Studienmöglichkeiten
Studierbarkeit und Studienorganisation in Kombinationsstudiengängen an der Universität Potsdam
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Studierende in Kombinationsstudiengängen müssen Veranstaltungen, Prüfungen und andere Studienformen aus drei bis fünf Studienbereichen/Studienfächern miteinander koordinieren. Die Universität Potsdam unterstützt diese Koordination mit einer übergreifenden, alle Studienbereiche involvierenden Veranstaltungsplanung. Diese ist bei der Vielzahl möglicher Kombinationen unbedingt notwendig, um zeitliche Überschneidungen zwischen Angeboten zu vermeiden und das Studium in der Regelstudienzeit zu ermöglichen. Das Potsdamer “Zeitfenster-Modell”An der Universität Potsdam wurden auf Grundlage der Immatrikulationshäufigkeiten aller möglichen Fächerkombinationen vier Fächergruppen gebildet. Innerhalb einer Fächergruppe sind die Studienbereiche zusammengefasst, die in den vergangenen Immatrikulationszeiträumen nur selten miteinander kombiniert wurden. Dadurch ist davon auszugehen, dass Angebote einer Fächergruppe, die zeitgleich stattfinden, kaum Einschränkungen in der Studierbarkeit ergeben, da Fächer einer Fächergruppe zumeist mit den Fächern einer anderen Fächergruppe kombiniert werden. Fächergruppen in nicht lehramtsbezogenen Studiengängen
Fächergruppen in lehramtsbezogenen Studiengängen
Je Fächergruppe wurden für die Planung von Veranstaltungen drei Zeiträume in einem Studienjahr vorgeschrieben, in denen Veranstaltungen angeboten werden, die nur ein einziges Mal pro Semester angeboten werden - sogenannte alternativlose Veranstaltungen. Für die Planung von Veranstaltungen, die auch Alternativangebote (Parallelangebote) haben, spielen diese Zeiträume keine Rolle. Somit wird gewährleistet, dass Studierende die alternativlosen Veranstaltungen besuchen können und zeitliche Überschneidungen vermieden werden. Hinweis für bereits Studierende der Uni Potsdam: Studienfächer, in die zur Zeit nicht immatrikuliert wird, wie bspw. Kunst, Strafrecht oder Zivilrecht, sind hier nicht aufgeführt, da es sich hierbei um Informationen für Studieninteressierte handelt und es ansonsten zu Missverständnissen kommen könnte. Beispiel: Zeitfenster für alternativlose Veranstaltungen im 2. Studienjahr (Vorlage für die Veranstaltungsplaner)
E/P/S+ - Zeitblöcke, die für Veranstaltungen der übergreifenden Studienbereiche (Erziehungswissenschaften und Primarstufenspezifischer Bereich in Lehramtsstudiengänge; StudiumPlus in nicht lehramtsbezogenen Studiengängen) vorgesehen sind Hinweis für StudieninteressierteDerzeit kann an der Universität Potsdam durch das "Zeitfenster-Modell" eine Überschneidungsfreiheit für etwa 85 % aller Studierenden erreicht werden. Sollten sich in den kommenden Immatrikulationsjahrgängen andere Immatrikulationshäufigkeiten für Fachkombinationen zeigen, erfolgt eine Neuorganisation der Fächergruppen. Studieninteressierte, die Studienfächer innerhalb einer Fächergruppe kombinieren wollen, müssen derzeit jedoch mit Einschränkungen in der Belegung von alternativlosen Veranstaltungen rechnen. Da eine Überschneidungsfreiheit bei altnerativlosen Pflichtveranstaltungen meist nur einer von verschiedenen Aspekten der Entscheidungsfindung darstellt, können Sie sich zur Gesamtheit der Entscheidungsfindung in der Zentralen Studienberatung beraten lassen. |
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