[Universität Potsdam]  [Institut für Germanistik]

Prof. Dr. Peter Eisenberg

Professur Deutsche Sprache der Gegenwart

Institut für Germanistik
Universität Potsdam


Wissenschaftliche Vita

Wichtigste Arbeitsschwerpunkte
der vergangenen Jahre



Schriftenverzeichnis (Auswahl)

Wissenschaftliche Vita

Als die Sprachwissenschaft zu Beginn der 70er Jahre an vielen Universitäten der alten Bundesrepublik ausgebaut wurde, etablierten sich etwa gleichstark zwei Hauptrichtungen. Ein eher technisch-formal ausgerichteter Flügel stand neben einem eher sozialwissenschaftlich orientierten. Die Disziplin rekrutierte deshalb ihren wissenschaftlichen Nachwuchs aus ganz verschiedenen Fachgebieten, und viele Sprachwissenschaftler sind nicht bei der Ausrichtung geblieben, mit der sie ursprünglich angefangen haben. Auch ich gehöre zu dieser Gruppe: Studium der Elektrotechnik und Musik, 1968 Tonmeisterexamen an der Hochschschule für Musik in Berlin, 1969 Diplom in Nachrichtentechnik an der TU Berlin, erst dann Beginn des Linguistik- und Germanistikstudiums. 1970/71 verbrachte ich zwei Semester am MIT in Cambridge (USA). Bis 1975 wiss. Ass. am Fachbereich Germanistik der FU Berlin, Promotion zum Dr. phil. Danach akademischer Rat in Hannover, Habilitation mit Venia legendi für Linguistik. 1980 Professor für Deutsche Philologie an der FU Berlin. 1988/89 Gastprofessor an der Peking-Universität. 1990-92 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft. Seit 1993 Lehrstuhl Deutsche Sprache der Gegenwart an der Universität Potsdam.

1996 Deutscher Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. 1997/98 Mitglied der zwischenstaatlichen 'Kommission für deutsche Orthographie'. 1998 Mitglied der Deutschen Akadamie für Sprache und Dichtung (Darmstadt). 1999 Wahl zum DFG-Fachgutachter für das Fach Allgemeine Sprachwissenschaft. Mitglied verschiedener Beiräte, Kommissionen und Advisory Boards u.a. beim DAAD, dem IDS Mannheim und der Darmstädter Akademie.

Mitherausgeber der Zeitschriften ‚Germanistische Linguistik' (Hildesheim) und ‚Praxis Deutsch' (Velber) sowie der Buchreihen ‚Studien zur deutschen Grammatik' (Tübingen), ‚Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft' (Tübingen) und ‚Monographien Germanistische Linguistik' (Hildesheim).

Hauptarbeitsgebiete in der Sprachwissenschaft waren zunächst Computerlinguistik, künstliche Intelligenz und Grammatiktheorie, danach vor allem Grammatik des Deutschen mit den Schwerpunkten Syntax und Semantik. 1986 erschien der 'Grundriß der deutschen Grammatik', ein Lehrbuch, das einem forschungsnahen Grammatikunterricht an der Universität dienen will. Gegenwärtig Arbeit an einer Wortstrukturtheorie mit Anwendung auf das Deutsche. Es geht darum, die Laut- und Schriftstruktur von Wörtern einschl. der Fremdwörter mit ihren morphologischen und semantischen Eigenschaften integriert zu erfassen.

In der Lehre liegt ein Schwerpunkt bei einem viersemestrigen Vorlesungszyklus zur deutschen Grammatik, der Phonologie, Orthographie, Morphologie und Syntax des Deutschen für Studierende aller Semester behandelt. Es soll eine Grammatik sein, die nicht als totes Wissen neben der Sprache steht, sondern mit der man die Sprache anfassen kann, eine Innensicht gewinnt. Das ist Voraussetzung für alle Anwendungen.


Wichtigste Arbeitsschwerpunkte der vergangenen Jahre

  1. Untersuchungen zur Wortstruktur. Darunter das bis 2002 von der DFG geförderte Projekt 'Morphologische Komplexität' (gemeinsam mit dem Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin) sowie das 2002/2003 von der DFG geförderte Projekt ‚Fremdwörter in der deutschen Gegenwartssprache'.

  2. TIGER. Aufbau eines linguistisch annotierten Textkorpus des Deutschen (Baumdatenbank). DFG-Projekt gemeinsam mit Prof. Rohrer (Stuttgart) und Prof. Uszkoreit (Saarbrücken).

  3. Untersuchungen zur Entwicklung der deutschen Gegenwartsprache. Bis zum Jahr 2001 gehörte dazu die dann aus Kostengründen geschlossene Sprachberatungsstelle ‚Grammatisches Telefon Potsdam'.

  4. Bibliographie zur deutschen Grammatik. Datenbankprojekt begonnen 1965. Im Jahr 1998 wegen Mittelknappheit eingestellt und seit 1999 in Kooperation mit dem IDS Mannheim fortgeführt. Die Hauptarbeit wird heute in Mannheim erledigt. Eine 4. Buchauflage der Bibliographie ist für 2003 vorgesehen.



Schriftenverzeichnis (Auswahl)

  1. Selbständige

    Oberflächenstruktur und logische Struktur. Untersuchungen zur Syntax und Semantik des deutschen Prädikatadjektivs. Tübingen 1976 (Niemeyer).

    Hrsg. Maschinelle Sprachanalyse. Beiträge zur automatischen Sprachbearbeitung I. Berlin 1976 (de Gruyter).

    Hrsg. Beschreibungsmethoden des amerikanischen Strukturalismus. München 1976 (Hueber). Mit E. Bense und H. Haberland.

    Hrsg. Semantik und künstliche Intelligenz. Beiträge zur automatischen Sprachbearbeitung II. Berlin 1977 (de Gruyter).

    Bibliographie zur deutschen Grammatik. Tübingen 1985 (Narr). Mit A. Gusovius. 3. Aufl. 1995. Mit B.Wiese (Stauffenburg).

    Hrsg. Schriftsystem und Orthographie. Tübingen 1989 (Niemeyer). Mit H. Günther.

    Hrsg. Grammatikfehler? Themenheft Praxis Deutsch 102, 1990. Mit G. Voigt.

    Hrsg. Silbenphonologie des Deutschen. Tübingen 1992 (Narr). Mit K. H. Ramers und H. Vater.

    Hrsg. Sprache gebrauchen - Sprachwissen erwerben. Stuttgart 1993 (Klett). Mit P. Klotz.

    Hrsg. Schreiben: Rechtschreiben. Themenheft Praxis Deutsch 124 (1994). Mit G. Voigt.

    Grundriß der deutschen Grammatik. Stuttgart 1986 (Metzler). 3. Aufl. 1994.

    Duden, Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Abschnitte 'Der Laut und die Lautstruktur des Wortes'. 'Der Buchstabe und die Schriftstruktur des Wortes'. Mannheim (Dudenverlag) 6. Aufl. 1998.

    Ratgeber Rechtschreibung. Velber 1996 (Friedrich) . Mit M. Butt.

    Die neue Rechtschreibung. Das Wichtige kurz und bündig. Hannover 1996 (Schroedel). 5. Aufl. 1997.

    Grundriß der deutschen Grammatik. Das Wort. Stuttgart 1998 (Metzler).

    Grundriß der deutschen Grammatik. Der Satz. Stuttgart 1999 (Metzler).

    Hrsg. Sprachliche Höflichkeit. Themenheft Praxis Deutsch. 178 (März 2003). Mit W. Dieckmann, I. Paul, G. Voigt-Schneekloth und J. Zeck.

  2. Unselbständige

    1. Sprachtheorie, Grammatiktheorie, Grammatik

      A Note on 'Identity of Constituents'. Linguistic Inquiry 4 (1973). 417-420.

      Die Bedeutung semantischer Theorien für die künstliche Intelligenz. Studium Linguistik 2 (1976). 28-43.

      Zum Begriff der syntaktischen Mehrdeutigkeit. Linguistische Berichte 48 (1977). 28-46.

      The Use of Categorial Syntax in Montague Grammar. In: J. Groenendijk / M. Stokhof (Hrsg.): Proc. of the Second Amsterdam Colloquium on Montague Grammar and Related Topics. Amsterdam 1978. 125-140.

      Syntaktische Regel und Varietätengrammatik. Ist sprachliche Variation generativ zu beschreiben? In: D. Hartmann / J. Linke / O. Ludwig (Hrsg.): Sprache in Gegenwart und Geschichte. Köln 1978. 38-46.

      Die Theorieabhängigkeit syntaktischer Argumente. In: D. Clément (Hrsg.): Empirische Rechtfertigung von Syntaxen. Köln 1980. 179-191.

      Orthographie und Schiftsystem. In: K. B. Günther / H. Günther (Hrsg.): Schrift, Schreiben, Schriftlichkeit. Arbeiten zur Struktur, Funktion und Entwicklung schriftlicher Sprache. Tübingen 1983. 41-68.

      Schreibsilbe und Sprechsilbe. In: C.Stetter (Hrsg.): Zu einer Theorie der Orthographie. Interdisziplinäre Aspekte gegenwärtiger Schrift- und Orthographieforschung. Tübingen 1990. 33-64. Mit M. Butt.

      Platos Problem und die Lernbarkeit der Syntax. In: P.Suchsland (Hrsg.): Biologische und soziale Grundlagen der Sprache. Tübingen 1992. 427-435.

      Muß die Rhetorik die Syntax bekämpfen? Interpunktion als Usus und Norm. In: D. Thofern / S. Gabbani / W. Vosse (Hrsg.): Rationalität im Diskurs. Marburg 1994. 349-358.

      Grammatik der geschriebenen Sprache als Symbolgrammatik. Ein Versuch an ausgewählten Themen der Morphologie. In: V. Ágel /R.Brdar-Szabó (Hrsg.): Grammatik und deutsche Grammatiken. Tübingen 1995. 23-38.

      Die deutsche Orthographie und DaF. Analoge Strukturierung von System und Erwerb? In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 21. München 1995. 171-184.

      Sprachsystem und Schriftsystem. In: H. Günther / O. Ludwig (Hrsg.): Schrift und Schriftlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung. 2. Teilband. Berlin 1996. 1368-1380.

      Zur Typologie der Alphabetschriften. Das Deutsche und die Reform seiner Orthographie. In: E. Lang / G. Zifonun (Hrsg.): Deutsch typologisch. Jahrbuch 1995 des IDS. Berlin. 615-631.

      Phonological word structures. Categorial and functional concepts. In: R.Sackmann (Hrsg.): Theory of Language and Grammatical Description. Amsterdam. 1996. 129-150. Mit M.Butt.

      Die besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale - Vergleich und Bewertung der Neuregelung. In: G. Augst u.a. (Hrsg.): Zur Neuregelung der deutschen Orthographie. Begründung und Kritik. Tübingen 1997. 323-336.

      Das vierte Genus? In: A. Bittner u.a. (Hrsg.): Angemessene Strukturen: Systemorganisation in Phonologie, Morphologie und Syntax. Hildesheim 2000. 91-105.


    2. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache: Syntax und Semantik, Morphologie, Phonologie/Graphematik

      Phonologische Identität als Kriterium für die Syntax. In: A. ten Cate / P. Jordens (Hrsg.): Linguistische Perspektiven. Tübingen 1973. 106-113.

      Syntaktische Konstituentenstrukturen des Deutschen. In: H.-H. Lieb (Hrsg.): 'Oberflächensyntax' und 'Syntaktische Konstituentenstrukturen des Deutschen'. Berlin 1975 (= LAB 2). 61-165. Mit D. Hartmann, G. Klann und H.-H. Lieb.

      Syntax und Semantik der denominalen Präpositionen des Deutschen. In: H. Weydt (Hrsg.): Die Partikeln der deutschen Sprache. Berlin 1979. 518-527.

      Grammatik oder Rhetorik? Über die Motiviertheit unserer Zeichensetzung. Zeitschrift für Germanistische Linguistik 7 (1979). 323-337.

      Substantiv oder Eigenname? Über die Prinzipien unserer Regeln zur Groß- und Kleinschreibung. Linguistische Berichte 72 (1981). 77-101.

      Writing System and Morphology. Some Orthographic Regularities of German. In: F. Coulmas / K. Ehlich (Hrsg.): Writing in Focus. Berlin 1983. 63-80.

      Zur Pragmatik von Konzessivsätzen. In: G. Stickel (Hrsg.): Pragmatik in der Grammatik. Jahrbuch 1983 des IDS. Düsseldorf 1984. 313-332. Mit E. König.

      Maß und Zahl. Zur syntaktischen Deutung einer ungefestigten Konstruktion im Deutschen. In: T. Ballmer / R. Posner (Hrsg.): Nach-Chomskysche Linguistik. Berlin 1985. 311-320.

      Zum Kontrollproblem im Deutschen: Infinitivkomplemente bei Wahrnehmungsverben. In: A.Burkhardt / K.-H.Körner (Hrsg.): Pragmantax. Tübingen 1986. 37-46.

      Die Grapheme des Deutschen und ihre Beziehung zu den Phonemen. In: J. Baurmann / K.-B. Günther / U. Knoop (Hrsg.): Aspekte der Schriftlichkeit. Hildesheim 1988. 139-154. Wieder in: L. Hoffmann (Hrsg): Sprachwissenschaft. Ein Reader. Berlin 2000 (2. Aufl.). 346-360.

      Perfektbildung und Ergativparameter im Deutschen. In: J. Buscha / J. Schröder (Hrsg.): Linguistische und didaktische Grammatik - Beiträge zu Deutsch als Fremdsprache. Leipzig 1989. 112-128. (= Festschrift für G.Helbig).

      Die Grammatikalisierung der Schrift: Zum Verhältnis von silbischer und morphematischer Struktur im Deutschen. Mitteilungen des Germanistenverbandes 36.3 (1989). 20-29.

      Integration einer fremden Struktur. Die Gemination von Konsonantgraphemen in deutschen Anglizismen. In: E. Iwasaki (Hrsg.): Begegnung mit dem Fremden. Akten des VIII. Internationalen Germanisten-Kongresses Tokyo 1990. München 1991. Band 4. 341-347.

      Syllabische Struktur und Wortakzent. Prinzipien der Prosodik deutscher Wörter. Zeitschrift für Sprachwissenschaft 10 (1991). 37-64.

      German. In: J. van der Auwera / E. König (Hrsg.): The Germanic Languages. London 1994. 349-387.

      Linguistische Fundierung orthographischer Regeln. Umrisse einer Wortgraphematik des Deutschen. In: J. Baurmann / H. Günther / U. Knoop (Hrsg.): Homo Scribens - Perspektiven der Schriftlichkeitsforschung. Tübingen 1993. 67-93.

      Die adverbialen Infinitive: Abgrenzung, Grammatikalisierung, Bedeutung. In: L. Hoffmann (Hrsg.): Deutsche Syntax. Ansichten und Aussichten. Berlin 1992. 206-224.

      Suffixreanalyse und Syllabierung. Zum Verhältnis von phonologischer und morphologischer Segmentierung. Folia Linguistica Historica XIII/1-2 (1992[93]). 93-113.

      Wer hat Angst vor den be-Verben? In: W. P. Klein / I. Paul (Hrsg.): Sprachliche Aufmerksamkeit. Glossen und Marginalien zur Sprache der Gegenwart. Heidelberg 1993. 49-54.

      Die Syntax des Mittelwortes. Läßt sich die Kategorisierung der Partizipien einzelsprachlich rechtfertigen? In: D. Bresson / M. Dalmas (Hrsg.): Partizip und Partizipialgruppen im Deutschen. Tübingen 1994. 69-89.

      Probleme der Grammatik von indirekten Fragesätzen. In: M. Schecker (Hrsg.): Fragen und Fragesätze im Deutschen. Tübingen 1995. 141-150.

      Das deutsche Schriftsystem. In: H. Günther / O. Ludwig (Hrsg.): Schrift und Schriftlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung. 2. Halbband. Berlin 1996. 1451-1455.

      Konjunktiv als Flexionskategorie im gegenwärtigen Deutsch. In: F.Debus / O.Leirbukt (Hrsg.): Modalität im Deutschen. Hildesheim. 1997. 37-56.

      Ersatzinfinitiv und Oberfeld - Ein großes Rätsel der deutschen Syntax. Deutsche Sprache 29 (2001). 242-260. Mit O. Teuber und G. Smith.

      Morphologie und Distribution - Zur Morphosyntax von Adjektiv und Adverb im Deutschen. In: F. Schmöe (Hrsg.): Das Adverb. Zentrum und Peripherie einer Wortklasse. Wien 2002. 61-76.

      Struktur und Akzent komplexer Komposita. In: D. Restle/D. Zaefferer (Hrsg.): Sounds and Systems. Studies in Structure and Change. A Festschrift for Theo Vennemann. Berlin 2002. 349-365.


    3. Grammatik, Sprachlehre, Didaktik

      Wissenschaftliche Grammatik in der Sprachlehre. Das Argument 95 (1976). 9-23.

      Fremdwörter - fremde Wörter. Basisartikel. Praxis Deutsch 67 (1984). 15-26. Mit J. Baurmann.

      Funktionale Grammatik - adressatenbezogen. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 16. München 1990. 147-153.

      Grammatikfehler? Basisartikel. Praxis Deutsch 102 (1990). 10-15. Mit G. Voigt.

      Grammatik in Rahmenplänen: Was bleibt von der Satzgliedlehre? In: J. Janota (Hrsg.): Kultureller Wandel und die Germanistik in der Bundesrepublik. Vorträge des Augsburger Germanistentages 1991. Tübingen 1992. Bd 3, 242-250.

      Der Kausalsatz ist nicht zu retten. Praxis Deutsch 118 (1993), 10-11.

      Orthographiefehler und Grammatikerwerb. Der Deutschunterricht 46 (1994), 26-31.

      Schreiben: Rechtschreiben. Basisartikel. Praxis Deutsch 124 (1994), 14-25. Mit G. Spitta und G. Voigt.

      Grammatik-Werkstatt. Basisartikel. Praxis Deutsch 129 (1995), 14-23. Mit W. Menzel.

      Die deutsche Sprache und die Reform ihrer Orthographie. Praxis Deutsch 130 (1995), 3-6.

      Mit der Reform leben. Praxis Deutsch 153 (1999), 3-6. Wieder in: Neue Sammlung 40/1 (2000). 163-171.


    4. Sprachwissenschaft

      Das gegenwärtige Interesse an der Linguistik. Das Argument 72 (1972). 226-249. Mit H. Haberland.

      Computerlinguistik. In: P. Althaus / H. Henne / H. E. Wiegand (Hrsg.): Lexikon der Germanistischen Linguistik. Tübingen 1980 (2. Aufl.). 808-815.

      Arbeiterbildung und Alphabetisierung im 19. Jahrhundert. In: P. E. Stüdemann/ M. Rector (Hrsg.): Arbeiterbewegung und kulturelle Identitität. Frankfurt/M. 1983. 35-51. Wieder in: OBST 23, 13-32.

      Die Bedeutung Jacob Grimms für die Geschichte der deutschen Orthographie. In: A. Spreu (Hrsg.): Sprache, Mensch und Gesellschaft - Werk und Wirkungen von Wilhelm von Humboldt und Jacob und Wilhelm Grimm in Vergangenheit und Gegenwart. Berlin 1986. Bd II, 146-154.

      Die Sprache und die Schrift. Warum es so schwierig ist, unsere Orthographie zu reformieren. Praxis Deutsch 103 (1990). 4-7.

      Die deutsche Sprache nach der Vereinigung. In: Reflexionen und Perspektiven in einer sich wandelnden Welt. Dokumentation des DAAD-Stipendiatentreffens 1992. Bonn 1993 (DAAD). 68-79.

      Nachrichten aus Potsdam, die Sprachkritik betreffend. Praxis Deutsch 132 (1995), 13-17. Mit K.-H.Siehr.

      Für wen schreiben wir Grammatiken? In: G. Stickel (Hrsg.): Sprache - Sprachwissenschaft - Öffentlichkeit. Jahrbuch 1998 des IDS. Berlin 1999, 121-142.

      Wenig Wissenschaft, viel Politik. Eine Chance für die Germanistik. In: W. Lenk u.a. (Hrsg.): Kritische Theorie und politischer Eingriff. Oskar Negt zum 65. Geburtstag. Hannover 1999. 289-298.

      Ohne Beinkleider zu gehen, soll Leuten sehr dienlich sein, die sich verändern wollen. Georg Christoph Lichtenberg und die neue Ortokrafi. In: M. Habermann u.a. (Hrsg.): Wortschatz und Orthographie in Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Horst Haider Munske zum 65. Geburtstag. Tübingen 2000. 59-68.

      Es gibt Gerüchte über eine Rettung Österreichs. Zur Rekonstruktion der Grammatik von Karl Kraus. In: U. Haß-Zumkehr u.a. (Hrsg.): Ansichten der deutschen Sprache. Festschrift für Gerhard Stickel zum 65. Geburtstag. Tübingen 2002. 55-87.


Stand: Januar 2003