Zwangsstörungen

In diesem Forschungsbereich beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten der Zwangssymptomatik und ihrer Veränderung durch psychotherapeutische Interventionen.

Typische Situationen bei Zwangsstörungen

In dem Projekt wird ein Instrument entwickelt, das erfasst, welche Aspekte der Zwangssymptomatik sich infolge einer Psychotherapie verändern, und welche nicht. Es werden dafür typische, zwangsbezogene Situationen für unterschiedliche Zwangsbereiche getrennt präsentiert, von Patient:innen eingeschätzt, und anschließend von erfahrenen Kliniker:innen bewertet. Die Ergebnisse der ersten Pilotstudie sind in einer Posterpräsentation zusammengefasst.

Kontakt: Lea K. Hobrecker, Sina Lamberth (Studiendurchführung), PD Dr. Franziska Kühne (Studienleitung)

Imaginatives Umschreiben zur Veränderung von Ekel

In der Studie wird geprüft, ob Gedanken und Emotionen, die entstehen, wenn wir uns einer ekelerregenden Situation stellen, in der Vorstellung verändert werden können. Die Studienteilnehmer:innen hören sich dafür eine lebhafte Situationsbeschreibung an, und beobachten ihre Gedanken und Gefühle. In der Onlinestudie beantworten die Teilnehmer:innen unterschiedliche Fragen dazu, wie sie die Situation erlebt haben.

Kooperation: Dr. Jakob Fink-Lamotte (Universität Leipzig), Claudia Meißner (Psychologische Psychotherapeutin)

Kontakt: Lea K. Hobrecker (Studiendurchführung), PD Dr. Franziska Kühne (Studienleitung)

Wirksamkeit ambulanter Therapie

In einer naturalistischen Verlaufsstudie prüfen wir, inwiefern die an unserer Psychologisch-Psychotherapeutischen Ambulanz durchgeführte Verhaltenstherapie, die durch spezifische Elemente nach dem Inhibitory Learning-Konzept angereichert wurde, dazu beiträgt, die Zwangssymptomatik und weitere Symptome (wie Depressivität) der Patient:innen zu reduzieren.

Kontakt:

Lea K. Hobrecker (Studiendurchführung), PD Dr. Franziska Kühne (Studienleitung), OSF: osf.io/cy5ah