Mitgliedsuniversitäten


Universität Cagliari

UNICA
Foto: Unbekannt

UNICA ist eine staatliche Universität mit etwa 25.000 eingeschriebenen Studierenden und über 1.900 Mitarbeitenden in Lehre und technischer Verwaltung. Die Universität Cagliari befindet sich auf der Insel Sardinien, mitten im Mittelmeer. Sie ist innerhalb der internationalen akademischen Gemeinschaft tätig und hebt sich besonders durch ihre Forschungstätigkeit hervor. Die Gemeinschaft der Studierenden an der UNICA wird durch eine internationale Mischung von Studierenden auß- und innerhalb der Europäischen Union bereichert. Dank mehr als 900 Partnerschaftsabkommen haben die Studierenden der UNICA zahlreiche Möglichkeiten im Ausland an anderen führenden Universitäten innerhalb der EU und weiteren Ländern zu studieren. Darüber hinaus kommen jährlich etwa 200 Gastprofessoren und -professorinnen an die Universität Cagliari. UNICA mit seiner digitalen Infrastruktur (E-Learning for didactic Innovation Service Center) bietet seinen Studierenden digitale Kurse in einer Vielzahl von Bereichen an, die das akademische Angebot bereichern. UNICA war die erste italienische Universität, die den Europäischen Qualifikationspass für Flüchtlinge (EQPR) eingeführt hat. Besonderen Bedürfnissen wurde stets Nachdruck verliehen. Außerdem verfügt UNICA über einschlägige und starke Erfahrung in der Förderung der Entwicklung von unternehmerischen Fähigkeiten und Kompetenzen von Studierenden bis hin zur Gründung von Start-ups und Spin-offs.

UNICA
Foto: Unbekannt

Masaryk-Universität

Masaryk-Universität
Foto: Unbekannt

Die 1919 in Brünn, der Hauptstadt der historischen Region Mähren, gegründete Masaryk-Universität hat ca. 30.000 Studierende und 5.500 Dozierende und Mitarbeitende. Die Internationalisierung ist zweifelsohne eine der langfristigen strategischen Prioritäten der MU. Die MU versteht die Internationalisierung als ein wichtiges Mittel zur Verbesserung ihrer Qualität und Wettbewerbsfähigkeit, sowie als eine Voraussetzung dafür, dass die Inhalte ihrer Studiengänge und Forschungsergebnisse relevant sind und den Anforderungen des 3. Jahrtausend gerecht werden. Mit der Teilnahme an 44 Erasmus-Mundus-Projekten war die MU die Nr. 4 in der EU, und 2016/18 gelang es der MU, mehr als 50% aller Austausch-Mobilitäten zu erhalten, die der Tschechischen Republik im Rahmen des neuen Erasmus+-ICM-Programms zugewiesen wurden. In den Jahren 2018/19 hatte die MU mehr als 1.200 aktive Abkommen mit Universitäten in der EU im Rahmen des Erasmus+-Programms und über 130 bilaterale Abkommen mit Universitäten außerhalb der EU abgeschlossen. Die internationale Ausrichtung der Masaryk-Universität ist in verschiedenen Hochschulranking regelmäßig der beste Indikator der MU, vor allem aufgrund des Anteils der internationalen Studierenden (ca. 20%) und der Absolvierenden, die während des Studium internationale Erfahrungen gesammelt haben (fast 19%).

Masaryk-Universität
Foto: Unbekannt

Universität Paris Nanterre

Universität Paris Nanterre
Foto: Unbekannt

Der Ruf der Universität Paris Nanterre ist im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften im weitesten Sinne gefestigt. Mit 33.000 Studierenden (darunter 5.400 ausländischen Studierenden), 1.400 Fakultätsmitgliedern und 900 Mitarbeitenden ist sie eine der größten und berühmtesten Universitäten in diesen Fachrichtungen. Die UPN zählt jedes Jahr über 1.200 Austauschstudierende, von denen zwei Drittel das Erasmus+- Programm durchlaufen. Mehrere zweisprachige Doppelabschlüsse auf BA- und MA-Niveau werden seit vielen Jahren auch von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) bezuschusst, die langjährigsten davon in den Bereichen Recht (mit der Universität Potsdam) und Wirtschaft. Insgesamt verfügt die UPN über 14 Doppelabschlüsse mit internationalen Partnern, die in 5 Sprachen (Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Englisch) unterrichtet werden, sowie über einen Erasmus-Mundus-Masterabschluss. Zusätzlich zu ihrer fundierten Erfahrung in Aufbau, Entwicklung und Verwaltung nachhaltiger internationaler Partnerschaften, hat die UPN auch die Entwicklung eines Zentrums für digitale Pädagogik (COMETE) angestrebt, das heute für die Gestaltung, Pflege und den Zugang nicht nur zu vollständig online angebotenen Kursen für alle BA-Studierenden, sondern auch zu vollständig online angebotenen Abschlüssen sowie zu mehreren MOOCs verantwortlich ist. 

Universität Paris Nanterre
Foto: Unbekannt

Universität Pécs

Universität Pécs
Foto: Unbekannt

Die Universität Pécs wurde 1367 als erste ungarische Universität gegründet. Mit ihren zehn Fakultäten und einer Gesamtzahl von 20.000 Studierenden, darunter über 4.000 internationalen Studierenden aus über 110 Ländern, trägt sie aktiv zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ihrer Stadtregion bei. Die UP hat eine entscheidende Rolle bei der Wiederbelebung der Stadt gespielt, indem sie kollaborative Bemühungen fördert und die Welt nach Pécs bringt. Gegenwärtig ist die Universität Pécs eine der am stärksten internationalisierten Universitäten Ungarns und seiner Makro-Region. Die UP bemüht sich, sich kontinuierlich und aktiv mit den Gastgeberstädten und -regionen, einschließlich aller ihrer wichtigsten Interessenvertretenden, auseinanderzusetzen, um ein höheres Niveau an Qualität und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Als erste ungarische Stadt die 2010 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen durfte und 2017 zur Stadt des globalen Lernens von der UNESCO ernannt wurde, glaubt Pécs fest an die Entwicklung von Bildung und Kultur, die die Grundlage für langfristige Innovationen und soziale Entwicklung bilden können.

Universität Pécs
Foto: Unbekannt

Université de Rennes 1

Université de Rennes 1
Foto: Unbekannt

Die 1970 gegründete Université de Rennes 1 (UR1) gehört zu den zwölf wichtigsten Universitäten Frankreichs. Sie ist eine multidisziplinäre Universität, die für ihre herausragende und dynamische Forschung berühmt ist. UR1 vertritt 30.000 Studierende, 3.700 Mitarbeitende und 32 Forschungseinheiten, die mit nationalen Forschungszentren verbunden sind. Die UR1 hat eine starke Präsenz im europäischen Hochschul- und Forschungsraum. Jedes Jahr gibt es 250 „Incoming“- und 300 „Outgoing“-Studierende über das Erasmus+- Programm, sei es für Studienmobilität oder Praktika. UR1 erhält regelmäßig europäische Fördermittel im Rahmen der Erasmus+ International Credit Mobility – das zuletzt bewilligte Projekt beläuft sich auf bis zu 480.000 Euro. Darüber hinaus ist die Universität verantwortlich für einen kürzlich erneuerten Erasmus-Mundus-Masterstudiengang, Partner eines weiteren und ist ein Co-Zentrum von EIT Digital. Drei Abschlüsse sind von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) akkreditiert. UR1 ist ebenfalls sehr präsent im Rahmenprogramm Horizon 2020 mit mehr als 13 Millionen Euro an erhaltener Förderung seit dem Start dieses Programms. Damit gehört UR1 zu den Hauptbegünstigten in Frankreich. Sie gilt als forschungsintensive Universität und ist durch 14 assoziierte Forschungslabore und Netzwerke, die von Organisationen wie dem CNRS und INSERM unterstützt werden, international präsent. Aktuell gibt es 14 Studiengänge die in Rennes in englischer Sprache unterrichtet werden, sowie mehr als 20 Doppelabschlüsse und Offshore-Training, was zeigt, dass die UR1 ein hohes Maß an Internationalisierung für sein Ausbildungsangebot aufweist.

Université de Rennes 1
Foto: Unbekannt