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Internationale Konferenz zu Naturgefahren und Risiken in einer sich verändernden Welt

Überflutungen, Erdbeben, Hangrutschungen und Stürme: Extreme Naturereignisse und mit ihnen verbundene Risiken in einer sich verändernden Welt stehen im Zentrum einer internationalen Konferenz, die am 4./5. Oktober an der Universität Potsdam stattfindet. Rund 180 Teilnehmende aus 22 Ländern werden zu der Tagung erwartet. Erfahrene Wissenschaftler, Spezialisten aus der Praxis und junge Nachwuchswissenschaftler aus verschiedensten Bereichen diskutieren die neuesten Forschungsergebnisse und -methoden. Mit dabei sind auch die Doktorandinnen und Doktoranden des Potsdamer Graduiertenkollegs „NatRiskChange“, deren Forschung sich auf Naturgefahren unter dem Einfluss veränderter Rahmenbedingungen oder Eigendynamiken fokussiert.

„Die Gefahren, die von extremen Naturereignissen ausgehen, sind weltweit immer drastischer und vor allem auch häufiger wahrnehmbar“, sagt der Hydrologe und Sprecher des Graduiertenkollegs „NatRiskChange“ Prof. Dr. Axel Bronstert von der Universität Potsdam. „Auf der Konferenz werden die neuesten Forschungsergebnisse zu diesen Fragen präsentiert. Ziel unserer Forschung ist nicht nur, Entwicklungen zu beschreiben, sondern auch Möglichkeiten zur Berechnung und zur Prognose der zukünftigen Bedingungen zu entwickeln.“
Die Konferenz bringt Forschende und Spezialisten aus den Bereichen Hydrologie, Meteorologie, Geomorphologie, Hydraulik, Umweltwissenschaften, Seismologie, Geografie, Risikoforschung, nichtlineare Systemdynamik und angewandte Mathematik zusammen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse sowie methodische Entwicklungen aus Data Mining, transienten Umweltsystemen, Multi-Hazard-Ereignissen und interdisziplinärer Kopplung von Gefährdung und Verwundbarkeit zu diskutieren.
Neben Vorträgen und Posterpräsentationen geben vier renommierte Wissenschaftler mit Impulsvorträgen den Anstoß für weitergehende Diskussionen. So sprechen der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dr. Dr. hc. Hans Joachim Schellnhuber, der Universität der Vereinten Nationen – Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit in Bonn, Prof. Dr. Jakob Rhyner, der Direktor des Institute for Environmental Studies an der Vrije Universiteit Amsterdam, Prof. Dr. Jeroen Aerts, sowie der Spezialist für angewandte mathematische Methoden zur Analyse natürlicher Prozesse von der Universität Potsdam Prof. Dr. Matthias Holschneider.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Graduiertenkolleg „NatRiskChange“ startete im Oktober 2015 mit einer ersten Kohorte von zwölf internationalen Doktoranden, die von Wissenschaftlern aus fünf Berliner und Brandenburger Forschungseinrichtungen betreut werden: der Universität Potsdam, dem Helmholtz-Zentrum Potsdam und dem Deutschen Forschungszentrum für Geowissenschaften GFZ, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Freien Universität Berlin sowie der Technischen Universität Berlin. Zudem gibt es einen intensiven wissenschaftlichen Austausch mit Universitäten in Amsterdam und Wien sowie mit privaten und öffentlichen Partnern aus dem Bereich der Risikobewertung, wie den Rückversicherungsunternehmen Münchner Rück und Deutsche Rück. Die Forschungsprojekte des Kollegs sollen dabei helfen, Methoden zu entwickeln und zu erproben, mit denen sich Naturgefahren und damit verbundene Risiken, die unter dem Einfluss veränderter Randbedingungen oder veränderter Eigendynamik stehen, besser identifiziert, simuliert und auch vorhergesagt werden können.


Zeit: 04./05.10.2018, Beginn: 04.10.2018, 9:00 Uhr
Ort: Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam, Haus 6
Kontakt: Dr. Theresia Petrow, DFG Research Training Group „NatRiskChange“
Telefon: 0331/ 977-5434
E-Mail: natrisk@uni-potsdam.de
Internet: https://www.uni-potsdam.de/en/natriskchange/activities/internationalnatriskchangeconference2018.html


Medieninformation 28-09-2018 / Nr. 147
Matthias Zimmermann
Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
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