Prof. Dr. Ottmar Ette
Professur für französisch- und spanischsprachige Literatur
Doktoranden
Julian Drews (*1977, Berlin)
Januar 2010 - Juli 2011: Stipendiat der Graduiertenförderung des Landes Brandenburg Oktober 2008 - September 2011: assoziiertes Mitglied im März 2008 - Dezember 2009: Mitarbeiter im Drittmittelprojekt „Studienfinder" an der Universität Potsdam bis Januar 2008: Studium der Spanischen Philologie, Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Potsdam und Universidad de Granada Artikel (in Vorbereitung): „Optimistisch in den Wärmetod: Systematik und Analogie in der Energetik Wilhelm Ostwalds.“ In: Publikation zur Prometheusakademie 2010: Wo kommen unsere Energien her? (2011): „La inseguridad en el archivo: Insensatez de Horacio Castellanos Moya y El material humano de Rodrigo Rey Rosa.“ In: ISTMO: Revista virtual de estudios literarios y culturales centroamericanos. 22, Januar-Juni 2011, http://istmo.denison.edu/n22/proyectos/04.html . (2011): „Escribiendose hacia la muerte. El mundo visto a los ocheta años de Santiago Ramón y Cajal.“ In: (mit Johann Strese) (2009) “La geometría del sobrevivir”. In: Revista Cultura (San Salvador), número 100. Lehrveranstaltungen: Sommersemester 2010 Wintersemester 2009/10 Sommersemester 2009 Institut für Romanistik Universität Potsdam
|
Titel der Doktorarbeit
Lebenswissen in den autobiografischen Texten von Wilhelm Ostwald und Santiago Ramón y Cajal (Arbeitstitel)
Abstract
Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) und Santiago Ramón y Cajal (1852 – 1934) sind herausragende Vertreter ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen. Ostwald erhielt 1909 den Nobelpreis für Chemie, Cajal 1906 den für Medizin. Beide setzen ihre Forschung zu zentralen kulturellen Fragestellungen des Europas der Jahrhundertwende in Beziehung. Ihre autobiografischen Texte bündeln Diskurse des persönlichen Erinnerns, der kulturtheoretischen Reflexion sowie einzelwissenschaftlicher Spezialisierungen in einer narrativen Struktur.
In meiner Arbeit untersuche ich vergleichend, wie Inhalte naturwissenschaftlicher Modellbildung, durch Übertragung in einen weltanschaulichen Kontext als Elemente literarischer Selbstinszenierung fungieren können. Interessant sind hierbei die Erlebnisse an den Schnittstellen naturwissenschaftlichen und kultur- bzw. naturphilosophischen Wissens sowie zwischen beidem und der Figurierung subjektiver Erfahrung im autobiografischen Text. Die komparatistische Perspektive soll dabei auch den mentalitätsgeschichtlichen Kontext in Spanien und Deutschland einbeziehen.

Oktober 2011 - Januar 2012: wissenschaftliche Hilfskraft für die philosophische Fakultät der Universität Potsdam im Projekt Audit-Internationalisierung der Hochschulen der Hochschulrektorenkonferenz