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Reden, Papiere, Dokumente ....

Eckpunkte für Bachelor- und Masterstudiengänge

- Diskussionspapier des Rektorats

1. Allgemeine Rahmenbedingungen

Das am 21. August 1998 in Kraft getretene Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes sieht die Erprobung von Bachelor- und Masterstudiengängen vor. Inzwischen sind an deutschen Universitäten zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt worden. Eine Schrittweise Ersetzung vorhandener Studiengänge durch ein zweistufiges System ist mittelfristig zu erwarten. Sie ergibt sich vor allem aus der Differenziertheit der Studienerwartungen und Berufsziele, der Öffnung der Universitäten und Hochschulen für einen großen Teil der Jugendlichen eines Jahrgangs und den Erfordernissen der Internationalisierung.

An die Erprobung und Einführung des neuen Abschlusssystems sind Anforderungen zu stellen, die sich durch Überprüfbarkeit (Akkreditierung), Arbeitsmarktorientierung und Garantie wissenschaftlicher Standards auszeichnen. Die Bachelor- und Mastergrade der Universität Potsdam müssen sich durch Qualitäten auszeichnen und deshalb sowohl für die Studierenden als auch für die Arbeitgeber eine attraktive Ergänzung zu den bisher vorhandenen Studienabschlüssen darstellen. Nachdem bereits in einer Reihe von Fächern zweistufige Studiengänge eingeführt wurden, schlägt die LSK dem Senat der Universität Potsdam Eckpunkte für Bachelor- und Masterstudiengänge vor. Sie sollen die Verschiedenheit der Fächerkulturen und der Arbeitsmarktbedingungen berücksichtigen und verlässlich erkennen lassen, unter welchen Voraussetzung die Einrichtung neuer Studiengänge genehmigt bzw. die Prüfungsordnungen bestätigt werden.

  • Bachelor-/ Masterabschlüsse sind eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Studienangebot. Die Durchlässigkeit zwischen den bisherigen Studiengängen und zweistufigen Studienangeboten wird durch konsequente Modularisierung gewährleistet.
  • Bachelor-/ Masterabschlüsse tragen zur Flexibilisierung des Studiums bei.
  • Gestufte Studiengänge gewährleisten internationale Kompatibilität.
  • Gestufte Studiengänge sind unter Berücksichtigung von innovativen Studieninhalten, Schlüsselqualifikationen und fachspezifischen sowie interdisziplinären Kulturtechniken in ihren modularen Bestandteilen klar zu formulieren.
  • Sie führen wie andere Studiengänge zu einem berufsqualifizierenden Abschluss.
  • Studienleistungen werden über ein Credit-Point-System (CPS) honoriert.
  • Wesentliche Inhalte des Curriculums werden über die Anfertigung eines Diploma Supplement aufgeführt.

 

2. Erprobung neuer Studiengänge

1. Das Hochschulrahmengesetz eröffnet die Möglichkeit, Studiengänge mit Bachelor- und Master-Abschlüssen zu erproben. Es wird erwartet, dass der BA-Abschluss aus zwei Gründen die Studienmotivation erhöht:

(1) Er führt nach einem wissenschaftlichen Studium in kürzerer Zeit zu einem berufsqualifizierenden Abschluss.

(2) Er ermöglicht es, in einem anschließenden Studiengang den     Master-Abschluss zu erwerben bzw. in einen der traditionellen Studiengänge     überzuwechseln.

Ziel ist es daher,

(a) das Studienangebot in den Fächern der Universität Potsdam zu modularisieren und damit die Bedingungen für einen Übergang zu zweistufigen Abschlüssen, aber auch zu einer größeren Übersichtlichkeit und Verbindlichkeit der traditionellen Studiengänge zu schaffen;

(b) einen international akzeptierten ersten berufsqualifizierenden Abschluss einzuführen, der den Absolventen einen frühen Einstieg in das deutsche und internationale Beschäftigungssystem sowie ein Graduiertenstudium im Ausland ermöglicht (Bachelor-Degree);

(c) unter Beibehaltung des bewährten Niveaus des deutschen Universitätsabschlusses (Diplom, Magister, Staatsexamen) international einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss auszuweisen (Master-Degree);

(d) insbesondere durch postgraduale und Weiterbildungsstudiengänge zur Profilierung und zur Teilnahme am überregionalen und internationalen Wettbewerb um graduierte Studenten beizutragen;

(e) durch eine sinnvolle Inbezugsetzung von Modulen konsekutiver Studiengänge und Weiterbildungsstudiengänge den Anforderungen lebenslangen Lernens Rechnung zu tragen.

2. Die neuen Studiengänge sollen nicht nur durch die Bezeichnung der Abschlüsse, sondern auch durch ihre Struktur gekennzeichnet sein. Dazu gehört insbesondere die  Einführung studienbegleitender Prüfungen im Rahmen eines Credit-Point-Systems (CPS), das den Anforderungen des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 24. Oktober 1997 entspricht. Ferner sollten fremdsprachliche und praxisbezogene Bausteine einbezogen werden. Bachelor-/ Master-Studiengänge sind in angemessener Zeit zu evaluieren.

 

3. Einzelaspekte

1. Bachelor-Studium

Die neue Studienstruktur bedeutet für die kürzeren Bachelor-Studiengänge eine die Bedingungen der Arbeitsmarkts und anschließender Studienmöglichkeiten berücksichtigende inhaltliche Strukturierung.

a) Die Regelstudienzeit beträgt in der Regel sechs Semester. Es ist ein Umfang von mindestens durchschnittlich 20 SWS pro Semester Regelstudienzeit vorzusehen, wobei praktische und experimentelle Studienbestandteile angerechnet werden können. Die Verteilung der SWS auf die Semester erfolgt nach den Regelungen der Fächer (z.B. ein Kernfach oder Fächer mit gemeinsamer Schwerpunktsetzung) bei grundsätzlicher Beibehaltung einer Gliederung des Studienablaufs in Semester.

b) Zur Abschlussprüfung kann eine Abschlussarbeit gehören, deren Bearbeitungszeit acht Wochen nicht überschreiten soll.

c) Der Bachelor-Abschluss berechtigt zur Aufnahme des Master-Studiums, wobei in begründeten Fällen die Festlegung eines qualifizierten Abschlusses als Eingangsvoraussetzung festgelegt werden kann. Für die Fortsetzung des Studiums im Hauptstudium des Diplom- oder Magisterstudiums, ist sicherzustellen, dass das Bachelor-Studium im Umfang des Vordiploms bzw. der Zwischenprüfung angerechnet wird.

d) Bei Einführung eines Bachelor-Studienganges an der UP sollte auch ein entsprechender vertiefender Master-Studiengang angeboten werden. Die Einführung eines Master-Studiengangs sollte auch dann an der UP möglich sein, wenn kein Bachelor-Studiengang in dieser Fachrichtung an der UP existiert.

e) Übergänge von den traditionellen Studiengängen (z.B. Diplom-, Magisterstudiengang) zu den neuen Bachelor-/Master-Studiengängen sind zu regeln (vgl. KMK, Strukturvorgaben für die Einführung von Bachelor-/Bakkalaureus- und Master-/Magisterstudiengängen v. 05.03.1999, Ziff. 2.2).

f) Die Promotionsordnung soll vorsehen, dass entsprechend befähigte Absolventen des Bachelor-Studiums mit einem 8-semestrigen Regelstudium beim unmittelbaren Zugang zur Promotion nicht schlechter gestellt werden als entsprechend besonders qualifizierte Fachhochschulabsolventen (vgl. HRK, Dokumente und Informationen 1/1997, S. 271-272).

 

2. Master-Studium 

als ein weiteres berufsqualifizierendes Studium in einem konsekutiven Studiensystem

a) Die Aufnahme der Studienzeit des Masterstudiums ist so zu bemessen, dass die gesamte Regelstudienzeit unter Einschluss des Bachelor-Studiums fünf Jahre nicht überschreitet. Empfohlen wird in konsekutiven Studiengängen ein zweijähriges Masterstudium.

b) Der Zugang zum Master-Studium ist davon abhängig, dass der Bewerber einen fachlich korrespondierenden Bachelor-Abschluss oder einen mindestens gleichwertigen Abschluss vorweist. Die Notenhöhe des Abschlusses kann nur im Falle eines Auswahlverfahrens im Rahmen von Zulassungsbeschränkungen berücksichtigt werden. 

c) Zur Abschlussprüfung gehört eine Abschlussarbeit, deren Bearbeitungszeit 6 Monate nicht überschreiten soll.

 

Erläuterung von Schlüsselbegriffen aus dem Eckwertepapier

Modul:
Module sind Lehr- und Lerneinheiten, die jeweils begrenzte Ziele und Inhalte innerhalb eines Studiengangs abdecken. Ein Modul fasst jeweils aufbauende oder sich gegenseitig ergänzende Lehrveranstaltungen zusammen. Die Beschreibung eines Moduls sollte mindestens enthalten:

- Voraussetzung für die Teilnahme
- Ziele und Inhalte
- zeitlicher Umfang/Kreditpunkte
- Lehr- und Studienformen
- Kriterien für studienbegleitende Prüfungen

Diploma Supplement:
Zur weiteren detaillierten Erläuterung des durch die Abschlussbezeichnung ausgewiesenen Qualifikationsprofils sollte dem Abschlusszeugnis ein Diploma Supplement beigefügt werden.

Hier sollten u.a. erläuternd aufgeführt werden:

- Angaben zur Ebene der Qualifikation innerhalb des nationalen
   Hochschulsystems,
- Angaben zu den Zugangsvoraussetzungen
- Angaben zur Erläuterung der Dauer des Studienprogramms etc.

Schlüsselqualifikation:
Neben rein fachlicher Qualifikation werden zunehmend transferfähige und überfachliche Kompetenzen nachgefragt, die angesichts der Auflösung von festen beruflichen Typisierungen und der Veränderung fachlicher Qualifikationsanforderungen eine besondere Bedeutung erhalten. 

Dazu sind insbesondere zu zählen:

- transferfähige Methodenkompetenz
- Kommunikations- und Teamfähigkeiten
- Präsentations- und Moderationstechniken
- der Umgang mit modernen Informationstechnologien
- Interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse
- Fähigkeiten, Informationen zu verdichten und zu strukturieren und
   eigenverantwortlich weiterzulernen.

CPS/Kreditpunktsystem:
Kreditpunkte dienen einerseits der Erfassung des Aufwands für das Erbringen einer bestimmten Leistung (Kredittransfersystem z.B. ECTS) oder der Erfassung der Leistung selbst (Kreditakkumulationssystem z.B. das amerikanische credit system). Als Mischform, welche die Vorteile beider berücksichtigt ist das britische CATS anzusehen. Neben der Vergleichbarkeit von Leistungsaufwänden besitzen die credits hier zusätzlich die Funktion eines Leistungsmaßes.

Literaturhinweis: DALICHOW, F. Kredit und Leistungspunktsysteme im internationalen Vergleich, BMBF, Bonn 1997

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[letzte Aktualisierung: 12.06.2001, Janny Glaesmer, Stefanie Knappe]