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Europäische Medienwissenschaft | Master

In diesem Studiengang beschäftigen Sie sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Kultur-, Medien- und Rechtsraum Europas. Beteiligt sind aber nicht nur unterschiedliche Disziplinen, sondern – und das ist die Besonderheit dieses Studiengangs – unterschiedliche Wissens- und Lehrkulturen unterschiedlicher Hochschultypen, wie sie in einem hohen Anteil an eigenständiger, kreativer Projektarbeit zum Ausdruck kommen.

STUDIENGANG AUF EINEN BLICK
BezeichnungEuropäische Medienwissenschaft
AbschlussMaster of Arts
Regelstudienzeit4 Semester
Leistungspunkte120
LehrspracheDeutsch
Studienbeginn zum 1. FachsemesterWintersemester
CampusAm Neuen Palais & Fachhochschule Potsdam

Inhalt des Studiums

Die Lehrveranstaltungen sind durch einen künstlerisch-wissenschaftlichen Schwerpunkt und vielfältige Arbeitsfelder geprägt. Diskussionen über neuere Forschung in den Kultur- und Medienwissenschaften gehören ebenso zum Profil dieses Faches, wie die Förderung selbstständiger und kreativer Arbeit, um eigene, innovative Projekte zu gestalten.

In diesem Studiengang beschäftigen Sie sich vor allem mit der Medienphilosophie, -geschichte und -ästhetik. Es geht um das Gesamtkonzept von „Medialität“ und „Digitalität“ und dessen gestalterische Möglichkeiten, nicht so sehr um Einzelmedien. Im Blickpunkt stehen dabei die besondere Bedeutung der Visualität, der Text/Bild-Relationen sowie die Verfahren der Narrativität, Performativität und Installation. Neue und neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Mediengestaltung, der digitalen Kunst und der Produktion interaktiver Spiel- und Arbeitswelten werden betrachtet, diskutiert und analysiert.

Studienziel und zukünftige Arbeitsfelder

In diesem Fach werden Fähigkeiten und Wissen vermittelt, um mediale Prozesse nach Kriterien der kulturellen Bedingtheit und allgemeiner medialer Strategien zu betrachten. Neben der fachkundigen Bewertung gestalterischer Prozesse und der Analyse von Inszenierungsformen, einschließlich Performanz und künstlerische Praxis, ist das Ziel dieser Ausbildung Kompetenzen zum eigenen kreativen Umgang mit Medien zu erwerben. Es werden theoretische und historische Kenntnisse, gestalterisches Know-How und ästhetisches Urteilsvermögen vermittelt.

Der Studiengang Europäische Medienwissenschaft richtet sich nach dem wachsenden Bedarf für eine Ausbildung ohne scharfe Trennungen zwischen Theorie und Praxis. Die neuen „gemischten“ Berufsfelder sind von einer Verknüpfung von Marketing, Management, Gestaltung, Wissenschaft und kompetenter Reflexion geprägt und verlangen nach einer fachübergreifenden Ausbildung die sowohl die Theorie medialer Verhältnisse und Formate voraussetzt als auch gestalterische Fähigkeiten.

Interdisziplinäre Kompetenzen, die in Konzernen und Firmen der Unterhaltungsindustrie, Internet- und Fernsehredaktionen, Theater, Museen, Hochschulen, modernen Kulturverwaltungen und Kulturinstituten längst gleichzeitig abgerufen werden. Das Studium zielt deshalb sowohl auf eine Qualifizierung für diesen wachsenden internationalen Produkt- und Arbeitsmarkt als auch für die wissenschaftliche Laufbahn mit dem Ziel der Promotion.

Der Studiengang Europäische Medienwissenschaft kann bei den Geistes- und Kulturwissenschaften bzw.  Kommunikationswissenschaften angesiedelt werden. Die drei zentralen Arbeitsfelder der Medienwissenschaft sind Medienanalyse, Mediengeschichte und Medientheorie. Heute ist eine scharfe Trennung der Bereiche nicht mehr üblich, die Grenzen sind überlappend und die Forschung wird durch zusätzliche Teildisziplinen ergänzt.

Sie haben die Möglichkeit ein Promotionsstudium anzuschließen. Mögliche Themen können in den Schwerpunktbereichen des Fachs (Medienanalyse, Mediengeschichte, Medientheorie) gefunden werden.

Voraussetzung zum Masterstudium

Für das Masterstudium Europäische Medienwissenschaft gelten folgende Zugangsvoraussetzungen:

  • ein Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger erster berufsqualifizierender Abschluss eines Hochschulstudiums an einer Universität oder gleichgestellten Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland in einem für das Masterstudium wesentlichen Fach wie der Medienwissenschaft, Medienkunde, Kulturwissenschaft, Kulturarbeit, Filmwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kunst- oder Designfächer, Kunstwissenschaft oder Kunstgeschichte, Kulturelle Praktiken oder ein gleichwertiger Abschluss an einer ausländischen Hochschule
  • Sprachkenntnisse in Englisch, die mindestens der Stufe B 2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen
  • Studierfähigkeit  in  deutscher  Sprache.  Bewerber/innen, deren Muttersprache nicht Deutsch  ist,  müssen einen  Nachweis  über Deutschkenntnisse entsprechend der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (in der Regel DSH 2) oder einen gleichwertigen anderen Nachweis erbringen.

Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen können Sie den jeweiligen Zulassungsordnungen entnehmen.

Aufbau des Studiums

Die Regelstudienzeit des Masterstudiums Europäische Medienwissenschaft beträgt vier Semester einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit. Das Studium gliedert sich so auf, dass 90 Leistungspunkte (LP) in den Veranstaltungen (Module 1-9) und 30 LP mit der Masterarbeit, deren Verteidigung und einem begleitenden Masterkolloquium erworben werden. Die Masterarbeit (Bearbeitungszeit 20 Wochen) kann sowohl in Form einer wissenschaftlichen Arbeit als auch einer wissenschaftlich begleiteten Projektarbeit vorgelegt werden. Sie wird durch ein Kolloquium begleitet und mit einer Präsentation und einer mündlichen Verteidigung abgeschlossen.

Der Studiengang ist in zehn Module gegliedert, die jeweils in einem bestimmten Mindestumfang absolviert werden müssen. Weitere Informationen zum Aufbau des Studiums und Studieninhalten finden Sie hier.

STUDIENINHALTE UND LEISTUNGSUMFANG

Module

Leistungspunkte

Modul 1: Medium und Medialität 10 LP
Modul 2: Konfigurationen des Analogen und Digitalen10 LP
Modul 3: Visualität, Narrativität und Performativität 10 LP
Modul 4: Intermediale Gestaltung10 LP
Modul 5: Nichtlineares Erzählen12 LP
Modul 6: Mediale Umgebungen12 LP
Modul 7: Interdisziplinäres Projekt8 LP
Modul 8: Experimentelle Forschungsarbeit8 LP
Modul 9: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium10 LP
Modul 10: Abschlussmodul30 LP
Summe120 LP

Kontakt

Institut für Künste und Medien

Prof. Dr. Heiko Christians | Studienfacheratung

 

Campus Am Neuen Palais | Haus 1, Zi. 1.14

Vorteile auf einen Blick

Der Studiengang Europäische Medienwissenschaft ist eine gleichwertige Kooperation der Fachhochschule Potsdam und der Universität Potsdam. Die Kombination aus forschungsnaher Theorie und schöpferischer Praxis, die sich durch die unterschiedlichen Wissens- und Lehrkulturen der beiden Hochschulen in diesem Studiengang ergänzen, stellen einen enormen Vorteil dar.

Dieser Masterstudiengang ist mit seiner europäischen Ausrichtung deutschlandweit einzigartig und vermittelt zukunftsorientiert Mehrfachkompetenzen im Umgang mit Medien, Märkten, Wissenschaft und Künsten.

Mit  Blick auf die tatsächliche Lebenssituation von Studierenden hat die Universität Potsdam bei vielen Studiengängen die Möglichkeit zum Teilzeitstudium eingeführt. Das betrifft auch das Studienfach Europäische Medienwissenschaft. Näheres dazu unter Teilzeitstudium an der Universität Potsdam.

Bewerbung zum Studium

Um sich für das Masterstudium im Fach Europäische Medienwissenschaften zu bewerben senden Sie ihre schriftliche Bewerbung auf dem Postweg bitte an den Studienausschuss über das Studiensekretariat des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft oder reichen sie persönlich ein.

Wenn Sie noch Fragen zur Bewerbung für das Fach Europäische Medienwissenschaften haben, können Sie sich an den Studienfachberater Prof. Dr. Christians wenden. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Kontakt

Institut für Künste und Medien

Prof. Dr. Heiko Christians | Studienfacheratung

 

Campus Am Neuen Palais | Haus 1, Zi. 1.14

Diese Beschreibung basiert z.T. auf Angaben der Fachspezifische Ordnung für das konsekutive Masterstudium im Fach Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam vom 7. Juli 2010 (AmBek 14/11, S. 399).