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19.07.2017: Giuseppe Prezzolini und der Versuch einer Neudefinition des italienischen Konservativismus in den 1970er Jahren

Sarah Majer

Forschungskolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte
Mittwoch, 12:00–14:00 Uhr
Am Neuen Palais, Haus 12, 0.14

Giuseppe Prezzolini (1882-1982), einer der herausragenden italienischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, beschrieb sich selbst immer wieder als „anarchischen Konservativen“. Er avancierte in seiner Heimat durch seine verlegerische Tätigkeit im Rahmen der Florentiner Zeitschriften schon früh zu einem Bindeglied zwischen Kultur und Politik. Aber erst das mehr als dreißig Jahre währende Exil in den USA machte aus dem „Entdecker Mussolinis“ einen überzeugten Konservativen, der dieses Credo auch in der Öffentlichkeit lebte, und versuchte, durch seine journalistische Tätigkeit zum Wiedererstarken eines „gesunden“ Konservativismus in Italien beizutragen.

 

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