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03.07.2019: Jahresvortrag und Sommerfest des Historischen Instituts

Campus Am Neuen Palais

16:00 Uhr c.t.: Jahresvortrag
Hörsaal 09 in Haus 11

17:30 Uhr: Sommerfest
Freifläche vor Haus 11 und 12

Der Geschäftsführende Direktor des Historischen Instituts und der Fachschaftsrat Geschichte laden Sie zum Jahresvortrag mit anschließendem Sommerfest ein.
Nach dem Vortrag bietet der FSR Geschichte auf der Freifläche vor Haus 11 und Haus 12 Speisen vom Grill und Getränke an.
Sie sind herzlichst zum gemütlichen Verweilen eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht nötig.

„Was hat das Meer mit Europa zu tun?
Reflexionen über einen neuen Zugang zur Geschichte unseres Kontinents“

Das Wissen um die Bedeutung des Meeres für Europa insgesamt ist hierzulande wenig ausgeprägt. Die nationalstaatliche Ordnung des Kontinents bestimmt weiterhin die kollektive Selbstwahrnehmung der Europäerinnen und Europäer als Angehörige einer bestimmten Nation mit einer jeweils eigenen Geschichte und Kultur. Dabei wären die geographischen Voraussetzungen für eine europäische maritime „domain awareness“ durchaus günstig, denn mit einer Küstenlänge von über 110.000 km bei einer Grundfläche von rund 10,5 Millionen qkm ist Europa der maritime Kontinent schlechthin. Diese geographische Tatsache steht freilich in einem Missverhältnis zu einer ausgeprägten „sea blindness“ vieler Europäerinnen und Europäer. Diese „sea blindness“ spiegelt sich auch in den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Hier dominiert bis heute die Sichtweise vom Land her. Insofern ist dieser Vortrag auch ein Plädoyer für einen „maritime turn“ in den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften.

Professor Dr. Jürgen Elvert
Universität Köln

Jürgen Elvert ist Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhls für Europäische Geschichte an der Universität Köln. Er vertritt das Fach Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Integration und der Didaktik der Geschichte.

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