Sprache

Nem tarthat vissza semmi attól … lesen und schreiben zu lernen, auch, wenn ich nicht alles verstehe! Genau, wie ihr auch.

Die Sprachentwicklung ist eng mit dem Schriftspracherwerb verbunden. So entwickeln z.B. Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen häufig eine Lese-Rechtschreibstörung, und mehrsprachigen Kindern, die in ihrer Zweitsprache Deutsch häufig über geringere sprachliche Fähigkeiten als gleichaltrige einsprachige Kinder verfügen, werden in Schulleistungsstudien wie PISA immer wieder geringere schriftsprachliche Fähigkeiten bescheinigt. Außerdem werden Lese-Rechtschreibstörungen auch bei Kindern, die vor Beginn des Schriftspracherwerbs sprachlich unauffällig waren auf subtile Defizite in der Sprachverarbeitung zurückgeführt.

Uns interessieren die genauen Zusammenhänge zwischen der Sprachentwicklung und dem Schriftspracherwerb. Außerdem gehen wir davon aus, dass Zweisprachigkeit kein Defizit ist und fragen uns, wie Lernprozesse, insbesondere das Lesen und Schreiben lernen, bei monolingualen und bilingualen Kindern verlaufen. Dafür suchen wir nach universellen Gemeinsamkeiten und systematischen Unterschieden.

Wie kann mit den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder in der Schule besser umgegangen werden? Und können auf den ersten Blick als defizitär erscheinende Faktoren - wie ein Migrationshintergrund oder die Feststellung eines Sprachförderbedarfs - positiv genutzt werden?