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Das Vorgehen in ExTrass

Quelle: Eigene Darstellung.

Das  ExTrass-Vorhaben besteht aus vier Arbeitspaketen (siehe Abbildung und Flyer):

1. Im ersten Arbeitspaket (AP A) wird der Stand der Klimaanpassung in ca. 100 Groß- und Mittelstädten bundesweit erfasst, um auf dieser Grundlage Vorreiterstädte, Nachahmer und Nachzügler in der Klimaanpassung zu identifizieren. Diese Kategorisierung wird anschließend in Verbindung gesetzt mit ausgewählten Stadtcharakteristika wie Schadenserfahrungen, Expositionsdaten, Bebauungsstruktur und wirtschaftlichen sowie sozio-demographischen Kennzahlen der Städte. Zudem werden gute Praxisbeispiele in ausgewählten Handlungsfeldern aufgearbeitet und hinsichtlich ihres Transferpotenzials in andere Städte typisiert.

2. Nachfolgend wird im Arbeitspaket B die Pfadentwicklung von Vorreitern, Nachahmern und Nachzüglern für insgesamt 12 bis 15 Städte aufgearbeitet, um typische Anpassungspfade, begünstigende und hemmende Faktoren sowie besonders erfolgreiche Lösungen, aber auch Sackgassen in der Klimaanpassung zu erfassen.

3. Im dritten Schritt (AP C) wird die Klimaresilienz in drei Fallstudienstädten - Potsdam, Remscheid und Würzburg - verbessert. Neben Maßnahmen, welche die Risikowahrnehmung und Notfallplanung in der Stadt sowie die Vorsorge und Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken, werden bessere Planungsgrundlagen zum Stadtklima, eine verbesserte Integration der Klimaanpassung in die Stadtplanung sowie Begrünungsmaßnahmen auf Stadtteilebene entwickelt.

4. Bei allen Arbeitsschritten wird systematisch das Transferpotenzial analysiert, um Bedingungen für guten Transfer zwischen Groß- und Mittelstädten zu identifizieren und Politikempfehlungen für die Intensivierung eines solchen Transfers abzuleiten (AP T).

Das ExTrass-Vorhaben schließt an eine einjährige Definitionsphase an, die dazu diente, das Forschungsprogramm zwischen Wissenschaft und Praxis abzustimmen. Hier finden Sie den Abschlussbericht und weitere Veröffentlichungen aus der Definitionsphase.

Quelle: Eigene Darstellung.