Forschung

Forschungsschwerpunkte

 

Die Professur ist bis zum Jahr 2012 auf die Aktualisierung der Forschungsschwerpunkte im Rahmen des für die Philosophische Fakultät intendierten Profils “Kulturelle Begegnungsräume” ausgerichtet.

Schwerpunkt 1:
Lebensformen und Lebenswissen
bezogen auf die französische und italienische Literatur als übergeordnetes Thema, in das sich ein wesentlicher Teil der Forschungen am Lehrstuhl integrieren wird bzw. bereits integriert hat. Folgende Bezugspunkte bestimmen diesen Schwerpunkt:

Schwerpunkt 2:
Regionalität und Identität
Unter diesem übergeordneten Thema werden folgende, an der Professur bereits bearbeitete Forschungsgebiete aktualisiert und profilbildend weiterentwickelt:

  • Italienische Städteporträts. Es liegen bereits vor: Venedig, Ferrara. Es sind beabsichtigt: Neapel, Rom.
  • Interkulturelle Verflechtungen zwischen Italien und Frankreich in national umkämpften Regionen. Beispiel: die Alpes-Maritimes als kultureller Begegnungsraum
  • Die Hegemonie der französischen Kultur in Europa im 17. und 18. Jahrhundert:
    1. Die Überfremdung der regionalen Identität und Assimilation
    2. Forschungen zur Aufklärung: Voltaire, Diderot
    3. Einflüsse der französischen Aufklärer auf Venedig (Goldoni, Carlo Gozzi), Mailand (die Brüder Verri, Beccaria) und Neapel (Galiani)

    Schwerpunkt 3:
    Ästhetik der Simulation
    Vorgehensweisen zur Entschlüsselung fiktionaler Texte: die Poetik des Simulakrums. Ein nicht unbeträchtlicher Teil fiktionaler Texte lässt sich als uneigentliches Schreiben kennzeichnen, weil das Geschriebene hermetisch verschlüsselt und so nur auf Umwegen zu analysieren ist. Das wesentlichste Merkmal dieser heterogenen Textsorte ist die Metaphorizität. Auf ihrer Grundlage lassen sich in grenzüberschreitenden Forschungen die intermediale Struktur und die transdisziplinäre Ausrichtung dieser Texte entschlüsseln. Der Erkenntnisgewinn richtet sich auf die wechselseitige Durchdringung künstlerischer Ausdrucksformen der verschiedenen Medien. Dabei sind die künstlerischen Ausdrucksformen Zeichen für Welterklärungsmodelle.

  • Experimente von Wahrnehmen und Schreiben in der Literatur. Auslotung von Grenzzuständen der Wahrnehmung (das schriftstellerische Werk von Daniele Del Giudice)
  • Studien zur Metaphorizität in der Literatur: Labyrinth, Mond und Mondreise (seit der Antike), Meer, (Schach-)Spiel, Wolke, Wind, Wüste, Vulkan
  • Transdisziplinarität: Literatur, Kunst, Philosophie, Naturwissenschaft, Medien- und Kulturtheorie u.a.
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    Forschungsprojekte

    Die aktuellen Forschungsprojekte der Professur werden in Kürze bekannt gegeben. Zu den derzeitigen Dissertationsvorhaben am Lehrstuhl vgl. unter „Doktoranden“.

     

     

    Brunnen

    Prof. Dr. Cornelia Klettke

    Kontakt

    Universität Potsdam
    Institut für Romanistik

    Prof. Dr. Cornelia Klettke
    Komplex I, Haus 19, Raum 4.19

    Am Neuen Palais 10
    D-14469 Potsdam

    Tel.: 0331-977-4266
    Fax: 0331-977-4252

    Sekretariat:
    Gabriele Penquitt (Raum 4.31)
    Tel.: +49-331-977-4250
    Fax: +49-331-977-4252

    Bild mit Studenten auf dem Campus