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Bildungskredit eingeführt  

Wer Schwierigkeiten bei der Finanzierung seines Studiums hat, bekommt jetzt eine weitere Chance, sie zu lösen. Seit 1. April bietet die Bundesregierung Schülern und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen die Inanspruchnahme eines zinsgünstigen Kredits an. Die Zinshöhe ist dabei variabel, derzeit liegt sie bei 5,5 Prozent.

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Foto: Eckardt

Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 7.200 Euro bewilligt werden. Die Förderung, die außerhalb des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) erfolgt, ist unabhängig vom eigenen Einkommen oder dem der Eltern.

Gewährt wird der Kredit für junge Leute im Alter zwischen 18 und 36 Jahren. Vorrangig gibt es das Geld jedoch nur bis zum Ende des zwölften Studiensemesters. Die Auszahlung der hilfreichen Finanzen, in der Regel 300 Euro in 24 Monaten, sichert ein entsprechender Vertrag mit der Deutschen Ausgleichsbank. An diese Einrichtung wird auch zurückgezahlt. Die monatliche Rate beträgt hierbei durchschnittlich 120 Euro. Start der Rückzahlung ist vier Jahre nach Bewilligung der ersten Rate. Bevor es allerdings soweit ist, müssen Interessenten einen Kreditantrag an das Bundesverwaltungsamt richten. Das nötige Formular dafür und weitere Informationen, unter anderem zu den bestehenden Ausnahmeregelungen, sind im Internet unter der Adresse: www.bildungskredit.de erhältlich. Auskunft wird auch über die Bildungskredit Hotline beim Kölner Bundesverwaltungsamt unter Tel.: 018883584492 oder per E-Mail: bildungskredit@bva.bund.de erteilt.

P.G.

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[Letzte Aktualisierung 15.05.2001 Steffi Knappe]