Genderaspekte in der Forschung

GenderConsulting
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Beratungsangebot zu Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit in Forschungsprojekten

Sie planen ein Forschungsvorhaben?  Sie brauchen Informationen zur Gleichstellungsarbeit an der Universität Potsdam? Sie planen spezifische Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit in Ihrem Forschungsprojekt?

Lassen Sie sich beraten, wie Gender- und Diversityaspekte bei der Vorbereitung und Durchführung Ihres Forschungsvorhabens zielgruppenspezifisch und bedarfsgerecht berücksichtigt werden können. Relevanz von Geschlecht und/oder Vielfältigkeit zu betonen kann einen Unterschied im Wetbewerb machen und die Erfolgsaussichten auf eine Förderung und eine exzellente Forschung erhöhen.  

Das Koordinationsbüro für Chancengleichheit gibt Ihnen gern einen Überblick über bestehende Strukturen an der Universität Potsdam,  informiert Sie über bestehende Programme zur Förderung der Chancengleichheit und berät Sie zu möglichen Gleichstellungsmaßnahmen und innovativen Ideen in Ihrem eigenen Projekt. 

DFG informiert: Vielfältigkeitsdimensionen in Forschungsvorhaben (25. Mai 2020)

DFG betont Bedeutung von Geschlecht und Vielfältigkeit für Forschungsvorhaben

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in einer Stellungnahme die Bedeutung der Berücksichtigung von Geschlecht und Vielfältigkeit für Forschungsvorhaben unterstrichen. Während international die Relevanz von Geschlecht und/oder Vielfältigkeit bereits von vielen Förderorganisationen abgefragt wird, nimmt die DFG im deutschen Wissenschaftssystem eine Vorreiterrolle ein.

Durch die Berücksichtigung von Geschlecht und Vielfältigkeit bei der Vorbereitung und Durchführung eines Forschungsvorhabens lassen sich „blinde Flecken“ vermeiden und damit die wissenschaftliche Qualität der Ergebnisse erhöhen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Reflexion der Dimensionen Geschlecht und Vielfältigkeit für ihre Forschungsarbeit anzuhalten, denn in vielen Fällen sind diese relevant“, sagt DFG-Präsidentin Professorin Dr. Katja Becker. „Wir wissen aber auch, dass die Bedeutung von Geschlecht und Vielfältigkeit je nach Forschungskontext, Thema und Methoden variiert, weshalb die Angaben dazu bei der Antragstellung bei der DFG nicht zwingend sind.“

Die Berücksichtigung der Bedeutung von Geschlecht und Vielfältigkeit ist bei der Vorbereitung und Durchführung von Forschungsvorhaben Teil guter wissenschaftlicher Praxis und entsprechend im Kodex der DFG „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ von 2019 verankert, heißt es in der Stellungnahme des Senats. Sollten Geschlechter- und Vielfältigkeitsdimensionen weder inhaltlich noch methodisch für ein Projekt von Bedeutung sein, müssten im Förderantrag dazu jedoch keine Angaben gemacht werden.

 

Weiterführende Informationen

Zur Stellungnahme „Geschlecht und Vielfältigkeit – Bedeutung für Forschungsvorhaben“ sowie zu Informationen und Beispielen für alle Wissenschaftsbereiche unter:

www.dfg.de/vielfaeltigkeitsdimensionen

Fachliche Ansprechpartnerin in der DFG-Geschäftsstelle:

Dr. Christina Elger, Chancengleichheit, Wissenschaftliche Integrität und Verfahrensgestaltung, Tel. +49 228 885-2612, vielfaeltigkeitsdimensionendfgde

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