Foto: Christina Baum

Kinder-Universität Potsdam

Smartphones und Daten – wie funktionieren die schlauen Geräte?

Am 27. September 2019 öffnete die Universität Potsdam wieder ihre Hörsäle für Kinder, um sie für die Welt der Wissenschaft zu begeistern. In diesem Jahr war der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung von Herrn Prof. Dr. Pousttchi mit vertreten, um die Leitfrage „Wie Smartphones eigentlich funktionieren?“ zu beantworten.

Spielerisch und mit visuellen Effekten haben die Kinder in der Vorlesung von Herrn Prof. Dr. Pousttchi folgendes gelernt:

  • Was ist ein Mobilfunknetz?
  • Woher weiß das Netz, wo wir sind, wenn ein Anruf kommt?
  • Was passiert eigentlich auf dem Smartphone, während wir darauf herumtippen oder es auch nur bei uns tragen?
  • Ist es nicht komisch, dass es so viele Apps gibt, die ganz viel können, aber gar nichts kosten – müssen die Firmen denn kein Geld verdienen?

Zu Beginn der Vorlesung stellte er die Frage, wer von den Kindern ein Smartphone besitzt und kam  zu einem überraschenden Ergebnis: 90% der Kinder in der 3. und 4. Klasse haben ein Handy – Einige von ihnen besitzen zwei oder sogar drei Smartphones.

Bei der Klärung der Frage, „Was ist ein Mobilfunknetz?“, griff Herr Prof. Dr. Pousttchi darauf zurück den Kindern die wichtigsten Elemente nach Möglichkeit physisch zeigen und ihnen die grundsätzlichen Funktionen diese zu vermitteln.   

Bei der Beantwortung der letzten Frage gelangten die Kinder durch gezieltes Fragen auf die Antworten: Werbung und In-App Käufe, um auf die Frage zu antworten, wie man mit kostenlosen Apps Geld verdienen kann. Zudem erklärte Herr Prof. Dr. Pousttchi den Kindern, dass ihre Daten wertvoll sind und auch damit Geld verdient werden kann.

Als spielerisches Element wurden am Ende der Vorlesung die Kinder selbst aktiv. Das gelernte zum Aufbau und Funktion eines Mobilfunknetzes wurde von den Kindern nachgestellt indem sie bestimmte Funktionen des Mobilfunknetzes einnahmen.

Am Ende der Vorlesung waren die Kinder sehr begeistert und gingen mit mehr Wissen über die digitale Welt nach Hause.

Foto: Christina Baum