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Staatssekretär Walter Strauß und die Personalpolitik im Bundesministerium der Justiz 1949–1963

Als erster Staatssekretär im Bonner Justizministerium war Walter Strauß maßgeblich für den personellen Aufbau des BMJ verantwortlich. Während seiner Amtszeit diente Strauß unter fünf verschiedenen Ministern, sodass er als der eigentliche „Herrscher der Rosenburg“ galt. Im Nationalsozialismus hatte der gebürtige Berliner zum Kreise der rassisch Verfolgten gehört. Vor dem Hintergrund seiner facettenreichen Biografie wird der Versuch gewagt, die Erfahrungen aus dem Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und der Besatzungszeit als mögliche Erklärung für die von Strauß verantwortete Personalpolitik im BMJ mit heranzuziehen. Die Vorstellungen des Staatssekretärs vom idealtypischen Beamten, aber auch sein Führungsstil, wären anders kaum zu verstehen.

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