Studieninhalte in den Bachelor- , Magister- und Lehramtsstudiengängen
Studienbereiche
Unterrichtspraktika
Übersicht zum Bachelorstudium Französische, Italienische, Spanische Philologie
Übersicht zum Lehramtsbachelor Französisch und Spanisch
Studienbereiche
Das Studium ist modular aufgebaut und unterteilt sich inhaltlich in die folgenden Bereiche:
- Spracherwerb
- Sprachwissenschaft
- Literaturwissenschaft
- Kulturwissenschaft
- Fachdidaktik
Dabei sind die Bereiche in der Lehre nicht starr voneinander abgegrenzt, so dass sich die Lehrinhalte im Studium gut miteinander verknüpfen lassen.
Mit dem Spracherwerb verbindet sich primär das Ziel der mündlichen und schriftlichen aktiven Sprachbeherrschung. Diese wird in unterschiedlichen Übungen, z.B. zur mündlichen Ausdrucksfähigkeit, zur Aussprache, zur Grammatik oder zum Übersetzen, im Sprachenzentrum der Universität bzw. am Institut für Romanistik intensiv und über das gesamte Studium kontinuierlich trainiert. Diese Sprachbeherrschung sollte zudem durch einen längeren Auslandsaufenthalt vervollkommnet werden. Informationen zum Auslandsstudium finden Sie hier.
In den Lehrveranstaltungen zur Sprachwissenschaft wird ein Orientierungsrahmen für die wissenschaftliche Beschreibung der jeweiligen romanischen Sprache und ihrer Geschichte gegeben. Dabei wird im ersten Semester in der Einführungsveranstaltung zur romanischen Sprachwissenschaft ein Überblick über sprachwissenschaftliche Theorien und Methoden auf der Ebene der Phonetik, Morphologie, Syntax, Semantik, Lexikologie oder auch Textlinguistik vermittelt. Darüber hinaus stehen am Anfang der Ausbildung grammatische und textanalytische Übungen. Vertieft werden die Kenntnisse jeweils in den Pro- und später auch den Hauptseminaren, in denen sich die Studierenden z. B. mit Fragestellungen wie denen des Sprachwandels bzw. -kontakts auseinandersetzen können.
Die Ausbildung in der Literaturwissenschaft beinhaltet Lehrveranstaltungen mit literaturgeschichtlicher, literaturtheoretischer und/oder textanalytischer Schwerpunktsetzung. Unter wechselnden Fragestellungen werden Produktions- und Rezeptionsbedingungen der jeweiligen romanischen Literaturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart ebenso berücksichtigt wie Gattungs- und Strukturmerkmale. Die ersten und für die weiteren Veranstaltungen grundlegenden Kenntnisse werden im ersten Semester in der „Einführung in die romanische Literaturwissenschaft“ erworben.
Die Kulturwissenschaft beschäftigt sich allgemein mit dem kulturellen Kontext, dem die romanischen Sprachen und Literaturen angehören. In den Lehrveranstaltungen zur Kulturwissenschaft werden Texte und/oder (Sprach-)Regionen auch der außereuropäischen Romania (Lateinamerika, Karibik etc.) aus kulturwissenschaftlicher und kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht. Die grundlegenden methodologischen Kenntnisse werden hierzu in der „Einführung in die Kulturwissenschaft“ vermittelt.
Die Fachdidaktiken der französischen, spanischen und italienischen Sprache und Literatur werden, unter entsprechender Berücksichtigung theoretischer Erkenntnisse über Grundlagen des Fremdsprachenerwerbs, in enger Verbindung mit den Inhalten der Fächer gelehrt. Schulpraktika sind im Hauptstudium obligatorisch. Besonders empfehlenswert ist neben den Schulpraktika die Tätigkeit als FremdsprachenassistentIn in einem romanischsprachigen Land.
Unterrichtspraktika für Lehramtsstudierende (Staatsexamen)
Für alle Studierende des Lehramts sind Unterrichtspraktika auch für die romanistischen Fächer obligatorisch.
1. PRAXISSTUDIEN FÜR DAS LEHRAMT (Spanisch)
Zu den obligatorischen Praxisstudien gehören
- semesterbegleitende schulpraktische Studien (SPS) und
- ein vierwöchiges Blockpraktikum.
Die SPS werden durch eine Lehrkraft der Universität betreut. Deshalb sollten sie im Normalfall vor dem Blockpraktikum absolviert werden. Studierende sollten die SPS langfristig planen, da nur eine begrenzte Zahl von Übungsplätzen zur Verfügung steht. Empfohlen wird eine Voranmeldung. Zu bedenken ist außerdem, dass die SPS an einer Potsdamer Schule stattfinden, was zusätzlich zur Unterrichtszeit (zwei Stunden) und zur Auswertung auch Wegezeiten erfordert. Es muss also wöchentlich ein Vormittag dafür eingeplant werden.
Das Blockpraktikum ist als vierwöchiges Praktikum in der lehrveranstaltungsfreien Zeit zu absolvieren. Die Studierenden suchen sich selbständig eine Praktikumschule. Wir übergeben den Studierenden für das Blockpraktikum folgende Unterlagen:
- einen Brief an den Direktor der Schule mit der Bitte um Unterstützung der Praktikanten
- ein Vertragsformular (Vereinbarung zwischen der Universität und der Schule) und
- einen Vordruck für die Bestätigung des Praktikums.
Die Unterlagen können bei Fr. Gastón-Sierra, in der Studienfachberatung oder in beiden Sekretariaten abgeholt werden.
Verpflichtungen im Blockpraktikum (gemäß Praktikumordnung vom 2.8.1996)
- Nachweis von mindestens 20 Stunden Hospitation im Fach Sp / Fr /It.
- Nachweis von 8 bis 12 Stunden Unterricht im Fach Sp / Fr / It.
- Einreichen eines Praktikumberichtes spätestens 6 Wochen nach Beendigung des Praktikums.
(Das Blockpraktikum kann auch als sechswöchiges Praktikum für beide Fächer absolviert werden. Die Verpflichtungen sind dann: 30 Stunden Hospitation; 12 bis 16 Stunden Unterricht.)
Bestandteile des Praktikumberichtes
- Liste der gehaltenen Unterrichtsstunden und der durchgeführten Hospitationen, die vom Mentor bestätigt sein muss.
- Praktikumschein (Vordruck) mit Unterschrift des Direktors/der Direktorin der Schule.
- Eine ausführliche schriftliche Vorbereitung für eine Unterrichtsstunde (möglichst im Zusammenhang mit der Praktikumsarbeit);
Anfragen zum Praktikum für das Fach Spanisch an Irene Gastón-Sierra oder 0331-977-4196.
2. PRAXISSTUDIEN FÜR DAS LEHRAMT (Frz., Ital.)
Wenden Sie sich mit Ihren Fragen zu den Praktika bitte an:
- Frau Prof. Dr. Heidemarie Sarter (sarter@uni-potsdam.de)
- Frau Claudia Lenz (clenz@uni-potsdam.de).

