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Die Studienvorphase

Nach der Teilnahme an den Online-Self-Assessments kennen die Studienanfänger ihre Stärken, aber auch ihre Schwachstellen und können in den beiden Teilprojekten des Universitätskollegs auf Unterstützungsangebote zurückgreifen, die sie optimal auf das Studium vorbereiten: Inhalte von Brückenkursen in Mathematik können durch Blended Learning-Formate zeit- und ortsunabhängig bearbeitet werden und Studierende der Informatik bekommen mit einem Problemlösungskompetenztraining Handwerkszeug für mathematische Arbeitsmethoden vermittelt. Beide Kurse finden ein bis zwei Wochen vor dem Vorlesungsbeginn im Wintersemester statt.

Blended Learning-Formate in Brückenkursen für Mathematik

An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät werden bereits Brückenkurse in Mathematik zur Vorbereitung auf das Studium der Biowissenschaften, der Chemie, der Ernährungswissenschaften, der Geowissenschaften, der Geoökologie, der Mathematik und der Physik angeboten.

Die bestehenden Brückenkurse werden im Rahmen des Universitätskollegs durch zusätzliche onlinegestützte Lernformate optimiert und erweitert. Mit einer webbasierten medialen Unterstützung dieser Brückenkurse sollen die Studierenden von Anfang an im Umgang mit Online-Medien geschult werden. Ziel ist es, auf einer Online-Plattform für Mathematik den Studierenden unterschiedliche Selbstlernangebote bereit zu stellen, um damit die Selbstlernkompetenzen der Studierenden zu fördern. Da das Angebot nicht am Abiturniveau ansetzt, sondern die unterschiedlichen Ausgangsniveaus einer heterogenen Studierendenschaft berücksichtigt, ist es insbesondere für beruflich Qualifizierte nutzbar.

Zielsetzung:

  • Studienverlauf positiv beeinflussen
  • passgenaue onlinebasierte Ergänzung der Brückenkurse (diese finden zwei Wochen vor Beginn des Wintersemesters täglich für fünf Stunden statt)
  • Attraktivität der Studiengänge durch niedrigschwelliges Angebot erhöhen

Brückenkurs Mathematik für informatiknahe Studiengänge

Für ein erfolgreiches Informatikstudium an der Universität Potsdam sind umfangreiche spezifische mathematische Vorkenntnisse notwendig. Studierende müssen beispielsweise bereits über Erfahrungen mit logischer Beweisführung und mit der Bildung eigener mathematischer Konzepte verfügen sowie ein umfangreiches und gut strukturiertes Wissen aus dem Bereich der diskreten Mathematik mitbringen, um den fachlichen Anschluss in den ersten beiden Semestern nicht zu verpassen.

Die traditionelle Vermittlung von Studieninhalten der Informatik stellt den technischen Aspekt der Programmierung im besonderen Maße heraus. In Befragungen von Studentinnen hat sich jedoch heraus gestellt, dass die Betonung des Technischen von ihnen als besondere Hürde im Studium empfunden wird. Um Frauen im Informatikstudium speziell zu fördern, liegt der Schwerpunkt des Brückenkurses auf dem sogenannten Problemlösungskompetenztraining. Die Lehrenden der Informatik an der Universität Potsdam haben festgestellt, dass Studentinnen über die Problemlösungskompetenz einen leichteren Zugang zum Fach finden. Daher liegt der Fokus des Projekts darauf, Studierenden mathematische Lern- und Arbeitsmethoden näher zu bringen, mit denen sie ihre Arbeitsweise selbst zu organisieren lernen und erfahren, wie sie dabei methodisch effektiv vorgehen können. Dadurch werden die Studierenden in die Lage versetzt, sich neue mathematische Inhalte selbstständig anzueignen. Studierende, die bei diesen Themen eine gewisse Tiefe erreicht haben, erwerben damit auch mathematische Denk- und Arbeitsweisen, mit denen sie in die Breite gehen können.

Zielsetzung:

  • Heranführung von Studierenden an Methoden der Hochschulmathematik
  • Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung fördern