Abgeschlossene Projekte

Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Computerbasiertes Training zur Steigerung der Selbstkontrollfähigkeiten

Gefördert von der DRV
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: M. Sc. Michaela Gmeiner, M. Sc. Marisa Morawietz
Laufzeit: Januar 2014 - Mai 2017
In der Forschung zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Adipositas werden die selbstregulatorischen Fertigkeiten als relevante Einflussgrößen diskutiert. Adipöse Kinder und Jugendliche weisen in ihren selbstregulatorischen Fertigkeiten gegenüber den normalgewichtigen Gleichaltrigen Defizite auf. In der Alkoholismusforschung konnte gezeigt werden, dass computerbasierte Trainingsprogramme die Selbstkontrollfähigkeiten (Widerstandskraft) steigern und mit höheren Therapieerfolgsraten verbunden sind. Im Rahmen des Projekts soll in zwei Schritten untersucht werden, ob sich diese positiven Erfahrungen auch auf den Umgang adipöser Kinder mit hochkalorischen Nahrungsmitteln anwenden lassen. In einer 12-monatigen Pilotierungsphase sollen die Präsentationsmaterialien entwickelt und an einer kleinen Stichprobe von n = 30 auf ihre Trainierbarkeit und Akzeptanz hin getestet werden. Darauf aufbauend soll das Trainingsprogramm in einer kontrollierten Studie an 162 adipösen Kindern und Jugendlichen (226 incl. Drop out) auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden. Neben der Erfassung von Indikatoren der Selbstkontrollfähigkeiten, wird vor allem der Einfluss auf den BMI-SDS-Verlauf 6 und 12 Monate nach Reha-Ende überprüft. Bei erfolgreicher Testung würde ein Programm vorliegen, das relativ ökonomisch zur langfristigen Verbesserung des Therapieerfolgs beitragen kann.
Kooperationspartner
AHG Klinik für Kinder und Jugendliche Beelitz-Heilstätten, Beelitz-Heilstätten
Edelsteinklinik - Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation, Bruchweiler
Spessart-Klinik Bad Orb GmbH, Bad Orb
Viktoriastift Bad Kreuznach, Bad Kreuznach

Entwicklung und Evaluation eines entwicklungsangemessenen Schulungsprogramms für adipöse Jugendliche und junge Erwachsene (YOUTH)

Gefördert vom BMBF
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Kristin Deddner (bis 2015), M.Sc. Xiaoxi Li (ab 2015)
Laufzeit: Februar 2011 - Februar 2016

Im Rahmen des Projektes soll ein jugendspezifisches Interventionsprogramm für adipöse Jugendliche im Alter von 16 - 21 Jahren entwickelt und evaluiert werden (YOUTH). In dessen Mittelpunkt steht die altersangemessene Förderung der Selbstmanagementfertigkeiten, um einen langfristigen Therapieerfolg nach stationärer Rehabilitation sicher zu stellen. Zur Programmentwicklung werden qualitative Fokusinterviews mit 20 betroffenen Jugendlichen geführt und je 100 männliche und weibliche Jugendliche per Fragebögen zu ihren Bedürfnissen und Wünschen an ein solches Programm befragt. Das auf dieser Basis und aufgrund eigener Vorarbeiten entwickelte interaktive, patientenorientierte Programm soll im Rahmen einer kontrollierten Interventionsstudie an 125 Jugendlichen auf seine kurz- (6 Monate) und langfristige (12 Monate) Wirksamkeit bezogen auf den Gewichtsstatus (BMI-SDS; primäres Outcome) und Lebensqualität (sekundäres Outcome) überprüft werden. Als Kontrollgruppe (n=125) wird aus ethischen und inhaltlichen Gründen (Schulungsprogramme sind bereits etabliert und haben sich als erfolgreich erwiesen) eine "treatment as usual"-Gruppe gegenübergestellt, die in allen Einrichtungen als altersübergreifende Schulung angeboten wird. Es wird davon ausgegangen, dass sich im follow-up Zeitraum signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen zeigen, d.h. die Experimentalgruppe einen günstigeren Verlauf bezogen auf BMI-Status als auch Lebensqualität aufweist. Prädiktoren für den Therapieerfolg sollen untersucht werden.


Kooperationspartner:

  •     Charlottenhall Rehabilitations- und Vorsorgeklinik gGmbH, Bad Salzungen
  •     Edelsteinklinik - Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation, Bruchweiler
  •     Hochgebirgsklinik Mittelberg Rehaklinik für Kinder und Jugendliche und Mutter-Kind-Klinik, Oy- Mittelberg
  •     Kinder-Reha-Klinik "Am Nicolausholz", Bad Kösen
  •     Ostseestrandklinik "Klaus Störtebeker", Kölpinsee
  •     Spessart-Klinik Bad Orb GmbH, Bad Orb
  •     Viktoriastift Bad Kreuznach, Bad Kreuznach

Beim Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) ist das Projekt unter der ID DRKS00003424 registriert und öffentlich einsehbar und ebenso im Suchportal der WHO sichtbar.

Psychologische und sensorische Untersuchungen im Verbundprojekt "Multimodale Optimierung der Versorgung von Säuglingen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit der Beikost" (PINGU-Studie)

gefördert vom BMBF
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dr. Katja Kröller
Laufzeit: Juli 2012 - Dezember 2013

Die Grundlagen für die Geschmackspräferenzen werden in der frühsten Kindheit gelegt. Hierbei spielt die wiederholte Exposition mit bestimmten Nahrungsmitteln eine wichtige Rolle. Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber einer geschmacklich variationsreichen Gemüseauswahl in der Beikost die Akzeptanz von Gemüse, aber auch von neuen Lebensmitteln generell, bis in das Kindesalter erhöht. Eine wiederholte Darbietung von verschiedenen Geschmackseindrücken (mere exposure effect) führt zur Entwicklung von Vorlieben. Bislang existieren nur wenige Studien zur Frage wie mütterliche Einstellungen und ihr Steuerungsverhalten Einfluss auf die Präferenz von Nahrungsmitteln bei Säuglingen nehmen. Im Rahmen einer großanlegten multizentrischen Studie zu den Effekten einer frühen Einführung von fischhaltiger Kost soll der Einfluss auf die kindliche Geschmackspräferenz untersucht werden. Hierzu werden u.a. Mutter-Kind-Paare in der Fütterungssituation videographiert und die Geschmackspräferenz erfasst.

Empowerment von Eltern adipöser Kinder: Entwicklung und Evaluation eines adipositas-spezifischen Eltern-Trainings

Gefördert von der DFG
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dr. Katja Kröller; Dipl.-Psych. Ivonne Döring, Dipl-Psych. Annekatrin Hudjetz
Laufzeit: April 2007 - März 2013

Das Hauptziel der Studie ist es, Effekte eines Elterntrainings bei Eltern adipöser 7-12jähriger Kinder auf den kindlichen Gewichtsverlauf, die nötigen Verhaltensänderungen (bspw. im Umgang mit Süßigkeiten) sowie auf die elterliche psychosoziale Belastung und das Selbstwirksamkeitserleben zu untersuchen. In einem randomisierten, multizentrischen, prospektiven Design nehmen 250 Eltern an einem verhaltenstherapeutisch orientierten Training teil und erhalten schriftliche Informationen, während den 250 Eltern der Kontrollgruppe lediglich das schriftliche Informationsmaterial zur Verfügung gestellt wird. Das Interventionsprogramm basiert primär auf dem Aufzeigen und Vermitteln von Möglichkeiten, das Kind bei der notwendigen Ernährungs- und Bewegungsumstellung zu unterstützen, welches in Rollenspielen und mit Hilfe von Videofeedback eingeübt wird. Die Kinder beider Gruppen nehmen zeitgleich im stationären Setting an einem etablierten Programm zur Gewichtskontrolle teil. Befragungen und ärztliche Untersuchungen zu sechs Messzeitpunkten (zu Beginn und am Ende des stationären Aufenthaltes des Kindes sowie ein, drei, sechs und zwölf Monate nach Programmabschluss) geben Aufschluss über die Entwicklung psychosozialer und gewichtsbezogener Faktoren bei Kind und Eltern. Ausgegangen wird von einer deutlichen Stabilisierung des Gewichtsverlaufs für die Kinder der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Publikationen aus dem Projekt:
Warschburger, P., Döring, I. & Hudjetz, A. (2013). "Gemeinsam fit" – das Elterntraining Adipositas. Ein Trainingsprogramm für Eltern von übergewichtigen und normalgewichtigen Kindern und Jugendlichen. Stuttgart: Kohlhammer.

Warschburger, P., Kröller, K., Unverzagt, S. & Haerting, J. (2013). What is the parents‘ part in long-term weight management of their obese child? Results from the EPOC study. Obesity Facts 6(1), Supplement, 230.

Warschburger, P. (2012). Elternschulung als Möglichkeit zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der stationären Rehabilitation. Prävention und Rehabilitation, 24, 97-102.

Warschburger, P., Kröller, K. & Kühne, D. (2012). Welche Rolle spielen Eltern bei der langfristigen Gewichtsentwicklung ihrer adipösen Kinder? Monatsschrift Kinderheilkunde, 160(1), Supplement, 63- 64

Warschburger, P., Kühne, D. & Kröller, K. (2012). Spielen Eltern eine Rolle bei der langfristigen Gewichtsentwicklung adipöser Kinder? Erste Ergebnisse der EPOC-Studie. Pädiatrische Praxis, 79, 185-192.

Döring, I. & Warschburger, P. (2010). Zurück aus der Reha. Veränderung subjektiver Krankheitskonzepte und Bewältigungsstrategien adipöser Kinder. Obesity Facts, 3 (Suppl 1), 37.

Hudjetz, A. & Warschburger, P. (2010). Gemeinsamkeiten und Unterschiede mütterlicher, väterlicher und kindlicher Ernährung und Bewegung. Obesity Facts, 3 (Suppl 1), 28-29.

Staar, B., Gringmuth-Dallmer, F., Hudjetz, A. & Warschburger, P. (2010). Was versprechen sich adipöse Kinder und Jugendliche von einer Rehamaßnahme? - Ist Gewichtsreduktion alles? Obesity Facts, 3 (Suppl 1), 36-37.

Volkhammer, A., Hudjetz, A. & Warschburger, P. (2010). Untersuchung des modellierenden Einflusses von Peers und Eltern auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen. Obesity Facts, 3 (Suppl 1), 56-57.

Warschburger, P. & Hudjetz, A. (2010). Sagen psychosoziale Variablen den Gewichtsverlust während einer stationären Rehabilitation voraus? Obesity Facts, 3 (Suppl 1), 17.

Warschburger, P., Hudjetz, A. & Döring, I. (2009). Elternarbeit. In C. von Hagen & H.-P. Schwarz (Hrsg.), Psychische Entwicklung bei chronischer Krankheit im Kindes- und Jugendalter. (S.269-281). Stuttgart: Kohlhammer.

Warschburger, P., Döring, I. & Hudjetz, A. (2007). Gemeinsam fit. Arbeitsbuch zur Stärkung von Eltern adipöser Kinder. Potsdam: Universitätsverlag.

Soziokulturelle Faktoren und Essstörungen im Jugendalter – Evaluation eines schulbasierten Präventionsprogramms

Gefördert vom BMBF
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Eva Bonekamp, Dipl-Psych. Susanne Rudolf
Laufzeit: Juli 2006 - Mai 2010

Unzufriedenheit mit dem Aussehen und der eigenen Figur sind unter Jugendlichen weit verbreitet. Leider bleibt es oftmals nicht allein bei diesen Sorgen, sondern in vielen Fällen greifen Jugendliche zu ungesunden Maßnahmen, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Bei einem hohen Anteil von Jugendlichen kann mittlerweile ein auffälliges Essverhalten festgestellt werden. Präventive Ansätze bieten die Möglichkeit einer solchen Entwicklung frühzeitig entgegenzuwirken.
Ziel des von uns durchgeführten Projektes ist es, im Rahmen einer groß angelegten Untersuchung die Verbreitung von Körperunzufriedenheit und gestörtem Essverhalten unter Jugendlichen zu erfassen und sowohl Risiko- als auch Schutzfaktoren für die Entstehung zu identifizieren. Darauf aufbauend wird ein schulbasiertes Präventionsprogramm erarbeitet. Um einen gesunden Umgang mit Problemen und dem Druck durch gesellschaftliche Schönheitsideale zu fördern, zielt das Konzept vor allem darauf ab, die Ressourcen der Jugendlichen (z.B. Selbstwert, Problembewältigungsfähigkeiten oder soziale Kompetenzen) zu stärken. Das Programm wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 und wird von Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht umgesetzt. Die Evaluation des Präventionsprogramms erfolgt im Rahmen eines längsschnittlichen Kontrollgruppen-Designs mit Befragung der Schüler vor Teilnahme und drei Monate bzw. ein Jahr nach Teilnahme am Programm.

Publikationen aus dem Projekt:
Helfert, S. & Warschburger, P. (2013). The Face of Appearance-related Social Pressure: Gender, Age and Body Mass Variations in Peer and Parental Pressure during Adolescence. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, 7(1), 16. doi:10.1186/1753-2000-7-16.

Hilbert, A., Buerger, A., Hartmann, A. S., Spenner, K., Czaja, J. & Warschburger, P. (2013). Psychometric Evaluation of the Eating Disorder Examination Adapted for Children. European Eating Disorders Review, 21 (4), 330–339. doi: 10.1002/erv.2221

Helfert, S. & Warschburger, P. (2011). A prospective study on the impact of peer and parental pressure on body dissatisfaction in adolescent girls and boys. Body Image, 8 (2), 101-109.

Krentz, E.M. & Warschburger, P. (2011). A longitudinal investigation of sports-related risk factors for disordered eating in aesthetic sports. Scandinavian Journal of Medical Science in Sports, doi: 10.1111/j.1600-0838.2011.01380.x

Krentz, E.M. & Warschburger, P. (2011). Sports-related correlates of disordered eating in aesthetic sports. Psychology of Sport and Exercise, 12, 375-382. doi:10.1016/j.psychsport.2011.03.004

Krentz, E.M. & Warschburger, P. (2011). Sports-Related Correlates of Disordered Eating: A Comparison between Aesthetic and Ballgame Sports. International Journal of Sport Psychology, 42.

Mohnke, S. & Warschburger, P. (2011). Körperunzufriedenheit bei weiblichen und männlichen Jugendlichen: Eine geschlechtervergleichende Betrachtung von Verbreitung, Prädiktoren und Folgen. Praxis Kinderpsychologie & Kinderpsychiatrie, 60, 285-303.

Warschburger, P., Helfert, S. & Krentz, E.-M. (2011). POPS: a school-based prevention programme for eating disorders. Journal of Public Health, 19, 367-376. DOI 10.1007/s10389-011-0425-3

Warschburger, P. (2011). Psychische Gesundheitsförderung im Jugendalter. In KKH-Allianz (Hrsg.). Weißbuch Prävention 2010/2011. Gesund jung?!. Herausforderung für die Prävention und Gesundheitsförderung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. (S.153-159). Berlin: Springer.

Warschburger, P. (2010). Körperunzufriedenheit und gestörtes Essverhalten bei Jugendlichen. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 85, 152-158.

Helfert, S. & Warschburger, P. (2009). Fragebogen zum aussehensbezogenen sozialen Druck (FASD). Klinische Diagnostik und Evaluation, 3, 205-220.

Prävention kindlicher Adipositas: Was hindert und erleichtert Eltern den Zugang zu Präventionsangeboten? - Grundlage für die Konzeption eines Präventionsangebotes für sozial benachteiligte Risikogruppen

Gefördert vom BMBF
Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Dörte Jahnke, Dipl-Psych. Katja Kröller
Laufzeit: April 2005 - Juni 2009

Das Projektvorhaben richtet sich im Sinne der selektiven Prävention an Eltern von Kindern im Vorschulalter (3-6 Jahre) mit einem erhöhten Adipositasrisiko (adipöses Elternteil, niedriger sozioökonomischer Status und Bildungsstand der Eltern). Im Rahmen qualitativer (Fokusinterviews) und quantitativer (Fragebögen) Erhebungen werden die Mütter hinsichtlich ihrer Entscheidungsprozesse für die Inanspruchnahme evtl. vorliegender Angebote systematisch erfasst und analysiert. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird ein Elternschulungsprogramm entwickelt, das sich insbesondere an Eltern von Kindern mit einem erhöhten Adipositasrisiko richtet. Dieses Präventionskonzept wird hinsichtlich seiner Akzeptanz und Durchführbarkeit evaluiert werden.

Publikationen aus dem Projekt:
Warschburger, P., Kröller, K. & Jahnke, D. (2013). Prävention kindlicher Adipositas: Was verhindert und erleichtert Eltern den Zugang zu Präventionsangeboten? Gesundheitswesen.

Warschburger, P. & Kröller, K. (2012). Childhood overweight and obesity: Maternal perceptions of the associated health risks and the need for action. BMC Public Health, 12, 295. doi:10.1186/1471-2458-12-295.

Kröller, K. & Warschburger, P. (2010). "Clevere Eltern - Fitte Kinder". Ein niedrigschwelliges Präventionsprogramm in Kindertagesstätten. Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen, 6(1), 5-15.

Kröller, K. & Warschburger, P. (2009). Maternal feeding strategies and child"s food intake: Considering weight and demographic influences using structural equation modeling. International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity, 6, 78-86.

Kröller, K. & Warschburger, P. (2009). ISS - ein Instrument zur Erfassung elterlicher Steuerungsstrategien in der Essenssituation. Diagnostica, 55, 135-143.

Warschburger, P. & Kröller, K. (2009). Die Rolle der Eltern bei der Entwicklung des kindlichen Bewegungsverhaltens. In A. Horn (Hrsg.), Körperkultur (Bd. 2). (S.191-204). Schorndorf: Hofmann.

Warschburger, P., & Kröller, K. (2009). Maternal Perception of Weight Status and Health Risks Associated With Obesity in Children. Pediatrics, 124, e60-e68.

Warschburger, P., & Richter, M. (2009). Prävention kindlichen Übergewichts: Elterliche Selbstwirksamkeit und Handlungsergebniserwartungen. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie, 17, 22-29.

Warschburger, P., & Richter, M. (2009). Gesunde Ernährung undBewegung: Was verhindert und erleichtert Müttern den Zugang zuPräventionsangeboten? Aktuelle Ernährungsmedizin, 34, 88-94.

Jahnke, D. & Warschburger, P. (2008). Familial transmission of eating behaviors in preschool-aged children. Obesity, 16, 1821-1825.

Kröller, K. & Warschburger, P. (2008). Associations between maternal feeding style and food intake of children with higher risk for overweight. Appetite, 51, (S. 166-172).

Evaluation eines kognitiv-behavioralen Schmerzbewältigungstrainings für Kinder mit chronischen Bauchschmerzen: Eine randomisierte kontrollierte Studie

Leitung: Prof. Dr. Petra Warschburger
Mitarbeiter: Dipl.-Psych. M. Groß
Promotionsstipendium im Rahmen der "Graduate School of Developmental Psychopathology and Evidence-based Intervention" (Sprecher: Prof. Dr. G. Esser & Prof. Dr. P. Warschburger)

Funktionelle (oder chronische) Bauchschmerzen (FAP) gehören zu den häufigen Beschwerdebildern im Kindesalter; mit Prävalenzraten bis zu 30,8% gehören sie neben Kopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzsyndromen im Kindes- und Jugendalter. FAP führt häufig zu funktionellen Einschränkungen, Schulfehlzeiten und einer Reihe von kostenintensiven, unnötigen Untersuchen. Kinder mit FAP leiden unter einer geringeren Lebensqualität und vermindertem Selbstwert und erleben vermehrt Angst und Depression. Psychosoziale Faktoren spielen in der Aufrechterhaltung eine wichtige Rolle; hierzu gehören Copingstile, familiäres Funktionsniveau und elterliches Verhalten. Unbehandelt ist FAP hoch stabil bis ins Erwachsenenalter und führt zu einer erhöhten Rate von psychiatrischen Erkrankungen. Diese Daten unterstreichen die Bedeutung von evidenzbasierten Ansätzen für die Behandlung von FAP. Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit eines kognitiv-behavioralen Programms für Kinder mit FAP zu untersuchen.

Publikationen aus dem Projekt:
Groß, M. & Warschburger, P. (2013). Chronische Bauchschmerzen: Psychosoziale Belastung und behandlungsinduzierte Veränderungen in der Krankheitsbewältigung. Verhaltenstherapie, 23, 80-89. doi: 10.1159/000351215.

Groß, M. & Warschburger, P. (2013). Evaluation of a Cognitive-Behavioral Pain Management Program for Children with Chronic Abdominal Pain: A Randomized-Controlled Study. International Behavioral Medicine, 20, 434-443. doi: 10.1007/s12529-012-9228-3.

Groß, M. & Warschburger, P. (2012). Chronische Bauchschmerzen im Kindesalter. Das "Stopp den Schmerz mit Happy-Pingu"-Programm. Göttingen: Hogrefe.

Warschburger, P. & Groß, M. (2012). "Stopp den Schmerz mit Happy-Pingu" – Evaluation eines kognitiv-behavioralen Schmerzbewältigungsprogramms für Kinder mit chronischen Bauchschmerzen. Monatsschrift Kinderheilkunde, 160(1), Supplement, 197- 198.

Groß, M. & Warschburger, P. (2012). Chronische Bauchschmerzen im Kindesalter. Das "Stopp den Schmerz mit Happy-Pingu"-Programm. Göttingen: Hogrefe.

Warschburger, P. & Groß, M. (2008). «Stopp den Schmerz» - ein kognitiv-behaviorales Behandlungsprogramm für Kinder mit Bauchschmerzen. Verhaltenstherapie, 18, 162-167.