Personalia

Neu ernannt  

Zu den in der letzten Zeit ernannten Professoren gehören Prof. Dr. habil. Rüdiger Kunow und Prof. Dr. habil. Günther Lottes.

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Foto: Fritze

Rüdiger Kunow bekleidet eine Professur für Amerikanische Literatur im Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philosophischen Fakultät. Der Wissenschaftler wurde 1951 in Berlin geboren und studierte von 1970 bis 1975 Geschichte, Englisch, Klassische Philologien und Philosophie an der Universität Würzburg. In den 70-er und 80-er Jahren war er unter anderem als Forschungsstipendiat beziehungsweise als Gastprofessor an der State University of New York, Albany, als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Würzburg, als Gastprofessor an der University of Texas, Austin. In den 90-er Jahren war Rüdiger Kunow als freiberuflicher Journalist und als Lehrbeauftragter an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Freiburg und Hannover tätig. Bevor der Wissenschaftler an die Universität Potsdam kam, arbeitete er seit 1998 als Professor für Amerikanische Literatur an der Universität Magdeburg. Der Wissenschaftler promovierte 1981 an der Universität Würzburg zum Thema "Das Klischee. Reproduzierte Wirklichkeiten in der englischen und amerikanischen Literatur" und habilitierte sich 1997 über "Unbewältigte Vergangenheit. Geschichtsdarstellung als Geschichtskritik in der englischen und amerikanischen Literatur". Zu den Forschungsschwerpunkten Kunows gehören kulturelle Hybridität, Identitätspolitik, Multikulturalismus und die Vereinigten Staaten als postkoloniale Nation.

 

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Foto: privat

Günther Lottes hat eine Professur für Europäische Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts inne. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des Forschungszentrums Europäische Aufklärung Potsdam e.V. Der Wissenschaftler wurde 1951 in Altdorf bei Nürnberg geboren. Er studierte von 1970 bis 1973 Geschichte, Anglistik und Politische Wissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dem schlossen sich Mitte der 70-er Jahre Forschungsaufenthalte in verschiedenen Städten Großbritanniens an. Von 1977 bis 1984 war er wissenschaftlicher Assistent in Erlangen. Dort promovierte er 1977 über "Politische Aufklärung und plebejisches Publikum. – Zur Theorie und Praxis von Radikalismus und Konservativismus im England des späten 18. Jahrhunderts" und habilitierte sich 1984 zum Thema "Aufklärung und konservatives Denken. Studien zur Frühgeschichte des Konservativismus in Frankreich und England".

Seine Berufung zum Professor für Neuere Geschichte an der Universität Regensburg erfolgte 1986. Den Lehrstuhl für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Universität Gießen übernahm Günther Lottes 1993. Seit 1999 ist er Direktor des Forschungszentrums Europäische Aufklärung Potsdam. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Ideengeschichte, Kulturgeschichte, Verfassung der Frühen Neuzeit, insbesondere der Aufklärung.

B.E.

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