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Cottbus

Cottbus
Auf dem ehemaligen Synagogengelände steht heute ein Kaufhaus, an dem 1988 eine Gedenktafel angebracht wurde.
Foto HBPG

Ein neoromanischer Prachtbau

Nachweislich siedelten sich Juden seit 1740 in Cottbus an, doch aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Diskriminierung wuchs ihre Zahl nur sehr langsam. Erst 1811 wurde eine Betstube in einem Hinterzimmer eingerichtet, um dort den Gottesdienst abzuhalten, sie befand sich im Haus des Tuchmachers Duch in der Marktstraße. Als die Gemeinde wuchs, erwarb sie ein Grundstück in der Jahrstraße, um dort eine repräsentative Synagoge zu errichten. Der neoromanische Ziegelbau, der 1902 eingeweiht wurde, hatte drei Eingänge an der Vorderseite und ein großes Kuppelgewölbe im Hauptraum. Dort konnten 200 Gläubige Platz nehmen, während auf der Frauenempore 140 Plätze zur Verfügung standen. Während der Pogromnacht ging mit der Synagoge ein Wahrzeichen der Stadt in Flammen auf.

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