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- Textexterne
Information zu Produktion und Rezeption des Textes (Jahr der Entstehung,
Ort, Verlag des Erscheinens etc.)
- Textexterne
Information zu Faktizität und Fiktionalität (Untertitel, Klappentext,
Nachwort, Rezensionen etc.)
- Textinterne
Reflexion über die Faktizität oder Fiktionalität des
Textes (Verhältnis und Funktion beider Elemente)
- Legitimierung
des Erzählens (Opferstatus, Zeugenschaft, Erlebnis/Erfahrungsbericht
etc.) durch den Autor (und Erzähler)
- Explikation
der Absichten/Intentionen des Erzählens (Aufschreibens u. Publizierens)
- Deutungsstrategien
der dem Erzähler-Ich eigenen Erfahrung bzw. Ausrichtung des Erzählens
nach offiziellen, konventionellen oder subjektiven Deutungsmustern (nach
welchen und warum?)
- Ideologische,
literarische oder allegorische Deutungsmuster bei der Darstellung von
Krieg, Nationalsozialismus und/oder Judenvernichtung ('Klassenkampf',
'Schicksal', 'christlicheVertröstung/Erlösung', 'Hölle',
Theatermetaphern etc.)
- Benutzung
oder Infragestellung von Sprachreglungen/konventionen
- Darstellung
bzw. Selbstdarstellung des erzählenden Ich (Reflexiongrad und Erfahrungshorizont)
- Darstellung
der Täter (Stereotypie?)
- Darstellung
der Opfer (Stereotypie?)
- Darstellung
der bystander (Stereotypie?)
- Darstellung
von Widerstand: Formen und Motivation (des Widerstands wie seiner Darstellung)
- (Be)Wertung
von Handlungen und/oder Einstellungen von Figuren oder historischen
Personen
- Darstellung
der politischen, ideologischen, ökonomischen Kontexte der Erzählsituation
wie der erzählten Situation
- Begründung
eines antifaschistischen Erzählerstandpunktes
- Im Erzählvorgang
präsentierte/reflektierte Vorstellungen über Bestrafung, Wiedergutmachung
(Sühne, Rache etc.) und über die Zukunft bzw. die Zeit 'danach'
- Metaphorik
für die Vergangenheit (vor 1945), für das Kriegsende bzw.
die Befreiung und - so vorhanden - für die Zeit nach 1945
- Umgang
mit der Nicht-Sagbarkeit bzw. den Grenzen der Darstellbarkeit: Was wird
nicht dargestellt bzw. ausgelassen? Welche Absichten liegen dem zugrunde?
(Topos der Nichtsagbarkeit?)
- Quellen
für die Fakten (u.a. des Nicht-Selbst-Erlebten)
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