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Alumni, Freunde und Fördernde

Absolventenverabschiedung 2015. Foto: Karla Fritze
Foto: Karla Fritze
Die Kolonnade am Neuen Palais bildete die Kulisse für die Verabschiedungsfeier der Universität Potsdam.

In Verbindung bleiben - Die Universität sucht den Schulterschluss mit ihren Alumni und Alumnae

Die Zahl der Alumni der jungen Potsdamer Alma Mater ist noch überschaubar: 27.000 Studierende haben in den vergangenen 20 Jahren die Universität Potsdam mit einem Abschluss verlassen. Gut ein Fünftel der Absolventinnen und Absolventen steht mit der Universität noch in Kontakt. Ein Netzwerk, das noch deutlich ausgebaut werden muss.

Immer wichtiger wird es, eine emotionale Bindung zwischen den Alumni und der Universität herzustellen und das während des Studiums gewachsene Vertrauensverhältnis nicht abreißen zu lassen. Die Universität Potsdam versorgt ihre Alumni regelmäßig mit Informationen und Neuigkeiten, lädt zu vielfältigen Veranstaltungen ein und sorgt dafür, dass sie bezüglich der Entwicklung ihrer Alma Mater auf dem Laufenden bleiben. Umgekehrt können sich die Absolventen inhaltlich in das Hochschulleben einbringen, etwa in Mentoring-Programmen, in denen sie Studierende beim Übergang in den Beruf beraten, oder auch bei der Rekrutierung von Absolventen. So erhalten die Studierenden einen Arbeitsplatz und die Unternehmen eine gut ausgebildete Fachkraft. Zudem besteht für Alumni die Möglichkeit, Stipendien zu finanzieren, akademische Programme zu unterstützen oder sich bei der Sanierung von Gebäuden oder Hörsälen zu engagieren und so ihrer Alma Mater zu helfen. Besonders ausländische Studierende und Wissenschaftler fühlen sich ihrer Gasthochschule langfristig verbunden und bringen sich gern ein. Diesem Gefühl will die Universität Potsdam entsprechen und zu besonderen Gelegenheiten ausländische Alumni nach Potsdam einladen. Ziel ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl auch über Ländergrenzen hinweg lebenslang aufrechtzuerhalten. Potsdam braucht den Schulterschluss zwischen Universität und Alumni, um noch besser zu werden und dann auch zu bleiben.

Kooperieren – Partizipieren – Initiieren - Freunde und Förderer engagieren sich in der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.

Von unterschiedlicher Profession und aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommend, engagieren sich die Mitglieder der Universitätsgesellschaft e. V. für eine gute Entwicklung der größten Hochschule des Landes Brandenburg. Mit eingeworbenen Spenden und Sponsorengeldern unterstützen sie wissenschaftliche und kulturelle Projekte sowie öffentliche Veranstaltungen der Universität. Mitglieder der Gesellschaft sind Studierende und Absolventen, Lehrende, Industrie- und Wirtschaftsunternehmen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich mit der Universität Potsdam verbunden fühlen.

Unter dem Motto „Kooperieren – Partizipieren – Initiieren“ fördern sie den Dialog zwischen der Universität und der Öffentlichkeit, zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist es, die Beziehungen zwischen der Stadt und der Universität auszubauen, Potsdam als junge Universitätsstadt und Wissenschaftsstandort weiter zu etablieren und über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus bekannt zu machen.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Förderung des Wissens- und Technologietransfers. So hatte die Universitätsgesellschaft einen wichtigen Anteil an der erfolgreichen Ansiedlung des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam und bei der Entstehung des GO:IN, des Gründer- und Innovationszentrums im Wissenschaftspark Golm. Mitglieder der Gesellschaft gründeten die Go:INcubator GmbH, die das Standortmanagement in Golm betreibt und junge Unternehmen unterstützt. Mittlerweile finanziert die Go:INcubator GmbH die jährliche Verleihung des Wissenschaftspreises für die beste Dissertation an der Universität Potsdam.

Die Universitätsgesellschaft arbeitet eng mit Potsdam Transfer zusammen, der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer. Der hier angebotene Gründer- und Transferservice steht auch den Absolventen der Universität zur Verfügung. Viele der erfolgreichen Gründer, Patentinhaber und Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung engagieren sich später ehrenamtlich in der Universitätsgesellschaft – eine Möglichkeit, sich für die erhaltene Unterstützung zu bedanken.