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Perleberg

Perleberg
Der ehemalige Standort der Mikwe auf dem Judenhof, dem archäologisch am besten erschlossenen in Deutschland.
Foto HBPG

Der Judenhof – Zeugnis mittelalterlicher Präsenz

Die jüdische Geschichte Perlebergs geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, hiervon zeugt der erst vor wenigen Jahren freigelegte mittelalterliche Judenhof. Er bildete das jüdische Zentrum rund um die Synagoge. Durch einen direkten Zugang zum Fluss Stepenitz wurde die der Synagoge angeschlossene Mikwe mit dem geforderten fließenden Gewässer gespeist. Dass die Juden im mittelalterlichen Perleberg am Stadtleben teilhatten, bezeugt ein Dokument aus dem Jahr 1335. Danach war ihnen nicht nur die rituelle Schlachtung erlaubt, sondern auch der Verkauf des nicht benötigten Fleisches an die christlichen Einwohner.

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