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Doktorandenseminar

Am 3. und 4. November 2017 fand das erste Doktorandenseminar statt. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer gab es einführende Bemerkungen von Prof. Dr. Norman Weiß und Prof. Dr. Lutz Lammers zur Bedeutung der Promotion.

Zunächst stellte Frau Yanina Bloch ihre Arbeit „UN Women – Ein neues Kapitel für Frauen in den Vereinten Nationen“ vor; die Arbeit befindet sich bereits in der Begutachtung. Frau Friederike Hein präsentierte ihre Arbeit zum Thema „Das Recht auf Familiennachzug im Ausländerrecht“, die sich in der Abschlussphase befindet.

Die Diskussion der anwesenden Doktorandinnen kreiste um inhaltliche Fragen, betraf aber auch Arbeitsschritte und allgemeine Vorgehensweisen. Bei einem Abendessen gab es weitere Möglichkeiten zum Austausch.

Am nächsten Vormittag wurde die Gruppe um zwei Doktoranden verstärkt, die beide aus dem Ausland zurückgekehrt waren.

Frau Elisabeth Kaneza eröffnete die Sitzung und stellte ihr Projekt „Rechtstellung der Menschen afrikanischer Abstammung in Deutschland: Stärkung durch Durban?!“ vor, an dem sie seit Anfang 2016 arbeitet. Danach präsentierte Herr Paul Mougeolle sein Thema “The duty of care of states and corporations regarding the protection of human rights and the environment”. Die Arbeit (Start Ende 2016) wird im Cotutelle-Verfahren mit der Universität Paris-Nanterre angefertigt.

Auch hier wurden jeweils inhaltliche Fragen diskutiert, aber auch praktische Tipps ausgetauscht.

Mit den Vorträgen von Frau Rusudan Mikelashvili, die sich seit Mai 2016 mit dem Thema „Schutzkonzepte und politische Diskussion zur Privatheit in Deutschland und Georgien“ beschäftigt, und von Herrn Max Bursche, der (Start 2017) das Thema „Game-changer Internet: Wie das Internet das Völkerrecht verändert“ bearbeitet, wurde die Veranstaltung fortgesetzt. Die anschließende Diskussion betraf methodische Fragen (Rechtsvergleich) und Konkretisierungen des Untersuchungsgegenstandes.

In einer Schlussrunde bilanzierte Prof. Dr. Norman Weiß, dass der Punkt der Themenfindung sich als wichtig herausgestellt habe und zu einem guten Stück auch die Motivation trage. Es seien verschiedene methodische Ansätze sichtbar geworden, die sicherlich auch zur Anregung dienen können, um mit eigenen Problemen beim Abfassen der Arbeit besser fertig zu werden. Für alle Doktorandinnen und Doktoranden stelle der Schreibprozess naturgemäß eine besondere Herausforderung dar; auch hier dürfte der Austausch hilfreich gewirkt haben.

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