Alexander
I, geboren am 12. Dezember 1777, gestorben am 19. November 1825,
wurde am 12. März 1801 zum Zaren Russlands ernannt. Damit trat
er die Nachfolge seines ermordeten Vaters Paul
I, an dessen Tod er wegen seiner direkten Beteiligung an
einer Verschwörung, die Schuld trug. Kurz nach seiner Geburt
wurde trennte ihn seine Großmutter Katharina
II von seinen Eltern. Historiker sehen darin einen Schlüssel
zu seiner komplexen Persönlichkeit und zu seinen Schuldgefühlen
dem Vater gegenüber.
Der äußerst argwöhnische und genaue Alexander hoffte aus Russland einen modernen effizienten Staat zu machen, jedoch stellte sich ihm seine eigene Unsicherheit und Unentschlossenheit in den Weg. Nichtsdestotrotz spielte er innerhalb der 20 Jahre seiner Herrschaft mit einem konstitutionalen Schema nach dem anderen und half bei der Einführung der Monarchie in Polen und Finnland.
Alexander tendierte dazu sich auf Freunde zu verlassen, um seine Reformprojekte zu formulieren. Das früheste Beispiel war sein Inoffizielles Kommitee, welches aus vier seiner jugendlichen Begleiter bestand. Nachträglich wandte er sich an Mikhail Mikhailovich Speranski, vielleicht einer der begabtesten Männer seines Alters. Nach dem Sieg gegen Napoleon (1769-1834) wurde Aleksei Andreyevich Arakcheyev sein engster Vertrauter. Enttäuscht von den spärlichen Resultaten, wandte er sich an den Mysitzismus, der im Jahrzehnt nach 1812 seine Außenpolitik stark prägte.
Dennoch konnte Alexander auch einige Erfolge verzeichnen. Obwohl er 1805 von Napoleon bei Austerlitz geschlagen und gezwungen war den Tilsiter Vertrag zu unterzeichnen, überstand Russland Napoleons Invasion von 1812 und Alexander spielte eine führende Rolle im Befreiungskrieg und dem Endgültigen Sieg über die Franzosen. Das Ansehen Alexanders in Europa als Befreier sicherte ihm einen Platz in der Geschichte.
Dennoch verursachte sein Versagen, die grundlegenden Probleme Russlands zu lösen die Dezembristen Revolte von 1825.
Über seinen Tod gib es viele Gerüchte:
Eines besagt, daß er zwischen dem 19. November und 1.
Dezember starb, andere glauben, daß er Russland verließ und in
Abgeschiedenheit lebte.
Und als die Regierung der Sovietunion sein Grab öffnete, war dieses leer...