uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Veranstaltungen im Rahmen der GIP

Workshops zu Digital Humanities

Sowohl in Potsdam als auch in Tartu wird der Forschungs- und Lehrbereich Digital Humanities in den Geistes- und Kulturwissenschaften kontinuierlich ausgebaut. Die Partnerschaft bietet eine ideale Möglichkeit, die Ideen und Anwendungen, die auf beiden Seiten erprobt werden, in gemeinsamen Workshops zusammenzuführen, und damit voneinander zu lernen. Die Workshops zu Digital Humanities sollen alle zwei Jahre, jeweils im Herbst bzw. Winter, und zwar in Tartu und in Potsdam im Wechsel, stattfinden und jeweils auch für die Doktorandinnen der Vladimir-Admoni-Doktorandenschule zugänglich sein: Herbst/Winter 2019 in Tartu, Herbst/Winter 2021 in Potsdam. Neben der digitalen Erschließung spezifischer Quellenbestände etwa der Aufklärung im baltisch-deutschen Kontext ist die Entwicklung innovativer Lehr- und Forschungstechniken geplant, die sowohl in Potsdam als auch in Tartu eingesetzt und über eine Projekthomepage miteinander vernetzt werden. Auf den Workshops sollen insbesondere digitale Formate erprobt werden, die Forschung und Lehre auf dem Feld von Aufklärung und Kulturtransfer miteinander verknüpfen, etwa Techniken des Crowd-Sourcing, also der digitalen Erschließung, Edition und Kommentierung historischer Quellenbestände, an der sich Dozierende wie Studierende gleichermaßen über dieLändergrenzen beteiligen können. Erste Ansätze zu diesen digitalen Techniken wurden im Rahmen des Erasmus+ Programms „Medienpraktiken der Aufklärung“ erprobt und sollen durch die GIP über einen längeren Zeitraum weiterentwickelt werden.

Sommerschule „Kulturelles Lernen: Literatur, Geschichte und Aufklärung“ in Potsdam, Spätsommer 2021

Im Spätsommer 2021 findet in Potsdam die Sommerschule  „Kulturelles Lernen: Literatur, Geschichte und Aufklärung“ unter Leitung von Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D'Aprile statt. Neben den wissenschaftlichen Forschungs- sollen auch didaktische Vermittlungsperspektiven auf dem Feld der deutschen Sprache, Literatur und Geschichte eröffnet werden. Der Fokus liegt auf der Aufbereitung von historischen Quellen der Aufklärungsepoche in Schule und Hochschule. Darüber hinaus sollen auch digitale Lehr- und Forschungstechniken vorgestellt werden, die in Deutschland und in Estland eingesetzt werden können.

Herbst/Winter 2019 - Informationsveranstaltung in Kaunas „Zukunft mit Deutsch“

Im Herbst/Winter 2019 ist die Teilnahme von Tartuer und Potsdamer Studierenden an der Informationsveranstaltung in Kaunas „Zukunft mit Deutsch“ geplant, die von der  multilateralen GIP Marbug-Daugavpils, Kaunas und Tallinn organisiert wird. In Kaunas werden dem interessierten Studierendenkreis aus Deutschland und dem Baltikum Studien- und Fortbildungsmaßnahmen vorgestellt, die zur Qualifizierung als Deutschlehrer insbesondere an den baltischen Schulen und Hochschulen führen.

November 2019 - Tagung "Mehrsprachigkeit und das Politische in zeitgenössischer deutschsprachiger und baltischer Kultur"

Im November 2019 findet an der Universität Tartu eine Tagung zum Thema Mehrsprachigkeit statt, die auch im Rahmen der GIP Potsdam/Tartu organisiert wird. Die Konferenz konzentriert sich auf Literatur und Film aus jüngerer Zeit, möchte das Thema jedoch von verschiedenen Blickwinkeln aus und möglichst interdisziplinär angehen, poetologische Ansätze sollen genauso berücksichtigt werden wie linguistische und sozio-politische Fragestellungen.

Frühjahr 2020 - Tagung der Vladmir-Admoni-Doktorandenschule und der Universität Tartu

Für das Frühjahr 2020 ist in der Tartuer Germanistik eine Bilanztagung der Doktorandenschule mit dem Thema „Dynamiken kultureller Semiose“ geplant, die die Ergebnisse der Zusammenarbeit nach drei Jahren in einer Konferenz zusammenführen und von Prof. Dr. Heinrich Detering (Göttingen), Dr. Anna Bers (Göttingen), Dr. Silke Pasewalck (Tartu) und Dr. Liina Lukas (Tartu) organisiert werden soll. Hierbei soll nach Jurij Lotmanns Konzept der Semiospäre im Kontext zeitgenössischer Theorien und dessen Übertragbarkeit auf verschiedene Forschungsfelder der Literatur- und Kulturwissenschaft gefragt werden. Im Zentrum stehen die produktiven Interferenzen unterschiedlicher kultureller Ausdrucksformen, die Lotman als „fusion of levels“ und Auflösung der Differenz von „the core and the periphery“ beschrieben hat. An dieser Veranstaltung sollen sich auch Kolleginnen und Kollegen aus Potsdam beteiligen und der Kreis der beteiligten KollegInnen aus Tartu über die Betreuerinnen von Dissertationen hinausgehen. Diese Tagung soll alle drei Themenschwerpunkte der GIP zwischen Potsdam und Tartu verbinden und ihre besondere Relevanz für den deutsch-baltischen Kontext verdeutlichen. Durch die Verknüpfung mit dem Vladimir-Admoni-Programm wird zugleich die Verbindung von BA- und MA-Studierenden sowie Doktoranden auf dem Forschungsfeld gestärkt. Die Tagung soll in eine Publikation münden.

Herbst 2020 - Baltische Erzähl- und Lebenswelten. Kultur-, literatur-, translations- und sprachwissenschaftliche Aspekte

Nach den Baltischen Bildungsgeschichten 2016 will die Tagung Baltische Erzähl- und Lebenswelten. Kultur-, literatur-, translations- und sprachwissenschaftliche Aspekte 2020 erneut ein Forum bieten, um sich über den Stand der Forschung über das Baltikum in interdisziplinärer Weise zu verständigen. Sie richtet sich daher sowohl an Germanistinnen und Germanisten, die sich mit (vergleichender) Literatur- und Sprachwissenschaft, Translationswissenschaft oder Didaktik befassen, als auch an Vertreterinnen und Vertreter der Geschichtswissenschaft und Baltistik (Lettische, Estnische, Litauische Philologie), der Philosophie, Ethnologie und der Kunst- und Musikwissenschaften, die sich mit der Kultur, Literatur, Geschichte und Sprache des Baltikums beschäftigen. Dabei soll speziell auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs in den genannten Disziplinen ein Forum zur Präsentation von Forschungsergebnissen sowie zum interdisziplinären Austausch geboten werden. Organisiert wird die Tagung von der Germanistischen Institutspartnerschaft Marburg – Daugavpils – Kaunas – Tallinn, in Zusammenarbeit mit dem DAAD, der Universität Tartu und der Estnischen Musik- und Theaterakademie. Wir bemühen uns um Zuschüsse zur Deckung von Reise- und Aufenthaltskosten. Es wäre jedoch gut, wenn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihrerseits versuchen würden, die Reisekosten über ihre Institute oder andere Quellen zu organisieren.