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Was können der Chor und das Orchester der Universität Potsdam neben Ihrer musikalischen Arbeit noch versuchen zu leisten?
  • Für jede Universität gehörte es schon immer zum guten Ton, musische Ensembles zu haben. Wo sonst wird nach der Schulzeit in unserem Bildungssystem noch etwas für die Pflege der "klassischen" Musik getan?
  • Die junge Universität Potsdam benötigt Möglichkeiten
    • zur Identifikation der Studenten mit ihrer Universität,
    • zur Bildung von Gemeinschaftsgefühl,
    • zum Knüpfen von sozialen Kontakten,
    • zur fachbereichsübergreifenden Arbeit.
  • Die in die Potsdamer und Brandenburgische Öffentlichkeit noch verstärkt zu integrierende Universität Potsdam braucht Gruppen, die ihre Arbeit nach außen repräsentieren kann und ihren Ruf im Umland etablieren hilft.

Ziel: Einstudieren von musikalischen Werken und Realisierung eines
öffentlichen Konzerts
Inhalte: Neben der praktischen Ausübung der Musik erwerben die Studierenden durch die Teilnahme am Orchester:
- Grundverständnis für Musik im Kontext von Historie, Kultur und Religion
- Einblicke in musikalische Epochen und Stilgattungen
- Aspekte der musikalischen Analyse und Werkstrukturen
- Sensibilisierung für Zusammenklang und –spiel
- Einblicke in Aspekte des Konzertmanagements
Bedeutung:
- individuelle Förderung durch professionelle Orchestermusiker
- ästhetische und kulturelle Bildung
- kreativer Rahmen für das Zusammenwirken in einem interdisziplinären Team

Informationen zum aktuellen Programm und zum Vorspiel:
http.//www.uni-potsdam.de/u/musik/chor-orch/index.htm

Campus Cantabile und Sinfonietta Potsdam wollen und können nicht den etablierten Profi-Ensembles Konkurrenz machen. Schon die längere Probenzeit ist pädagogisches Ziel. Wie sonst sollen so komplexe Werke inhaltlich und spieltechnisch in Ruhe erarbeitet werden?

Die finanzielle Unterstützung für Ensembles wie die unsrigen geht in den letzten Jahren von staatlicher Seite gegen Null. Die Bemühungen um finanzielle Unterstützung werden immer existentieller. Dankenswerterweise hat die Universität Potsdam die besondere Situation beider Gruppen erkannt und ihre Unterstützung zugesagt.

 
Stand: 22.04.2008