Das Wetter zeigte sich von seiner unberechenbaren Seite: Regnerische Schauer sorgten für eine nasse Bahn und die Kälte machte den Athleten das Leben schwer. Unter diesen Bedingungen brauchte Jaqueline einige Versuche, um in den Wettkampf zu finden. Doch mit der Zeit gelang es ihr, sich zu steigern und schließlich eine konstante Leistung zu zeigen. Zwar war sie mit ihrem Ergebnis von 12,17 Metern nicht vollends zufrieden, doch die Herausforderung bot wertvolle Lernerfahrungen, die sie für kommende Wettkämpfe nutzen kann.
Die Organisatoren der DHM in Duisburg leisteten trotz dieser widrigen Umstände ganze Arbeit. Dank eines hervorragenden Zeitplans konnten die Wettkämpfe reibungslos durchgeführt werden, und die Sprünge erfolgten zügig hintereinander. Die Rückenwindunterstützung mag den Sprung ein wenig vereinfachen, doch es war die gute Organisation, die den Sportler*innen den Rückhalt bot, den sie brauchten.
Jaqueline hatte das Glück, bereits einen Tag zuvor anzureisen und fand in Duisburg eine entspannte Übernachtungsmöglichkeit, die ihr die nötige Ruhe verschaffte, um ausgeruht anzutreten.
In ihrem Fazit zur Veranstaltung lobte Jaqueline das freundliche Auftreten der Ausrichter*innen und die gelungene Organisation. Obwohl der Wettkampf für sie persönlich nicht perfekt verlief, stärkt der Titel der Deutschen Vize-Hochschulmeisterin ihre Motivation für die kommenden Trainingseinheiten und Wettkämpfe dieser Saison. Ein solcher Auftakt verspricht aufregende Wochen der Vorbereitung und weitere Chancen, persönliche Bestleistungen zu übertreffen. Duisburg hat seine Spuren hinterlassen – nicht nur als regenreicher Austragungsort, sondern auch als inspirierende Bühne für den Startschuss großer Ziele.