Politik, Geschichte, Sprache

Kind

Wie kommt das Kind zur Sprache?

9.30-10.00 Uhr, Haus 12, Raum 001

Höhle
Foto: Fritze

Bis vor einigen Jahren glaubte man noch, Babys seien passive Wesen, die die meiste Zeit verschlafen. Die jüngere Forschung hat aber gezeigt, dass Kinder von Geburt an aktive Lerner sind, die bereits im ersten Lebensjahr wichtige Eigenschaften ihrer Muttersprache lernen. Im Vortrag sollen Methoden und wichtige Erkenntnisse aus der Erforschung des frühkindlichen Spracherwerbs vorgestellt werden.


Prof. Dr. Barbara Höhle
Universität Potsdam

Müll

Warum wir mit einer begrenzten Zahl von Wörtern unendlich viel sagen können

10.15-10.45 Uhr, Haus 12, Raum 001

Der Vortrag illustriert an Hand von anschaulichen Beispielen, dass die Bedeutung eines Satzes nicht nur von der Bedeutung seiner Wörter abhängt, sondern auch von der Art, wie sie im Satz zusammengestellt sind, der so genannten Syntax. Dies erklärt, warum wir mit einer endlichen Menge von Wörtern eine im Prinzip unendliche Menge von Sachverhalten ausdrücken können.


Dr. Daniel Hole
(anstelle von Prof. Dr. Malte Zimmermann)
Universität Potsdam

Kultur

Amerikanische Kultur jenseits von Micky Mouse und McDonalds

11.00-11.30 Uhr, Haus 12, Raum 001

Eisner
Foto: Fritze

Die Vorlesung greift das Amerikabild von Teenagern auf und zeigt die Vielfalt der amerikanischen Kultur jenseits der gängigen Klischees.


Beate Eisner
Universität Potsdam

Sprache

Können Affen sprechen? - die wunderbare Welt des Sprachenlernens

11.45-12.15 Uhr, Haus 12, Raum 001

Vogel
Foto:
Heide Fest

Können Affen eigentlich sprechen lernen oder ist das wirklich nur den Menschen vorbehalten? Die Sprache ist vermutlich das komplexeste System, das sich der Mensch im Laufe seines Lebens aneignet. Und trotzdem gelingt es Kindern, eine oder mehrere Sprachen im Laufe von fünf Jahren zu erlernen. Wie ist das möglich? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Mechanismen des Mutter- und Fremdsprachenerwerbs und gibt Tipps für Fremdsprachenlerner und -lehrer.


Thomas Vogel
Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

Sprache

Was interessiert Forscher am Deutsch-Unterricht?

13.00-13.30 Uhr, Haus 12, Raum 001

Riegler
Foto: Fritze

Schon einmal darüber nachgedacht, später Deutschlehrerin oder -lehrer zu werden? In dieser Probevorlesung ist zu erfahren, was es in einer Wissenschaft, die sich mit einer auf den ersten Blick so "normalen" Sache wie dem Deutschunterricht beschäftigt, alles zu bedenken und zu erforschen gibt. Wer weiß: Vielleicht hilft sie Euch, danach den eigenen Deutschunterricht in einem ganz anderen Licht zu sehen…


Juniorprofessorin Dr. Susanne Riegler und Mitarbeiterinnen
Universität Potsdam

Die deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1945 bis heute

13.45-14.15 Uhr, Haus 12, Raum 001

Mathiopoulos
Foto: Fritze

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entwicklung der deutsch-amerikanischen Beziehungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Ziel ist es dabei, Kontinuität und Wandel, die harmonischen wie konfliktbeladenen Phasen dieser facettenreichen Partnerschaft von der Ära Truman-Adenauer bis zur Ära Bush-Merkel nachzuzeichnen.


Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos
Universität Potsdam

Sprache

Arm - reich, gebildet - ungebildet: Ist Deutschland eine gespaltene Gesellschaft?

14.30-15.00 Uhr, Haus 12, Raum 001

Zierke
Foto: Fritze

Deutschland ist ein wohlhabendes Land, in dem niemand hungern oder vom Diebstahl leben muss. Dennoch gibt es auch soziale Unterschiede zwischen den Bürgern - sei es im Einkommen, in der Bildung oder den Familienverhältnissen. Wir können beobachten, dass etwa Kinder, die mit einem Elternteil allein leben, oder auch Menschen aus ärmeren Regionen Deutschlands sparsam leben (müssen), während andere nicht auf den Cent gucken müssen. All diese Ungleichheiten in unserer Gesellschaft werden von Soziologen genauer betrachtet, auch um Politikern Anregungen für ihre Arbeit zu geben. Immer wichtiger werden auch Veränderungen in der altersmäßigen Zusammensetzung unserer Gesellschaft. In Deutschland kommen immer weniger Kinder zur Welt, die Älteren leben immer länger, aus ärmeren Regionen ziehen die Menschen fort. Dies alles führt zu starken Änderungen in unserer Gesellschaft. Für den Umgang damit müssen neue Ideen entwickelt werden.


Dr. Irene Zierke
Universität Potsdam

Kontakt

Andrea Benthien
Referat für Presse-, Öffentlichkeits-
und Kulturarbeit
Am Neuen Palais 10
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