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Geschichte des mitteleuropäischen Judentums – deutsch-polnische Nachwuchstagung in Potsdam

“Polish History - With or Without the Jews?” – mit der Frage nach der Integration der Juden in das polnische geschichtliche Selbstverständnis befasst sich Dr. Edyta Gawron aus Krakau in ihrem Vortrag, mit dem sie am 26. Oktober an der Universität Potsdam  die erste deutsch-polnische Nachwuchstagung für Judaistik, Jüdische Studien und  Jüdische Theologie eröffnen wird. Rund zwanzig Masterstudierende und Promovierende aus  beiden Ländern, die  sich intensiv mit dem mitteleuropäischen Judentum in all seinen Facetten beschäftigen, nehmen daran teil. Ziel der interdisziplinären Potsdamer Begegnung ist es, ein deutsch-polnisches Netzwerk junger Graduierter zu schaffen und den Austausch zwischen Universitäten und Instituten der beiden Länder zu intensivieren.

Die dreitägige Konferenz  wurde vom Institut für Slavistik, dem Institut für Jüdische Studien und der School of Jewish Theology der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Instytut Judaistyki der Jagiellonen-Universität Krakau und dem Zakład Studiów Żydowskich der Universität Breslau organisiert.
 „Wir möchten die Zusammenarbeit mit unseren Partnerinstitutionen in Breslau und Krakau ausbauen und unsere Universität  als Wissensstandort auf dem Gebiet der Jüdischen Studien und der Jüdischen Theologie gerade im aktuellen ‚Polnischen Jahr‘ weiter stärken“, erklären die Potsdamer Veranstalter. Nach Gruppenworkshops zu Themenschwerpunkten steht am 28. Oktober ein Plenum auf dem Programm, in dem  die Ergebnisse der Gruppendiskussionen  vorgestellt und Ausblicke auf die künftige Zusammenarbeit gegeben werden sollen.  
Ein Höhepunkt der Tagung wird der Eröffnungsvortrag von Dr. Edyta Gawron sein. Die Wissenschaftlerin  ist Assistant Professor am Institut für Jüdische Studien der Jagiellonen-Universität Krakau und Leiterin des dortigen neuen Studienzentrums  für die Geschichte und Kultur der Krakauer Juden. Sie ist Expertin für die Geschichte der polnischen Juden im 20. Jahrhundert,  für Holocaust-Studien und für die jüdische Diaspora nach der Schoa.

Zeit: 26.-28.10.2016; Eröffnungsvortrag: 26.10.,  18.00 Uhr
Ort: Campus Am Neuen Palais, 14469 Potsdam,  Haus 8, Raum 0.60/61
Kontakt: Albrecht Dreissig,  School of Jewish Theology
E-Mail:  albrecht.dreissiguni-potsdamde
Internet: https://www.uni-potsdam.de/js-rw/juedische-studien/tagungen.html

Medieninformation 25-10-2016 / Nr. 153
Hartmut Bomhoff / Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
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Online gestellt: Klara Wittich
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