Foto von Zerstörung Hochwasser 2021
Foto: picture alliance/dpa / Bodo Marks
Eine zerstörte Brücke ist über dem Fluss Ahr im Juli 2021 zu sehen. Zahlreiche Brücken wurden in dem Gebiet zerstört.

Befragung zu den Warnungen vor Starkregen und Überflutungen im Juli 2021

https://umfragenup.uni-potsdam.de/warnung/

Mitte Juli 2021 waren viele Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie einige Gebiete in Sachsen und Bayern von Starkregen und Überflutungen betroffen. Aufgrund der immensen Schäden und zahlreichen Todesopfer, die zu beklagen sind, wird die Frage, ob die Menschen vor Ort rechtzeitig und ausreichend gewarnt wurden, intensiv diskutiert. Mittlerweile ist bekannt, dass Wetterdienst und Hochwasservorhersagezentralen das Ereignis  vorhergesagt und vor der Situation gewarnt haben. Fraglich ist, wie diese Warnungen verstanden und weitergegeben wurden und welche Handlungen daraus folgten. Was ist tatsächlich in den betroffenen Gebieten angekommen? Wussten die Betroffenen, mit der Situation umzugehen? Was halten sie von den derzeitig diskutierten Verbesserungen wie z. B. der flächendeckenden Nutzung von Sirenen und einer automatischen Warnbenachrichtung auf dem Mobiltelefon (Cell Broadcasting)? Welche Informationen wünschen sie sich in Warnungen?

Um einen besseren Einblick in die Erfahrungen und Meinungen der Menschen vor Ort zu erhalten, hat die Arbeitsgruppe Geographie und Naturrisikenforschung an der Universität Potsdam nun eine kurze Online-Befragung gestartet. Die Bearbeitung sollte maximal 10 Minuten in Anspruch nehmen. Die anonyme Befragung ist bis Mitte Oktober dieses Jahres online unter https://umfragenup.uni-potsdam.de/warnung/ abrufbar.

Die Ergebnisse der Online-Befragung sollen zur Klärung der Warnsituation im Juli 2021 und zu einer Verbesserung der Warnsituation bei zukünftigen Ereignissen beitragen. Daher bitten wir die Menschen in den betroffenen Gebieten, uns hierbei trotz der gegenwärtigen Einschränkungen und der schwierigen Situation mit ihrer Teilnahme zu unterstützen. Die Kernergebnisse werden Anfang 2022 auf www.extrass.de und www.natriskchange.de veröffentlicht.

Einen Überblick bietet auch dieser Flyer.

Foto von Zerstörung Hochwasser 2021
Foto: picture alliance/dpa / Bodo Marks
Eine zerstörte Brücke ist über dem Fluss Ahr im Juli 2021 zu sehen. Zahlreiche Brücken wurden in dem Gebiet zerstört.
begrüntes Haus
Foto: © I. Rasche / pixelio
Begrünung von Fassaden ist eine Maßnahme der Klimaanpassung. Foto: © I. Rasche / pixelio

Befragung zur Umsetzung von Maßnahmen der Klimaanpassung in Städten

Teilnahme unter: https://umfragenup.uni-potsdam.de/klimaanpassung/

In den letzten Jahren haben viele Städte in Deutschland Hitzewellen und Starkregen erlebt, bei denen Personen gefährdet und Schäden verursacht wurden. Daher interessieren wir uns von ExTrass dafür, welche Maßnahmen umgesetzt werden sowie welche Faktoren die Umsetzung fördern oder hemmen können. Zudem untersuchen wir, inwiefern Maßnahmen zwischen Städten übertragen werden und wie Städte im Themenfeld Klimaanpassung wirksam voneinander lernen können.  

Die Befragung richtet sich gleichermaßen an Städte, die bereits (sehr) aktiv oder die kaum aktiv in der Klimaanpassung sind. Wir wollen speziell Personen in der Stadtverwaltung befragen, die direkt für Klimathemen oder für Themen der Stadtentwicklung, Bauleitplanung, Landschaftsplanung zuständig sind.

Durch die Teilnahme an dieser Befragung möchten wir nachvollziehen, wo es Verbesserungsbedarfe bei der Umsetzung von Maßnahmen der Klimaanpassung gibt und wie ein Austausch zwischen Städten wirksamer gestaltet werden kann. Außerdem möchten wir die Antworten nutzen, um unsere Ergebnisse zum Stand der Klimaanpassung in über 100 Städten zu überprüfen. Bei einer Teilnahmen an der Befragung, schicken wir gern unsere bisherigen Projektergebnisse der Bewertung speziell für die jeweilige Stadt aufgeschlüsselt zu.

Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.

begrüntes Haus
Foto: © I. Rasche / pixelio
Begrünung von Fassaden ist eine Maßnahme der Klimaanpassung. Foto: © I. Rasche / pixelio