Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dr. iur. Henry Posselt
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Arbeitsgemeinschaft: Bürgerliches Gesetzbuch, allgemeiner Teil
Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist die Vorbereitung auf die Vorlesungsabschlussklausur am Ende des Semesters. Die Veranstaltung soll vermitteln, wie man mit dem Vorlesungsstoff im Klausurfall umgeht. Der Inhalt der Veranstaltung orientiert sich soweit wie möglich an der Vorlesung von Prof. Dr. Belling. Dort besprochene Themen und Probleme werden als Besprechungsfälle aufgegriffen. Es ist geplant, dass in jedem Termin mehrere Fälle gemeinsam erarbeitet werden. Zur visuellen Unterstützung werden die Falllösungen am Overhead-Projektor mitentwickelt und Einzelfragen durch Übersichten veranschaulicht. Ausführliche Lösungsskizzen und die Übersichten werden im Anschluss an jede Veranstaltung auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Schließlich wird es Möglichkeiten zum Üben geben. Im Anschluss an etwa jede zweite Veranstaltung kann zuhause ein kleiner Übungsfall geschrieben und anschließend mit einem Lösungs- und Formulierungsvorschlag abgeglichen werden. Um das Zeitmanagement zu trainieren, ist Mitte Januar zudem eine Probeklausur geplant.
Materialien zur Arbeitsgemeinschaft
- Hinweis: Lesen Sie die aktuellen Entscheidungen, soweit sich diese mit bereits besprochenen Fragen beschäftigen; dies gibt einen weiteren Blick auf die Materie und schult das allgemeine Verständnis. Aber auch das Heraussuchen selbst ist eine gute Vorbereitung auf die Hausarbeit; es werden ganz bewusst verschiedene Fundstellen angegeben.
- Hinweis: Lesen Sie in einem Kurzlehrbuch den Abschnitt zur Stellvertretung!
1. Einführung und Überblick
- Fallpapiere: Nr. 1
- Übersichten (Themen): Rechtssubjekte, Juristische Personen, Privatautonomie, Vertragstypen, TA-Prinzip
- Übersichten (Methodik): Voraussetzung im Gutachten, Tatbestand im Gutachten, Anspruch im Gutachten, Anspruchsgruppen
- Falllösungen: Fall a, Fall b, Fall c, Fall d
2. Willenserklärungen
- Fallpapiere: Nr. 2
- Übersichten (Themen): Tatbestand Willenserklärung, Schweigen, Zugangsvoraussetzungen, Empfängerhorizont, Mittelspersonen
- Übersichten (Methodik): Disskussion im Gutachten, Karteikartenbeispiel
- Übungsaufgaben: Sachverhalt Nr. 1, Lösung Nr. 1; Sachverhalt Nr. 2, Lösung Nr. 2.
- Falllösungen: Fall 6, Fall 7, Fall 8
- Exkurse: Fristen
Das Erklärungsbewusstsein ist immer wieder Thema höchstrichterlicher Entscheidungen; lesen sie z.B. BGH NJW 2011, 1954.
3. Vertragschluss
- Fallpapiere: Nr. 3
- Übersichten (Themen): Vertragsschluss, Auslegung, Antragserlöschen, Gefälligkeiten, Dissens, Schuldverhältnis, Annahmefrist, Bestätigungsschreiben
- Falllösungen: Fall 13, Fall 17, Fall 18, Fall 21
- Übungsaufgaben: Sachverhalt Nr. 3, Lösung Nr. 3.
- Exkurse: Sittenwidrigkeit (Teil I), Sittenwidrigkeit (Teil II), Bedingungen
Lesenswert sind folgende, aktuelle Entscheidung: Zur Sittenwidrigkeit wucherischer und wucherähnlicher Geschäfte BGH NJW-RR 2011, 880; zum Vertragsschluss bei Onlineauktionen BGH ZIP 2011, 2014; zum Vertragsschluss an Tankstellen BGH WM 2011, 2139.
4. Geschäftsfähigkeit
- Fallpapiere: Nr. 4
- Übersichten (Themen): Geschäftsfähigkeit, Minderjähigkeit, Mšglichkeiten fŸr Geschäftsgegner, Taschengeld, Zustimmungsfreie Geschäfte
- Falllösungen: Fall 25, Fall 28, Fall 30
- Exkurse: Form, Zustimmung
- Übungsaufgaben:
Folgen noch!
Lesenswert ist folgende aktuelle Entscheidung: BGH NJW 2010, S. 3642; Thema ist Schenkung einer Eigentumswohnung der Großmutter an den Enkel.
5. Stellvertretung
- Fallpapiere: Nr. 5
- Falllösungen: Fall 33, Fall 34, Fall 35
- Übersichten (Themen): Voraussetzungen (Überblick), Offenkundigkeit, Quellen von Vertretungsmacht, Vollmacht und Abstraktionsprinzip, Vertrauensschutz, Repräsentationsprinzip
- Übersichten (Methodik): Arbeit mit dem Sachverhalt, Darlegungs- und Beweislast

![Henry Posselt [Photo] Henry Posselt](henry-posselt.jpg)