Preußen aufgelöst und doch
lebendig
Uni-Wissenschaftler gestalten Jubiläum mitIm Jahr 2001 wird in Berlin und Brandenburg, aber auch in ganz
Deutschland der 300-jährigen Geschichte Preußens gedacht. Auch die Redaktion PUTZ greift
dieses Thema auf:
Alles begann am 18. Januar 1701. Damals krönte sich
Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, in Königsberg selbst zum König Friedrich I.
in Preußen. Dieses historische Ereignis vor fast 300 Jahren markiert den Beginn der
Geschichte Preußens. Sie endet mit dem Beschluss Nummer 46 des Alliierten Kontrollrates
zur Auflösung Preußens im Jahr 1947.
Bis heute scheiden sich die Geister am Thema Preußen. So
beispielsweise beim Thema preußische Tugenden, wie Ordnung, Fleiß, Sparsamkeit. Manche
Zeitgenossen wollen sie bewahren, andere dagegen tun sie als veraltet ab. Preußen gilt
einerseits als Keimzelle für Untertanengeist, Bürokratie und Militarismus. Andererseits
wird Friedrich II. zitiert, wenn der Toleranzgedanke bemüht wird: In meinem Staate
kann jeder nach seiner Façon selig werden."
Wissenschaftler der Universität Potsdam beteiligen sich
auf verschiedene Weise daran, das Bild dieser Etappe deutscher Geschichte konturenreich zu
zeichnen. So zählt zu den Veröffentlichungen, die im Jubiläumsjahr erscheinen, das von
einer Reihe von Uni-Professoren aus dem Historischen Institut der Uni erarbeitete Buch Preußen Geschichte eines Mythos". Darüber hinaus
haben Wissenschaftler aus dem Institut für Pädagogik an einer Ausstellung
über die Verdienste von Friedrich Eberhard von Rochow um die Entwicklung des
brandenburgischen Schulwesens mitgewirkt.
Lesen Sie dazu die verschiedenen Beiträge von Unimitarbeitern
zum Preußenjahr 2001.
Und zum Jahresende DAS LETZTE (aber nie und nimmer
das ALLERLETZTE) von der Pressestelle zum Thema:
Rot geschmückt und Rauch geschwängert - Wie man im Büro schon mal
Weihnachten übt
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