab die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Christina Wolff, interessante Informationen und Tipps zu Fördermöglichkeiten, sowohl finanziell als auch durch Beratungsangebote, speziell für Frauen. Auch im Jahr 2020 könne von tatsächlicher Gleichstellung keine Rede sein. Christina Wolff berichtete über ihre Arbeit in Berufungs- und Einstellungsverfahren und wie wichtig es sei, sich dort für Chancengleichheit einzusetzen. Ihr Ziel ist es, die tatsächliche Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie umzusetzen.

Wir haben einen ausgesprochen gelungenen Nachmittag erlebt, mit kompetenten Referentinnen und einem hohen Informationsgewinn. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen Akteurinnen bedanken. Ausdrücklich erwähnt seien auch die beiden Mitarbeiterinnen der Potsdam Graduate School, die mit einem Infostand vertreten waren und für Fragen der Gäste zur Verfügung standen. Bedauerlich, dass nur so wenige Teilnehmerinnen den Weg ins Dekanat gefunden haben - die Mitarbeiterinnen und Studentinnen, die unserer Einladung gefolgt waren, waren allesamt begeistert.