Anti-Bias-Training & Handlungsstrategien in Berufungs- und Personalauswahlverfahren

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Stereotype und Vorurteile gegenüber anderen Menschen und ihren Verhaltensweisen gibt es viele. Auch im Berufsalltag prägen sie die eigene Wahrnehmung und beeinflussen so das tägliche Miteinander. Ob bewusst oder unbewusst – das Training für Gleichstellungsbeauftragte verfolgt das Ziel, eigene oder bei anderen Menschen wahrgenommene Voreingenommenheiten (biases) und Vorurteile, sowie gesellschaftlich verbreitete Stereotype und deren Wirkungsmechanismen bewusst zu machen. Damit sollen die Teilnehmerinnen in die Lage versetzt werden, Einflüsse von Voreingenommenheiten auf eigene sowie Handlungen und Entscheidungen Anderer zu erkennen und zu minimieren. Dies besonders in Berfungsverfahren und Personalauswahlprozessen, die von Gleichstellungsbeauftragten zu begleiten sind.

Hierfür vermittelt der Workshop Erkenntnisse aus dem gegenwärtigen Forschungsstand unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, wie zum Beispiel der kognitiv-psychologischen Stereotypforschung, den Gender Studies, der kritischen Rassismusforschung oder den Disability Studies. Darauf aufbauend liegt ein Schwerpunkt des Trainings auf persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen und auf eigenen Handlungsmöglichkeiten in beruflichen Kontexten.

mögliche Trainer*innen:

Dr. Sabine Blackmore

Dr. Lisa Horvath

Constanze Schwärzer-Dutta