Politik, Geschichte, Sprache
Wie kommt das Kind zur Sprache?
9.30-10.00 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto: Fritze
Bis vor einigen Jahren glaubte man noch, Babys seien passive Wesen, die die meiste Zeit verschlafen. Die jüngere Forschung hat aber gezeigt, dass Kinder von Geburt an aktive Lerner sind, die bereits im ersten Lebensjahr wichtige Eigenschaften ihrer Muttersprache lernen. Im Vortrag sollen Methoden und wichtige Erkenntnisse aus der Erforschung des frühkindlichen Spracherwerbs vorgestellt werden.
Universität Potsdam
Warum wir mit einer begrenzten Zahl von Wörtern unendlich viel sagen können
10.15-10.45 Uhr, Haus 12, Raum 001
Der Vortrag illustriert an Hand von anschaulichen Beispielen, dass die Bedeutung eines Satzes nicht nur von der Bedeutung seiner Wörter abhängt, sondern auch von der Art, wie sie im Satz zusammengestellt sind, der so genannten Syntax. Dies erklärt, warum wir mit einer endlichen Menge von Wörtern eine im Prinzip unendliche Menge von Sachverhalten ausdrücken können.
(anstelle von Prof. Dr. Malte Zimmermann)
Universität Potsdam
Amerikanische Kultur jenseits von Micky Mouse und McDonalds
11.00-11.30 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto: Fritze
Die Vorlesung greift das Amerikabild von Teenagern auf und zeigt die Vielfalt der amerikanischen Kultur jenseits der gängigen Klischees.
Universität Potsdam
Können Affen sprechen? - die wunderbare Welt des Sprachenlernens
11.45-12.15 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto:
Heide Fest
Können Affen eigentlich sprechen lernen oder ist das wirklich nur den Menschen vorbehalten? Die Sprache ist vermutlich das komplexeste System, das sich der Mensch im Laufe seines Lebens aneignet. Und trotzdem gelingt es Kindern, eine oder mehrere Sprachen im Laufe von fünf Jahren zu erlernen. Wie ist das möglich? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Mechanismen des Mutter- und Fremdsprachenerwerbs und gibt Tipps für Fremdsprachenlerner und -lehrer.
Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Was interessiert Forscher am Deutsch-Unterricht?
13.00-13.30 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto: Fritze
Schon einmal darüber nachgedacht, später Deutschlehrerin oder -lehrer zu werden? In dieser Probevorlesung ist zu erfahren, was es in einer Wissenschaft, die sich mit einer auf den ersten Blick so "normalen" Sache wie dem Deutschunterricht beschäftigt, alles zu bedenken und zu erforschen gibt. Wer weiß: Vielleicht hilft sie Euch, danach den eigenen Deutschunterricht in einem ganz anderen Licht zu sehen…
Universität Potsdam
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1945 bis heute
13.45-14.15 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto: Fritze
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Ziel ist es dabei, Kontinuität und Wandel, die harmonischen wie konfliktbeladenen Phasen dieser facettenreichen Partnerschaft von der Ära Truman-Adenauer bis zur Ära Bush-Merkel nachzuzeichnen.
Universität Potsdam
Arm - reich, gebildet - ungebildet: Ist Deutschland eine gespaltene Gesellschaft?
14.30-15.00 Uhr, Haus 12, Raum 001

Foto: Fritze
Deutschland ist ein wohlhabendes Land, in dem niemand hungern oder vom Diebstahl leben muss. Dennoch gibt es auch soziale Unterschiede zwischen den Bürgern - sei es im Einkommen, in der Bildung oder den Familienverhältnissen. Wir können beobachten, dass etwa Kinder, die mit einem Elternteil allein leben, oder auch Menschen aus ärmeren Regionen Deutschlands sparsam leben (müssen), während andere nicht auf den Cent gucken müssen. All diese Ungleichheiten in unserer Gesellschaft werden von Soziologen genauer betrachtet, auch um Politikern Anregungen für ihre Arbeit zu geben. Immer wichtiger werden auch Veränderungen in der altersmäßigen Zusammensetzung unserer Gesellschaft. In Deutschland kommen immer weniger Kinder zur Welt, die Älteren leben immer länger, aus ärmeren Regionen ziehen die Menschen fort. Dies alles führt zu starken Änderungen in unserer Gesellschaft. Für den Umgang damit müssen neue Ideen entwickelt werden.
Universität Potsdam
