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Kurzzeitmobilität Erasmus+/SEMP

Bachelor- und Masterstudierende können sich seit 2026 am Department Grundschulpädagogik auch um Erasmus+ oder SEMP-Kurzzeitmobilitäten im Umfang von fünf bis 30 Tagen bewerben. Wir bieten Kurzzeitmobilitäten im Rahmen unserer Reihe "Internationaler Kurs zur Grundschulpädadogik" an.

Das Department Grundschulpädagogik feiert 2026 25-jähriges Jubiläum seiner Austauschpartnerschaften mit europäischen Hochschulen im Rahmen von Erasmus+ und dem Swiss-European Mobility Programme (SEMP). Erasmus+ und SEMP wurden inzwischen um Blended Mobilities erweitert, z.B. Blended Intensive Programmes (BIP). Diese kombinieren kurze physische Mobilitäten (fünf bis 30 Tage) mit virtuellen Lernphasen. Der Jahrestag unserer Austauschpartnerschaften ist der ideale Zeitpunkt, um solche Kurzzeitmobilitäten in unser Angebot aufzunehmen. Diese führen wir als Internationale Kurse zur Grundschulpädagogik durch, die dreifach international sind: Erstens betrachten wir ein Thema aus internationaler Perspektive. Zweitens findet ein Teil des Kurses im Ausland statt. Drittens kommen während des Kurses Studierende und Lehrende unterschiedlicher Länder zusammen.

Das Jubiläum gab mit unseren ältesten Partnerschaften zugleich unsere ersten Kooperationen vor: Anfang Mai 2026 reisten Studierende und Lehrende unseres Departments für eine Woche nach Kopenhagen (Thema: “Klassenführung in Deutschland und Dänemark"); Ende Mai ging es für eine weitere Gruppe für eine Woche nach Eisenstadt ("Förderung von Mehrsprachigkeit in allen Fächern"). Als Nächstes werden wir im September mit dem Institut für Germanistik ein BIP in Potsdam ausrichten ("Deutsch in mehrsprachigen Klassen unterrichten"), bei dem wir Gäste aus fünf Ländern erwarten. Im Oktober werden wir mit der Universität Regensburg in die Schweiz zur Pädagogischen Hochschule Zug reisen und dort ein BIP zur "Schulpraxis in Deutschland und der Schweiz" durchführen.

Der Internationale Kurs zur Grundschulpädagogik setzt damit die Internationalisierungsstrategie der Universität Potsdam um, die eine weitere Internationalisierung der Lehre anstrebt. Er folgt außerdem dem Leitbild Lehre und bietet interdisziplinäre Lehre, Tätigkeitsfeldorientierung sowie Persönlichkeitsbildung. Erasmus+ und SEMP entsprechend, fördert der Kurs die Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen Ländern.

Erfahrungsberichte

2. Internationaler Kurs zur Grundschulpädagogik

Studienreise nach Eisenstadt, Österreich

Bild: ZIM/Universität Potsdam
2. Internationaler Kurs zur Grundschulpädagogik

von Mohamad Akkouche, Teilnehmer

Im Rahmen des Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) "Supporting Multilingualism Across All Subjects" durften wir vom 18. bis 22. Mai 2026 eine intensive und bereichernde Woche an der PH Burgenland in Eisenstadt (Österreich) verbringen. Organisiert wurde diese Studienreise von Dr. Stefan Pfeil und Dr. Monika Hernik-Młodzianowska vom Department Grundschulpädagogik.

In verschiedenen Workshops setzten wir uns mit Mehrsprachigkeit im Unterricht aus. Besonders spannend war der Austausch mit den anderen Studierenden aus Utrecht (Niederlande), Eger (Ungarn) und Eisenstadt. Gemeinsam diskutierten wir, wie Mehrsprachigkeit in unterschiedlichen Bildungssystemen verstanden und gefördert wird. Unterrichtssprache war stets Englisch.

Neben den Workshops konnten wir bei Schulbesuchen praktische Einblicke gewinnen und die moderne PH Burgenland kennenlernen. Auch kulturell war die Woche sehr abwechslungsreich: mit einem Besuch in Wien, einer Führung durch Eisenstadt, dem Schloss Esterházy und einem gemeinsamen Heuriger als Abschluss.

Besonders wertvoll war für uns die Verbindung aus akademischem Austausch, internationaler Zusammenarbeit und persönlichen Begegnungen. Die Woche war kurz, aber durch das Programm, die vielen Eindrücke und die gemeinsamen Gespräche sehr bereichernd.

Wir nehmen viele neue Perspektiven auf Mehrsprachigkeit, Unterricht und Lehrkräftebildung mit und können ein Erasmus+ BIP allen Studierenden empfehlen, die Lust auf internationalen Austausch, neue fachliche Impulse und spannende Begegnungen haben.

1. Internationaler Kurs zur Grundschulpädagogik

Studienreise nach Kopenhagen, Dänemark

Bild: ZIM/Universität Potsdam
1. Internationaler Kurs zur Grundschulpädagogik

von Anne-Marie-Jahn, Teilnehmerin

Im Rahmen unserer Erasmus+-Kurzzeitmobilität durften wir vom 4. bis 8. Mai 2026 in Kopenhagen spannende Einblicke in das dänische Bildungs- und Hochschulsystem gewinnen. Organisiert wurde diese Studienreise von Dr. Stefan Pfeil und Christina Cornelius vom Department Grundschulpädagogik.

Nach einer virtuellen Vorbereitungsphase mit dänischen Studierenden startete unser Aufenthalt am Campus Carlsberg mit einer Einführung in das dänische Schulsystem und die Lehrkräftebildung. Besonders spannend waren unsere Schulbesuche, bei denen wir Klassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen begleiten und unsere Beobachtungsschwerpunkte Klassenführung und Mehrsprachigkeit direkt im Unterricht erleben konnten.

Weitere Highlights waren der Besuch des PlayLab, in dem spielerisches und kreatives Lernen bereits in der Lehrkräfteausbildung verankert wird, die Naturschule mit praxisnahen Konzepten rund um Natur und Nachhaltigkeit sowie das Future Classroom Lab, das innovative Unterrichtsideen mit Robotik, digitalen Medien und kreativen Technologien verbindet.

Besonders bereichernd war für uns der Austausch mit dänischen Studierenden – fachlich, kulturell und sprachlich. Durch die alltägliche Kommunikation auf Englisch konnten wir nicht nur unsere Sprachkenntnisse erweitern, sondern auch viele neue Perspektiven auf Schule, Unterricht und Lehrkräftebildung gewinnen.

Tak, København – für inspirierende Begegnungen, neue Erfahrungen und viele wertvolle Eindrücke!