Martin E. Horn, Helmut F. Mikelskis, Universität Potsdam


Modellbildung im Optikunterricht II: Holographie (Sek II)


Beim Übergang auf Erscheinungen der Interferenzoptik in der Sekundarstufe II ist ein doppelter kognitiver Entwicklungsschritt durch die Lernenden zu leisten: Einerseits werden für in der Sekundarstufe I lediglich deskriptiv behandelte Phänomene Erklärungen abgefordert, so dass der Unterricht seinen oft nur beschreibenden Charakter verliert. Andererseits können diese Erklärungen nicht durch die den Schülern bisher zur Verfügung stehende Modellvorstellung (Strahlenmodell) geleistet werden. Weitere Modelle (Wellenmodell, Teilchenmodell, Zeigermodell) sind zu erarbeiten.
Am Beispiel der Holographie wird gezeigt, wie die dabei entstehenden kognitiven Konflikte durch Schüler aufgelöst werden können. Dabei wird beobachtet, dass eine strukturierte Modellbildung umso erfolgreicher scheint, je ausgeprägter die Trennschärfe zwischen den einzelnen Modellen ist. Fehlt diese Trennschärfe, können problematische Vorstellungen auftreten, die ein Verstehen interferenzoptischer Phänomene behindern.




Eine ausführliche Darstellung dieses Beitrags ist zusammen mit den Teilen I und III

hier als pdf-Datei (517 KB) zu finden oder kann dem Tagungsband
auf den Seiten 278 - 286 entnommen werden.



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