Vermischtes

Was lange währt, wird gut. Proben zur Oper „Orfeo ed Euridice" auf Hochtouren

Für die Oper „Orfeo ed Euridice", die anlässlich des zehnjährigen Unijubiläums am 28. Juni 2001 erstmals aufgeführt wird, proben alle Mitwirkenden fleißig. Seit Semesterbeginn haben die szenischen Proben begonnen. Das bedeutet, dass die Akteure, in diesem Fall die Mitglieder des Chores, immer detaillierter jede Szene schauspielerisch umsetzen.

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Konzentration tut Not: Die Opernpremiere
„Orfeo ed Euridice" rückt näher.
Foto: Schwartzkopff

Hier sind natürlich kreative Fähigkeiten und Geduld gefragt, man muss sich vor allem von Regisseur Lars Wernecke führen lassen. „Als Chormitglied schlüpft man während des Stückes immer wieder in eine andere Rolle", sagt Manuela Kögel, selbst Akteurin und Mitorganisatorin des Projekts. Dadurch werde schon das Proben sehr spannend. Noch üben Chor und Orchester die meiste Zeit getrennt. Doch die Zusammenarbeit von Unichor und Uniorchester beurteilt Manuela Kögel sehr positiv. Mitte Mai haben die ersten gemeinsamen Proben stattgefunden, die schon das problemlose Zusammenspiel der Mitwirkenden deutlich machten.

Die Organisation der Oper gestaltet sich dagegen weit komplizierter. Zahlreiche Institute der Universität Potsdam beteiligen sich an der Vorbereitung. Für die Produktion selbst wird das Auditorium maximum am Neuen Palais in ein Opernhaus verwandelt. Dafür stellt der Bereich Arbeitslehre/Technik in Zusammenarbeit mit dem Bereich Kunst die Bühnenkulissen. Zur Aufführung wurden Regisseur Lars Wernecke und Bühnenbildnerin Monika Gora engagiert. Diese haben zuvor zwei Semester lang Seminare rund um die Oper geleitet, in denen sich Studierende praktisch mit dem Stück „Orfeo ed Euridice" auseinandersetzten. Auch die Planung der Raumverteilung muss schließlich stimmen, damit die Proben klappen. Das zuständige Uni-Dezernat hilft dabei. Denn nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche und Fachleute werde, so Kögel, die erfolgreiche Gestaltung erst möglich.

Und nach einem alten Spruch weiß man, was lange währt, wird endlich gut.

Agnes Baumert/Praktikantin

Kartenvorbestellungen sind unter Tel.: 0331/977-2122 oder
E-Mail: gorek@rz.uni-potsdam.de möglich.
Der Vorverkauf findet
in der Tourist-Information & Ticket-Service in den Bahnhofspassagen (Tel.: 0331/2709150),
in der Potsdam-Information, Friedrich-Ebert-Str. 5 (Tel.: 0331/27558),
in der Karl-Liebknecht-Str. 24/25, Haus 3, Sekretariat des Instituts für Musik und Musikpädagogik (Tel.: 0331/977-2122) sowie
in der Universitätsbuchhandlung Am Neuen Palais (Tel.: 0331/9513583) statt.

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[Letzte Aktualisierung 05.06.2001 Steffi Knappe]