Elemente der Filmanalyse |
5.2 Der Ton |
Schon lange bevor es den Tonfilm gab, wurde
Musik mit den filmischen Bildern verbunden.
Den Anfang machten Geiger und Pianisten, die das Geschehen auf der Leinwand
live und improvisierend begleiteten. Daraus entstanden Standardthemen
und -melodien zu bestimmten Situationen (Angst, Feierlichkeit, ...),
die die Musiker untereinander und über eine Zentrale verkauften.
Mit der Perfektionierung der Grammophone kamen um 1920 Platten auf,
die zusammen mit dem Film ausgeliehen und während einer Vorführung
abgespielt werden konnten. Erst mit der Integration einer Tonspur in
den Zelluloidstreifen war die technische Möglichkeit zu einer präzisen
Synchronie zwischen Bild und Musik gegeben. Im Tonfilm werden der Synchronisation wegen Geräusche und Dialoge unabhängig von einander aufgezeichnet. Der Original-Ton ("O-ton") ist beim Spielfim eine Ausnahmerscheinung, beim Dokumantarfilm die Regel. |
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Norbert
Franz, Gestaltung Rolf-Rainer
Lamprecht.
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