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Dr. Alex Kay


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Dr. Alex Kay

Lehrbeauftragter an der Professur Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt

 

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Werdegang

Alex J. Kay ist seit 2016 Fellow der Royal Historical Society. Von 2014 bis 2016 war er Ltd. Wissenschaftlicher Projektkoordinator am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin, Abteilung Berlin.

Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften in Huddersfield und Sheffield, England (BA- und MA-Abschlüsse) promovierte Herr Kay 2005 in Neuerer und Neuester Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er auch Lehrveranstaltungen zur Geschichte Großbritanniens in der frühen Neuzeit hielt. Außerdem hat er in den USA, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Polen diverse Vorträge und Vorlesungen gehalten. 2006 erhielt er den ersten George L. Mosse-Preis des Journal of Contemporary History.

Zu seinen geschichtlichen Schwerpunkten gehören die Geschichte Deutschlands in den Jahren 1918 bis 1945, die nationalsozialistische Vernichtungspolitik sowie vergleichende Genozid- und Gewaltforschung. Herr Kay ist Autor von Exploitation, Resettlement, Mass Murder: Political and Economic Planning for German Occupation Policy in the Soviet Union, 1940–1941 (New York/Oxford: Berghahn Books, 2006), The Making of an SS Killer: The Life of Colonel Alfred Filbert, 1905–1990 (Cambridge: Cambridge University Press, 2016, deutsche Ausgabe 2017) und zwanzig Buchbeiträgen und Aufsätzen in referierten Fachzeitschriften sowie Mitherausgeber von Nazi Policy on the Eastern Front, 1941: Total War, Genocide, and Radicalization (Rochester, NY: University of Rochester Press, 2012) und Mass Violence in Nazi-Occupied Europe (Bloomington, IN: Indiana University Press, 2018).

Herr Kay ist als unabhängiger externer Gutachter für die Fachzeitschriften Holocaust and Genocide Studies und Journal of Genocide Research sowie den Yale University Press tätig. Er ist außerdem Mitglied des Redaktionsbeirats für Geschichte beim Verlag Cambridge Scholars Publishing.

 

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