Zentrum für Lehrerbildung
Forschung - Graduiertenkolleg
Medien - Bildung - Neue Lernkultur
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Das Bildungswesen, Schulen und Hochschulen stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Es geht um die Entwicklung einer neuen Lernkultur. Diese ist mit Anforderungen wie "Bildungsgesellschaft", "das Lernen lernen", "lebenslanges Lernen", "Wissensmanagement" u.a. verknüpft und eine Reaktion auf die explosionsartige Zunahme des Wissens und die damit verbundenen Probleme, Wissen verfügbar, anwendbar und nutzbar zu machen. Neue Medien, Computer, Internet und Multimedia spielen hierbei eine besondere Rolle.
Im Rahmen des Graduiertenkollegs soll von verschiedenen Richtungen aus danach gefragt werden, inwieweit moderne Medien dazu beitragen können, die Qualität von Bildungsprozessen zu erhöhen, um den gekennzeichneten Anforderungen gerecht werden zu können.
Im Zentrum dieser Fragestellung stehen die Schule und die Lehrerbildung.
Zwei Habilitandinnen und sieben Doktorandinnen bzw. Doktoranden haben im Wintersemester 2004/2005 mit ihrer Forschungsarbeit begonnen. Im Mittelpunkt der zu erarbeitenden Habilitations- und Doktorarbeiten stehen insbesondere Probleme und Potenziale der Lehr- und Lernforschung, des Einsatzes neuer Medien in Schule und Lehrerbildung sowie die Evaluierungen von multimedialen Unterrichtskonzeptionen.
Angegliedert sind eine Reihe weiterer Arbeiten u.a. zum Schriftspracherwerb und zur Gesundheitserziehung.
Die Besonderheit des Graduiertenkollegs besteht in seiner internationalen Besetzung (Österreich, Russland, Ukraine, Deutschland), die aus einer seit 1997 bestehenden Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Stiftung Pädagogische Akademie Burgenland hervorgegangen ist.
Die Betreuung der Arbeiten erfolgt durch Professorinnen und Professoren der Universität Potsdam (Prof. H. Giest, Prof. B. Jank, Prof. TH. Köhler, Prof. Ludwig, Prof. G. Scheerer-Neumann) in Kooperation mit dem Vertreter der Stiftung Pädagogische Akademie Burgenland (Univ.-Doz. Dr. Johann Pehofer).
