Themen und Handlungsfelder

Schaffung struktureller Grundlagen

EDUC richtet eine kohärente und effiziente Verwaltungsstruktur ein. Neue Kommunikations- und Koordinationsprozesse schaffen vielfältige Querverbindungen zwischen den EDUC-Mitgliedern. Auf der Grundlage eines intensiven Kooperationsnetzwerks zwischen den Einrichtungen für internationale und Studierenden-Angelegenheiten, Studierende mit besonderen Bedürfnissen und den Studierenden selbst werden die Mobilitätszahlen erheblich steigen, mit der Absicht, eine Mobilitätsrate von 50% zu erreichen. Eine gemeinsame digitale Infrastruktur wird die Zusammenarbeit und die Schaffung einer gemeinsamen akademischen Lehr- und Forschungsgemeinschaft weiter erleichtern, um den Bologna-Prozess zu vertiefen, insbesondere im Hinblick auf die automatische Anerkennung von Qualifikationen.

Innovative Mobilitäts- und Austauschszenarien für EDUC-Studierende, -Lehrende und -Personal

EDUC erhöht die virtuelle Mobilität und entwickelt in einem dreistufigen Prozess virtuelle Austauschszenarien. Durch die wechselseitige Nutzung digitaler Lern- und Lehrmittel erhalten Studierende und Lehrende Zugang zu den an allen Mitgliedsuniversitäten verfügbaren Seminaren und Dienstleistungen. Die derzeitigen Modelle für Blended-Learning und Online-Lehre werden harmonisiert, um neue Lehrpläne zu schaffen, die insbesondere herausforderungs- (Challenge Based Learning) oder forschungsbasierte virtuelle Lerneinheiten in Verbindung mit kurzzeitiger Mobilität beinhalten. Durch ein einheitliches digitales Unterstützungssystem werden alle drei Maßnahmen zu einem Studierendenaustausch führen, der einfacher zu planen und viel individueller ist. 

Schlüsselqualifikationen und -kompetenzen

EDUC unterstützt Studierende bei der Entwicklung von Schlüsselqualifikationen und -kompetenzen, die unverzichtbar sind, um ein kritisch engagierter Bürger Europas zu sein. Darüber hinaus bereiten sie die Studierenden auf die verschiedenen Anforderungen eines wissensbasierten, globalisierten Arbeitsmarktes vor. Das gemeinsame Verwaltungsmodell sowie die Einrichtung gemeinsamer digitaler Hilfsmittel werden den Studierenden eine Perspektive auf fächerübergreifendes Wissen eröffnen. Das internationale Umfeld von virtuellem Unterricht, Peer-Learning-Gruppen und die wachsende Zahl flexibler Austauschprogramme werden es den Studierenden ermöglichen, kollaborative und mediatisierende Praktiken in sehr unterschiedlichen internationalen Gruppen zu erleben. Sie werden in der Lage sein, transversale Fähigkeiten zu entwickeln, die es ihnen erlauben, sich frei zu bewegen und sich an verschiedene soziale Umgebungen anzupassen. Dazu gehört auch digitale Kompetenz – die Fähigkeit, Informationen in der virtuellen Welt zu erkennen, kritisch zu bewerten und zusammenzustellen. Darüber hinaus wird EDUC die Sprachkompetenz unserer Studierenden, Lehrenden und unseres Personals um eine oder mehrere der an den sechs Standorten gesprochenen Sprachen erhöhen.

Nachhaltigkeit und Reichweite

Um international mit einer vereinten Stimme zu sprechen, entwickelt EDUC eine gemeinsame Internationalisierungsstrategie in Übereinstimmung mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), um ihre Gemeinschaft und Angebote für die Welt zu öffnen. Das Bündnis wird stark mit den regionalen Netzwerken der einzelnen Universitäten verflochten sein, wie z. B. Partnerschaften mit der Industrie, öffentlichen Einrichtungen und Aktiven der Zivilgesellschaft. Eine systematische Qualitätssicherung wird die nachhaltige Entwicklung EDUCs langfristig gewährleisten.  Durch interne und externe Verbreitungsaktivitäten wird das Bündnis auf der globalen Bühne sichtbarer werden und so seine europäischen Werte teilen.