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Cotutelle-de-Thèse-Verfahren

Grenzüberschreitende Promotionsverfahren

Das sogenannte "Cotutelle-d-Thèse"-Verfahren verfolgt das Ziel, eine wissenschaftliche Kooperation zwischen deutschen und ausländischen Forschungseinrichtungen durch die Förderung der Mobilität von Doktoranden zu schaffen bzw. auszubauen. Am Ende des Promotionsverfahrens steht die Verleihung einer von beiden Partneruniversitäten gemeinsam ausgestellten Urkunde.

Ablauf/Verfahren

Die Betreuerin bzw. der Betreuer begründet gegenüber dem Promotionsausschuss schriftlich, warum die Doppelpromotion im Interesse der Fakultät ist und bittet um eine entsprechende Entscheidung zur Durchführung des Verfahrens. Stimmt der Promotionsausschuss dem Cotutelle-de-Thèse-Verfahren zu, sind folgende Schritte erforderlich:

  • Erstellung eines Vertrages der die Modalitäten des grenzüberschreitenden Promotionsverfahrens regelt (deutsch, englisch oder französisch mit deutscher Übersetzung) durch die Promovendin bzw. den Promovenden gemeinsam mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer (Musterverträge in deutscher und englischer Sprache sind im Intranet und im Akademischen Auslandsamt erhältlich).
  • Eine Prüfung des Vertrages durch das Akademische Auslandsamt bzw. das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten ist nur erforderlich, wenn vom Mustervertrag abgewichen wird.
  • Die Promovendin bzw. der Promovend legt den Vertragstext beim Promotionsausschuss zur abschließenden Zustimmung vor. Der Promotionsausschuss informiert das AAA über die Entscheidung.
  • Der Vertrag wird von der Dekanin bzw. den Dekan unterzeichnet. Die Promovendin bzw. der Promovend veranlasst die Unterzeichnung des Vertrages durch die Partnereinrichtung.

    Hinweise zum Cotutelle-de-Thèse-Verfahren

    • "Cotutelle"-DoktorandInnen erstellen ihre Arbeiten unter der Kontrolle und Verantwortung je einer Betreuerin bzw. eines Betreuers aus beiden Ländern.
    • Jede "Cotutelle de Thèse" vollzieht sich im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den beiden betreffenden Hochschulen, wobei das Prinzip der Gegenseitigkeit gilt und die Gültigkeit der in diesem Rahmen erworbenen Promotion anerkannt wird.
    • Die Vorbereitungszeit der Promotion wird zwischen der deutschen Hochschule und der Partnerhochschule aufgeteilt.
    • Die auf dem Wege der "cotutelle" erstellte Dissertation, die in einer der beiden Nationalsprachen verfasst ist, wird durch eine Zusammenfassung in der anderen Sprache ergänzt.
    • Die "Cotutelle"-Dissertation wird während einer/s einmaligen von beiden Seiten anerkannten Disputation/Rigorosums in einer der beiden Nationalsprachen verteidigt. Dabei findet eine mündliche Zusammenfassung in der anderen Sprache statt.
    • Die von den beiden Partnerhochschulen eingesetzte Prüfungskommission setzt sich paritätisch aus Wissenschaftlern beider Länder zusammen. Am Ende des Verfahrens steht die Verleihung einer von beiden Partneruniversitäten gemeinsam ausgestellten Urkunde.

    Unterlagen

    Die Promovendin bzw. der Promovend reicht wie in jedem anderen Verfahren zur Aufnahme des  Promotionsstudiums folgende Unterlagen im Dekanat der Fakultät ein:

    • Immatrikulationsantrag
    • Tabellarischer Lebenslauf auf deutsch und ein Passfoto
    • Anzeige der Promotionsabsicht
    • Betreuungsvereinbarung, die  Angaben zu den Rechten und Pflichten der BetreuerInnen und des/der Promovierenden enthält
    • Zeugnis über den Hochschulabschluss (beglaubigte Kopie); Zeugnisse über Abschlussprüfungen, die im Ausland erworben wurden, bedürfen der Klärung der Gleichwertigkeit durch das Akademische Auslandsamt
    • Ggf. Exmatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule in Deutschland
    • Nachweis einer Krankenversicherung
    • Ggf. Kopie einer Stipendienzusage
    • Für ausländische Bewerber ggf. die Aufenthaltsbewilligung zum Promotionsstudium.