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Der schwierige Neuanfang – Symposium zur Gründungsgeschichte der Universität Potsdam

Historische Ansicht der Pädagogischen Hochschule, heute Auditorium maximum der Universität Potsdam (Foto: Karla Fritze)

Zum Ende ihres Jubiläumsjahres lädt die Universität Potsdam am 2. Dezember zu einem Symposium ein, das sich kritisch mit der eigenen Gründungsgeschichte und den schwierigen Anfangsjahren nach 1990 auseinandersetzt. Die ganztägige Veranstaltung, die im Auditorium maximum auf dem Campus Am Neuen Palais stattfindet, soll das Gespräch zwischen Akteuren und Experten, zwischen Ost- und Westdeutschen sowie zwischen Vertretern unterschiedlicher Fächer befördern. Die Organisation hat Prof. Dr. Frank Bösch, Historiker an der Universität Potsdam und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, übernommen. Das Symposium ist öffentlich. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Die Universität Potsdam hat 2016 ihren 25. Geburtstag zum Anlass genommen, auf ihre Gründungsgeschichte zurückzublicken. Dabei entstand eine lebhafte Debatte, inwieweit damals politisch belastete oder weniger qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den DDR-Hochschulen übernommen wurden und welche Folgen die Personalpolitik für die neu gegründete Universität hatte. „Das Symposium soll ein Auftakt sein, um den Umbau der Hochschullandschaft genauer zu untersuchen und einen konstruktiven Dialog zwischen Historikern und unterschiedlichen Zeitzeugen zu eröffnen“, sagt Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Zentrum für Zeithistorische Forschung, der das Symposium organisiert. Die Tätigkeit der ostdeutschen Hochschullehrer vor 1989, die Personalpolitik und Handlungsspielräume sollen entsprechend differenziert diskutiert werden. Zudem wird gefragt, inwieweit sich die Gründung der Universität Potsdam von der Transformation und Neugründung anderer ostdeutscher Hochschulen unterschied. Nicht zuletzt wird die spezifische Rolle der unterschiedlichen Akteure bei der Universitätsgründung diskutiert, vom Präsidium und Gründungssenat über die externen Gutachter und westdeutschen Professoren bis hin zum Brandenburgischen Wissenschaftsministerium.
Das Programm im Internet finden Sie hier.
Anmeldung bis 24. November an presseuni-potsdamde
 
Zeit: 2.12.2016, 9.30 bis 20.00 Uhr
Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Auditorium maximum, Haus 08
Kontakt: Prof. Dr. Frank Bösch, Historisches Institut der Universität Potsdam und Zentrum für Zeithistorische Forschung  
Telefon: 0331/28991-57
E-Mail: boeschzzf-potsdamde

Foto: Historische Ansicht der Pädagogischen Hochschule, heute Auditorium maximum der Universität Potsdam (Foto: Karla Fritze)

Medieninformation 14-11-2016 / Nr. 166
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
Internet: www.uni-potsdam.de/presse

Online gestellt: Sabine Rieder
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde