Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik
Neues Palais - Haus 5 - 2. Etage - Zimmer 209/211
Institut für Germanistik
Universitätskomplex Am Neuen Palais: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam

Sekretariat: Jeannine Bonatz - Zimmer 0.09, Tel.: 0331/977-4215, Fax: 0331/977-4247



Ute von Bloh

Professorin für Germanistische Mediävistik

Tel.: 0331 / 977 - 4240

Email: vonBloh@rz.uni-potsdam.de

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit, WiSe 2011/12:
Mittwoch, 21. März, 12.00 Uhr
Donnerstag, 29. März, 14.00 Uhr

Sprechzeiten im Sommersemester 2012:
Montag, ab 16.30 Uhr

Publikationen

Lehrveranstaltungen



Aktuelle Forschungsprojekte

Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit 'Doppelungs-phantasien' ('Doppelgänger', Zwillinge, Stellvertreter, Wiedergänger, Erscheinungen) in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zeugnissen (Prof. Dr. Ute von Bloh; Forschungsprojekt), mit Begehrensstrukturen, Identitäts-entwürfen und Körperbildern in der erzählenden Literatur um 1200 (Dr. Judith Klinger; Habilitationsprojekt) und mit Text-/Bild-Beziehungen in den 'Tristan'-Handschriften (Birgit Zacke; Dissertationsprojekt).


Laufende Forschungsprojekte

Leiterin: Prof. Dr. Ute von Bloh
Mitarbeiterin: Dr. Silke Winst

Im Umkreis der Elisabeth von Lothringen und Nassau-Saarbrücken wurden in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vier französische Heldenepen (Chansons de geste) aus der traditionellen Versform in deutsche Prosa übertragen. Sie stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen der gereimten Großepik des Mittelalters und dem frühneuzeitlichen Roman dar, doch sind die beiden umfangreichsten und in der zeitgenössischen Rezeption zugleich erfolgreichsten Prosaepen bis heute nicht ediert. Im Rahmen eines Gemeinschaftsvorhabens sollen an der Ruhr-Universität Bochum (Historie von Herzog Herpin) und an der Universität Potsdam (Loher und Maller) kritische und kommentierte Ausgaben entstehen, die sich sowohl an der Überlieferungs-situation dieser frühen Prosaepen als auch an den Erwartungen an einen lesbaren Text orientieren.

Ein mehrschichtiges Kommentarsystem soll den Umgang mit den Epen erleichtern, so dass sich Benutzerfreundlichkeit mit einem hohen Informationsgehalt verbindet. Die Ausgaben werden die beiden Prosaepen in ihrer historisch überlieferten, zugleich aber in einer benutzerfreundlichen Gestalt zur Verfügung stellen (Lese- und Verständnishilfen sowie Varianten in entsprechenden Apparaten), eine umfassende Erschließung der Überlieferung mit all ihren Dimensionen (Textualität, Materialität, Bebilderung, Kontext) durch ein mehrschichtiges Kommentarsystem bereitstellen und schließlich die überlieferten Handschriften sowie die Erstdrucke in ihrer je historischen Gestalt auf CD-ROM bzw. DVD präsentieren.

Das Projekt wird von der DFG gefördert (Laufzeit: 2009-2012)

Das Elisabeth-Prosa-Portal mit ausgewählten Quellen-beständen (mit Digitalisaten bzw. Links zu Handschriften und Erstdrucken, einer Bibliographie und Transkriptionen einzelner Handschriften) soll die Edition komplettieren, um so Informationen zur Unterstützung von Forschung und Lehre bereitzustellen.




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[letzte Aktualisierung 16.06.10 / Judith Klinger]